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Quelle: countrypixel - fotolia.com

Tierwohl

Viele Verbraucher wünschen sich bessere Haltungsbedingungen für landwirtschaftliche Nutztiere. Für einen flächendeckenden Umbau der Tierhaltung in Deutschland braucht es dringend höhere gesetzliche Standards, eine staatliche Förderpolitik, die an tatsächlich messbar mehr Tierwohl und Tiergesundheit gekoppelt ist und ein staatliches Tierwohllabel, das die Haltungsbedingungen der Tiere für Verbraucher transparent und nachvollziehbar macht.

Ein großer Teil der Verbraucher ist bereit, für Produkte aus besserer Tierhaltung auch mehr zu bezahlen. Dafür müssen sie allerdings die Gewissheit haben, dass die Mehrkosten tatsächlich den Tieren zu Gute kommen.

Staatliche Fördergelder sollten an messbare Tierwohl- und Tiergesundheitsindikatoren geknüpft werden, die an Schlachthöfen aber auch in den Betrieben selbst erhoben werden können. Nur Betriebe, die nachweisen können, dass sie tatsächlich für mehr Tierwohl und Tiergesundheit sorgen, sollten Subventionen erhalten.

Zusätzlich muss die Überwachung des Tierschutzes in den Betrieben sowie beim Transport und in der Schlachtung deutlich ausgebaut werden.

Der vzbv fordert

  • höhere gesetzliche Mindeststandards für den Umgang mit Nutztieren in Bezug auf Züchtung, Haltung, Transport, Schlachtung.
  • den Ausbau der Überwachung von Tierhaltungsbetrieben.
  • ein langfristig verbindliches, europäisches Tierwohllabel.
  • die Einführung eines Tierwohl- und Tiergesundheitsmonitoring.
  • Die Kopplung von staatlichen Fördergeldern an Tiergesundheits- und Tierwohlindikatoren.
  • eine bundesweite, ambitionierte Nutztierstrategie.

Alles zum Thema: Tierwohl

Artikel (16)
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Quelle: vzbv

19.01.2021

Nachhaltige Lebensmittelproduktion: Wirtschaft in die Pflicht nehmen

Beim Kauf von Lebensmitteln legen die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher Wert auf hohe Arbeits-, Tierschutz- und Umweltstandards sowie regionale Herkunft. Niedrige Lebensmittelpreise spielen eine kleinere Rolle. Das zeigt eine repräsentative Befragung von forsa im Auftrag des vzbv anlässlich der Internationalen Grünen Woche.

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Tüte voller Lebensmittel

Quelle: kucherav - fotolia.com

02.06.2020

Nachhaltige Ernährung braucht die richtigen Rahmenbedingungen

Die europäischen Verbraucherorganisation BEUC hat eine Verbraucherbefragung veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, darunter dem vzbv, durchgeführt wurde. Es ergeben sich daraus Erkenntnisse zur Frage, wie Ernährung und Lebensmittelproduktion nachhaltiger werden können.

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Quelle: John Krempl - photocase

11.02.2020

Borchert-Komission: gute Vorschläge, keine überzeugende Finanzierung

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung („Borchert-Kommission“) zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland. Da es zur Sondersteuer auf Fleisch und tierische Produkte keine Einigung gab, hat er aber seine Mitarbeit in der Kommission beendet.

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Quelle: Adobestock - Anya Berkut

03.02.2020

Lebensmittelpreise: Verbraucher müssen mitreden

Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) fordert anlässlich des Lebensmittelgipfels im Bundeskanzleramt in einem offenen Brief, dass nach Landwirten und Handel auch die Stimmen von Verbraucherinnen und Verbrauchern gehört werden müssten.  

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Quelle: Gert Baumbach - vzbv

04.09.2019

Tierwohllabel zügig zur Pflicht machen

Die Bundesregierung hat sich auf ein freiwilliges, staatliches Tierwohllabel geeinigt, das als Teil einer nationalen Nutztierstrategie eingeführt werden soll. Das freiwillige dreistufige Tierwohllabel kann aber nur ein erster Schritt sein. Ein Statement dazu von Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

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Dokumente (5)
Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021 Quelle: vzbv
01.02.2021

Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021

Die Corona-Pandemie hat auf bestehende Probleme vieler Verbraucher aufmerksam gemacht und sie verschärft. In der Krisenbewältigung wird es darauf ankommen, dass sich Verbraucher auf ihre Rechte verlassen können und dass die Weichen für die Zukunft richtig gestellt werden. Der vzbv macht konkrete Vorschläge zur Bundestagswahl 2021.
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Quelle: vzbv

19.01.2021

Nachhaltige Lebensmittelproduktion: Wirtschaft in die Pflicht nehmen

Beim Kauf von Lebensmitteln legen die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher Wert auf hohe Arbeits-, Tierschutz- und Umweltstandards sowie regionale Herkunft. Niedrige Lebensmittelpreise spielen eine kleinere Rolle. Das zeigt eine repräsentative Befragung von forsa im Auftrag des vzbv anlässlich der Internationalen Grünen Woche.

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02.10.2019

Faktenblatt zum Tierwohl-Label

Viele Verbraucher wünschen sich bessere Haltungsbedingungen für Nutztiere. Doch bisher ist für Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf schwer auszumachen, ob Kuh, Schwein und Huhn vorher gut gelebt haben. Das soll ein staatliches Tierwohllabel ändern, das auf den ersten Blick erkennen lässt, aus welcher Tierhaltung ein Produkt stammt.

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20.04.2018

Staatliches Tierwohllabel zügig einführen

Die Zahl an Labels und Kennzeichnungen, die Auskunft über die Haltungsbedingungen von Nutztieren geben sollen, wächst. Der vzbv fordert deshalb zügig ein staatliches Tierwohllabel, das mehr Orientierung bietet. Es soll mittelfristig zu einer verbindlichen Haltungskennzeichnung weiterentwickelt werden.

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Quelle: Stadelpeter - fotolia.com

14.09.2016

Mehr Transparenz durch nationales Tierwohllabel

Der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiierte Kompetenzkreis Tierwohl hat heute seinen Abschlussbericht vorgelegt. Darin fordert das Gremium unter anderem die Einführung eines Tierwohllabels. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die Einführung eines staatlichen Tierschutzlabels.

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19.01.2017

Audio: Klaus Müller zum geplanten Tierwohllabel

Drei Antworten von vzbv-Vorstand Klaus Müller zum Vorschlag von Bundesernährungsminister Christian Schmidt für ein freiwilliges staatliches Tierwohllabel für Schweine- und Geflügelfleisch als Audio-Download.

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Termine (1)
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Quelle: vzbv

21.01.2021

Nachhaltige Lebensmittelproduktion – welchen Preis zahlen wir?

Verbraucherpolitisches Online-Forum auf der Internationalen Grünen Woche

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