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Quelle: Adobestock - Anya Berkut

Lebensmittel-Kontaktmaterialien

Weichmacher in Trinkflaschen, Mineralöl in Schokolade, Formaldehyd in Kaffee-Bechern – Verbraucher sind im Umgang mit Lebensmitteln zahlreichen Schadstoffen und potenziell gefährlichen Chemikalien ausgesetzt. Lebensmittel kommen während ihrer Herstellung, Verpackung, Lagerung, Zubereitung und Verzehr mit Gegenständen aus unterschiedlichsten Materialien in Berührung, die als Lebensmittelkontaktmaterialien bezeichnet werden.

Theoretisch dürfen aus ihnen keine Inhaltsstoffe oder Bestandteile in Mengen in Lebensmittel übergehen, die die Gesundheit gefährden können oder die Lebensmittel im Geruch oder geschmacklich beeinträchtigen. In der Praxis finden sich jedoch immer wieder unappetitliche und gesundheitsschädigende Rückstände in Nahrungsmitteln.

Es braucht daher dringend wirksamere Gesetze und bessere Kontrollen, um die Belastungen durch Schadstoffe zu verringern und die Gesundheit von Verbrauchern besser zu schützen.

Die Europäische Kommission hat daher für das Jahr 2022 einen neuen gesetzlichen Rahmen angekündigt. Dieser muss dafür sorgen, dass Verbraucher sich auf die Unbedenklichkeit von Lebensmittelverpackungen und Geschirr verlassen können.

Der vzbv fordert

  • Klare Verbote für besonders schädigende Stoffe.
  • Stringentes europäisches Zulassungsverfahren einführen.
  • Verbraucher bei dem sicheren Umgang mit Lebensmittelkontaktmaterialien unterstützen.
  • Potenziell gesundheitsschädigende Produkte vom Markt fernhalten.
  • Überwachung und Rechtsdurchsetzung stärken.

Alles zum Thema: Lebensmittel-Kontaktmaterialien

Artikel (10)
Kunststoffbehälter Junebreeze - AdobeStock

Quelle: Junebreeze - AdobeStock

07.10.2020

Schadstoffe gehören nicht in Lebensmittelverpackungen

Weichmacher in Trinkflaschen, Mineralöl in Schokolade, Formaldehyd in Kaffee-Bechern – Verbraucher sind zahlreichen Schadstoffen ausgesetzt. „Verbraucher müssen besser über Chemikalien aus Lebensmittelkontaktmaterialien informiert und vor Schadstoffbelastungen geschützt werden“, fordert Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

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Quelle: Animaflora PicsStock - AdobeStock

30.12.2019

Gute Neujahrsvorsätze für weniger Verpackungsmüll

Die Mehrheit von 96 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher wünscht sich weniger Verpackungsmüll. Eine aktuelle repräsentative Untersuchung zeigt nun, dass sie vor allem beim Einkauf eigene Möglichkeiten sehen, um Abfall zu verringern. Gesetzgeber und Handel sind in der Pflicht, Verbraucher in ihren guten Vorsätzen zu unterstützen.

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Quelle: Jackf - AdobeStock

08.11.2019

Mehrwegquote reicht nicht

Mehrwegverpackungen für Getränke verschwinden seit Jahren zunehmend aus den Supermarktregalen. Diesen Trend sollte eigentlich das neue Verpackungsgesetz stoppen. Doch ein aktueller bundesweiter, nicht-repräsentativer Marktcheck von Verbraucherverbänden und dem vzbv zeigt, dass das Gesetz nicht entsprechend greift.

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Quelle: Sergey Ryzhov - stock.adobe.com

14.05.2019

Obst und Gemüse im Handel zu fast zwei Dritteln in Plastik verpackt

Laut einem aktuellen Marktcheck der Verbraucherzentrale Hamburg und des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) in insgesamt 42 Filialen der wichtigsten acht Lebensmittelhändler wird Obst und Gemüse noch immer zu fast zwei Dritteln in Plastikverpackungen verkauft.

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Quelle: Animaflora - Fotolia.com

15.11.2018

Verbraucher wollen weniger To-Go-Müll

Deutschland produziert so viel Verpackungsmüll wie kein anderes Land in Europa. Geht es nach Verbraucherinnen und Verbrauchern, muss sich das ändern: 96 Prozent halten es für eher oder sehr wichtig, dass weniger Verpackungsmüll entsteht. Das zeigt eine Umfrage von KantarEmnid im Auftrag des vzbv.

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Dokumente (7)
Mehrweg statt Einweg - Damit sich Verbraucher entscheiden können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen.

Quelle: myboys.me - Adobe Stock

04.12.2020

Konsequent auf recyclingfähige Mehrwegverpackungen setzen

Der vzbv fordert in einer Stellungnahme einen Systemwechsel im Verpackungsgesetz (VerpG). Eine Reduzierung des Abfallvolumens und der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft seien nur erreichbar, wenn Mehrwegsysteme ausgebaut sowie ambitionierte Rezyklateinsatzquoten vorgegeben würden.

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Gelbe Säcke zur Verwertung von Verpackungsmüll am Straßenrand

Quelle: Nicole Lionemann - fotolia.com

27.10.2020

Faktenblatt zu Verpackungsmüll

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die wichtigsten Informationen und Forderungen zu Verpackungsmüll in einem zweiseitigen Faktenblatt zusammengefasst.

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Kunststoffbehälter Junebreeze - AdobeStock

Quelle: Junebreeze - AdobeStock

07.10.2020

Schadstoffe gehören nicht in Lebensmittelverpackungen

Weichmacher in Trinkflaschen, Mineralöl in Schokolade, Formaldehyd in Kaffee-Bechern – Verbraucher sind zahlreichen Schadstoffen ausgesetzt. „Verbraucher müssen besser über Chemikalien aus Lebensmittelkontaktmaterialien informiert und vor Schadstoffbelastungen geschützt werden“, fordert Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

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Plastikmüll am Strand.

Quelle: Alejandro - Adobe Stock

05.02.2020

Einwegplastik-Richtlinie ambitioniert umsetzen

Die Pläne der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Einwegplastik-Richtlinie im Kreislaufwirtschaftsgesetz greifen laut einem Positionspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zu kurz: wichtige Bereiche würden nicht direkt geregelt, sondern die Entscheidung auf später zu verabschiedende Rechtsverordnungen vertagt.

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Logo Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Quelle: vzbv

06.06.2019

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 11/2019

Der aktuelle Newsletter des vzbv zur Verbraucherpolitik in der EU fasst die wichtigsten Ereignisse vom 20. Mai bis 2. Juni 2019 zusammen.

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