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Digitale Märkte , Copyright: Rawpixel - 123rf.com

Quelle: Rawpixel - 123rf.com

Plattformen

Das Haftungsprivileg und das Verbot der Einführung allgemeiner Überwachungspflichten haben bei der Entwicklung der Plattformvielfalt im Internet wichtige Dienste geleistet. Eine Vielfalt, von der auch Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren. Doch nach 20 Jahren wird es Zeit, die Regelungen für Plattformen an neue Gegebenheiten und Herausforderungen anzupassen.

Der europäische Verordnungsvorschlag des Digital Services Act umfasst neue Spielregeln zur Verantwortlichkeit und zu den Sorgfaltspflichten von Plattformen. Der Vorschlag enthält viele positive Ansätze. Mit Blick auf Online-Marktplätze und die Einhaltung von Verbraucherrechten greift er jedoch zu kurz.

Der vzbv setzt sich seit langem dafür ein, die Haftungsregelungen für Online-Marktplätze zu überarbeiten. Diese müssen mehr Verantwortung für die Einhaltung von Verbraucherrechten wie Gewährleistung und Produktsicherheit übernehmen. Nur so sind Verbraucher beim Einkauf über Plattformen rundherum abgesichert.

Der vzbv fordert

  • Möglichkeit für Nutzer, Inhalte als rechtmäßig zu kennzeichnen. 
  • Nutzerfreundliche Gestaltung der Filtersysteme.
  • Konkretisierung des „Notice & Action-Verfahrens“.
  • Gesamtschuldnerische Haftung des Online-Marktplatzes, wenn er einen beherrschenden Einfluss auf den Anbieter hat.
  • Durchsetzung von EU-Produktsicherheits-, Gewährleistungs- und Widerrufsrechten auf Online-Marktplätzen.

Alles zum Thema: Plattformen

Artikel (18)
Klaus Müller, Vorstand vzbv

Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

10.06.2021

Mehr Verbraucherschutz gegen Irreführung und Abzocke

Statement von vzbv-Vorstand Klaus Müller zur Modernisierung des Verbraucherschutzrechts
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Quelle: vege - Fotolia.com

Quelle: vege - Fotolia.com

26.11.2020

Amazon, Wish & Co zur Verantwortung ziehen

Die Bundesregierung muss Online-Marktplätze für den Vertrieb illegaler Produkte endlich zur Verantwortung ziehen. Dies fordert ein Bündnis aus Umwelt-, Verbraucherschutz- und Wirtschaftsverbänden sowie der Drogeriemarktkette Rossmann in einem Brief an Justizministerin Lambrecht, Umweltministerin Schulze und Wirtschaftsminister Altmaier.

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24.11.2020

Grenzenloser Ärger statt bequemer Online-Kauf

Gut vier von zehn Befragten (41 Prozent), die schon einmal etwas im außereuropäischen Ausland bestellt haben, geben an, dass dabei etwas schiefgelaufen ist. Dazu gehören lange oder ausbleibende Lieferungen, schwieriger Widerruf oder vereinzelt sogar gefährliche und unsichere Waren. Das ergab eine repräsentative Befragung des vzbv.

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Quelle: Anton84 - adobestock

Quelle: Anton84 - adobestock

27.02.2020

Online-Bestellungen unter Druck

Die Marktwächterexperten der Verbraucherzentrale Bayern haben Verbraucher zu ihren Erfahrungen mit dem Einkauf unter Zeitdruck oder mit knappen Produkt-Kontingenten befragen lassen.

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Quelle: zweiband.media

16.12.2019

Nur scheinbar kostenlos

Die Marktwächterexperten der Verbraucherzentrale Bayern haben Online-Vermittlungsplattformen für Flüge, Übernachtungen, Mobilfunk, Strom und Kredite untersucht. Trotz ihres großen Potentials als Wegweiser im Angebotsdschungel sind sie nur eingeschränkt empfehlenswert.

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Dokumente (17)
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Quelle: konstantin yuganov - fotolia.de

17.02.2021

Nutzerrechte auf Online-Plattformen absichern

Der vzbv hat in einer Stellungnahme zum Digital Services Act (DSA) den Entwurf der EU-Kommission grundsätzlich als positiv gewertet. Es fehlt aus Sicht des vzbv jedoch eine stärkere Differenzierung zwischen Interaktionsplattformen und Transaktionsplattformen.

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Quelle: Nenetus - AdobeStock

17.02.2021

Wahlfreiheit für Nutzer in digitalen Märkten sicherstellen

Mit dem Vorschlag zum Digital Markets Act (DMA) will die Europäische Kommission großen digitalen Plattformen Verhaltensvorgaben in Bezug auf ihre Geschäftspraktiken auferlegen. Der vzbv begrüßt, dass der DMA gegen unfaire Bedingungen vorgehen möchte, die Verbraucher und Unternehmen in diesen Märkten oft alternativlos akzeptieren müssen.

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Logo Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Quelle: vzbv

28.01.2021

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 02/2021

Verbraucherpolitische Ereignisse vom 11. bis 24. Januar 2021

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Quelle: vege - Fotolia.com

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26.11.2020

Amazon, Wish & Co zur Verantwortung ziehen

Die Bundesregierung muss Online-Marktplätze für den Vertrieb illegaler Produkte endlich zur Verantwortung ziehen. Dies fordert ein Bündnis aus Umwelt-, Verbraucherschutz- und Wirtschaftsverbänden sowie der Drogeriemarktkette Rossmann in einem Brief an Justizministerin Lambrecht, Umweltministerin Schulze und Wirtschaftsminister Altmaier.

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24.11.2020

Grenzenloser Ärger statt bequemer Online-Kauf

Gut vier von zehn Befragten (41 Prozent), die schon einmal etwas im außereuropäischen Ausland bestellt haben, geben an, dass dabei etwas schiefgelaufen ist. Dazu gehören lange oder ausbleibende Lieferungen, schwieriger Widerruf oder vereinzelt sogar gefährliche und unsichere Waren. Das ergab eine repräsentative Befragung des vzbv.

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Urteile (4)
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Quelle: Klublu - Photocase

08.10.2020

Kriterien für Sternchenbewertung in Tarifvergleich müssen genannt werden

Urteil vom 08.10.2020

Produktbewertungen in Tarifvergleichen müssen für Verbraucher und Verbraucherinnen transparent sein. Der Anbieter eines Tarifvergleichs muss darüber informieren, wer die Bewertung abgegeben hat und nach welchen Kriterien sie erfolgt. Das hat das Landgericht Leipzig nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden.

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Quelle: rawpixel_com - fotolia

25.03.2020

Flugvermittler muss Aufpreis für Gepäckaufgabe angeben

Urteil vom 25.03.2020

Online-Vermittler von Flugreisen müssen auf ihrer Internetseite bereits zu Buchungsbeginn Zusatzkosten für die Aufgabe von Gepäckstücken sowie erhöhte Servicegebühren für gängige Kreditkarten angeben. Das hat das Oberlandesgericht Dresden nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Travel24.com AG entschieden.

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Quelle: Contrastwerkstatt - fotolia.com

05.12.2019

Hotelbuchung: Kriterien für Trefferliste müssen transparent sein

Urteil vom 05.12.2019

Buchungsportale müssen die Kriterien offenlegen, nach denen sie Treffer bei der Hotelsuche sortieren. Das hat das Landgericht Hamburg nach einer Klage des vzbv gegen den Reisevermittler Opodo Ltd. entschieden. Der Betreiber erstelle unter anderem eine Rangliste nach der Rubrik „Unsere Top-Tipps“. Die Kriterien dafür blieben im Dunkeln.

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Online-Reisevermittler können die Haftung für eigenes Verschulden nicht ausschließen

Quelle: Rawpixel - fotolia.com

21.06.2018

Haftungsausschluss auf Reiseportal unzulässig

Urteil vom 21.06.2018

Online-Reiservermittler dürfen die Haftung für eine geplatzte Buchung nicht generell ausschließen. Das hat das Oberlandesgericht München gegen die Euvia Travel GmbH entschieden, die das Reiseportal sonnenklar.tv betreibt. Der vzbv hatte gegen mehrere Haftungsbeschränkungen in den Geschäftsbedingungen des Vermittlers geklagt.

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Videos & Grafiken (2)
Infografik: Viele Vergleichsportale sind für Verbraucher intransparent

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

26.05.2017

Infografik: Viele Vergleichsportale sind für Verbraucher intransparent

Viele Vergleichsportale für Finanzdienstleistungen sind für Verbraucher intransparent. Es wird nicht offengelegt, ob und wie viel Provision von Anbietern gezahlt wird.

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Infografik: Vergleichsportale - Nicht unbedingt der beste Preis

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

26.05.2017

Infografik: Vergleichsportale - nicht unbedingt der beste Preis

Knapp die Hälfte der Verbraucherinnen und Verbraucher glaubt, dass die Ergebnisse bei Vergleichsportalen nach dem Preis sortiert sind.

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Termine (1)
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Quelle: vzbv - Holger Groß

29.06.2015

Sicheren Marktplatz für Verbraucher schaffen

„Wenn wir die Sharing Economy als neuen Marktplatz sehen, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass sich Verbraucher sicher auf diesem Marktplatz bewegen können.“ Das sagte Klaus Müller, Vorstand des vzbv, auf dem Deutschen Verbrauchertag.

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