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Kuh auf der Weide

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Gentechnik in der Landwirtschaft

Die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland will keine Gentechnik im Essen, auf dem Acker oder im Stall. Sie wünschen sich mehrheitlich strenge Kriterien an die Sicherheits- und Risikoprüfung für gentechnisch veränderte Pflanzen und eine eindeutige Kennzeichnung.

Um neue gentechnische Verfahren wie Genome Editing, zum Beispiel CRISPR/Cas, gibt es eine intensive Diskussion. Einige Pflanzenzüchterverbände, Unternehmen und Wissenschaftler fordern, Pflanzen und Tiere, die mithilfe neuer Gentechnik erzeugt wurden, von der Europäischen Gentechnik-Regulierung auszunehmen.

Der vzbv setzt sich für die Beibehaltung des Gentechnikrechtes ein, das auch weiterhin für neue gentechnische Verfahren gelten muss und nicht aufgeweicht werden darf. Damit erzeugte Pflanzen und Tiere müssen lückenlos zurückzuverfolgen sein und weiterhin gekennzeichnet werden. Sie müssen auf potenzielle Risiken für Umwelt und Gesundheit geprüft und in der Anwendung beobachtet werden.

Der vzbv fordert

  • Strenge Zulassungsverfahren und Risikoprüfung auch für neue Gentechnikverfahren.
  • Verbindliche Kennzeichnung von Gentechnik in Lebensmitteln – auch für neue Gentechnikverfahren.
  • Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft durch strenge Ko-Existenzregeln zur Sicherung der Wahlfreiheit für Verbraucher.
  • Förderung unabhängiger Risikoforschung und Entwicklung von Nachweisverfahren für neue Gentechnik.
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erschienen in: CRISPR & Co. Neue Gentechnik. Regulierung oder Freifahrtschein? Texte zur aktuellen Diskussion. Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V, 2021

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30.04.2021

Wahlfreiheit sichern

Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland will keine Gentechnik im Essen, auf dem Acker oder im Stall – das zeigen Umfragen seit vielen Jahren immer wieder.
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Artikel (10)
Pressefoto 4 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

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29.04.2021

Neue gentechnische Verfahren in der Landwirtschaft weiterhin streng regulieren

Am 29. April hat die Europäische Kommission ihren Bericht zu neuen gentechnischen Verfahren wie CRISPR/Cas veröffentlicht. Die Kommission betont, dass sie ein hohes Maß an Gesundheits-, Tier- und Umweltschutz erhalten will und Verbraucher ausreichend Informationen benötigen, um bewusste Kaufentscheidungen treffen zu können.
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26.05.2015

Frontalangriff des US-Senats auf Gentechnik-Kennzeichnung in Europa

Nach Willen des Senats sollen sich die US-Verhandlungsführer dafür einsetzen, „ungerechtfertigte Handelsbarrieren“ abzubauen, wie etwa die Kennzeichnung von Biotechnologieprodukten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband erwartet von der EU-Kommission, dass sie die Interessen der europäischen Verbraucher aktiv verteidigt.

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19.05.2015

Keine Vernebelung bei Gentechnik-Kennzeichnung

Eine Petition der industrienahen Organisation „Forum Grüne Vernunft“ fordert die Bundesregierung und die EU-Kommission auf, alle Produkte zu kennzeichnen, die auch nur ganz entfernt mit gentechnischen Verfahren in Berührung gekommen sind. Für den vzbv trägt eine solche Pauschalisierung zur Verwirrung der Verbraucher bei.

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05.02.2014

Zulassung von Genmais: Bundesregierung verweigert klares Nein

Heute wurde im Bundeskabinett über die Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) entschieden. In der Kabinettssitzung fiel der Beschluss, dass Deutschland sich bei der Abstimmung auf EU-Ebene enthalten wird. Damit könnte nach mehr als 15 Jahren wieder Genmais in Deutschland angebaut werden.

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Pressemitteilung

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10.08.2009

"Ohne Gentechnik": Einheitslogo schafft Klarheit

Ein einheitliches Logo für tierische Produkte "ohne Gentechnik" hat heute Bundesverbraucherschutzministerin Aigner vorgestellt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt die Initiative und fordert die Hersteller auf, zügig Gebrauch von dieser verbesserten Kennzeichnung zu machen.
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Dokumente (5)
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10.06.2009

Gentechnik aus Verbrauchersicht

Das Diskussionspapier wiegt Chancen und Risiken der Gentechnik gegeneinander ab und unterscheidet nach ihren verschiedenen Einsatzgebieten. Wie kann die Beherrschbarkeit der technischen Methode sichergestellt werden und welche Kriterien für die Risikobewertung sind wichtig? Grundlegend reformbedürftig erscheint der Patentschutz. Eine klare Trennung zwischen Substanz- und Verfahrensschutz ist die Voraussetzung für eine diskriminierungsfreie Entwicklung der Bio- und Gentechnologien. Ein Papier anlässlich des Runden Tischs im BMELV über "Grüne Biopatentierung" am 10. Juni 2009

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20.05.2009

Einsatz der Gentechnik bei der Produktion von Lebensmitteln - Positionspapier

Verbraucher in Deutschland lehnen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelverarbeitung nach wie vor mehrheitlich ab. Auch EU-weit ist die Akzeptanz gentechnisch hergestellter Lebensmittel gering. Anlässlich des Runden Tisches zur Pflanzengentechnik, den die Bundesministerinnen Aigner und Schavan am 20. Mai 2009 durchführen, veröffentlicht der Verbraucherzentrale Bundesverband seine Position zur grünen Gentechnik. Darin werden Chancen und Risiken der Gentechnik in der Lebensmittelproduktion aus Verbrauchersicht einer kritischen Bewertung unterzogen.
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15.05.2008

Was ändert sich durch die Normenkontrollklage gegen das Gentechnik-Gesetz?

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat im April 2005 beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine so genannte Normenkontrollklage gegen das Gentechnik-Gesetz eingereicht. Das Bundesverfassungsgericht gab dem Verbraucherzentrale Bundesverband Gelegenheit zu ergänzenden Äußerungen. Führt die neue Gentechnikrechtslage zu einer Änderung der rechtlichen Bewertung? Antworten des vzbv
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16.01.2008

Neuartige Lebensmittelverordnung - Kennzeichnung gentechnikfreier Fütterung bei tierischen Produkten

Nach der Verordnung über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel sind tierische Lebensmittel, bei denen gentechnisch veränderte Futtermittel zum Einsatz kamen, nicht kennzeichnungspflichtig. Dies wird von Verbrauchern stark kritisiert. Eine Neuregelung dieser EU-Verordnung ist eher unwahrscheinlich und langwierig. Verbraucher sollen daher mit einer novellierten nationalen Verordnung zu Neuartigen Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten mehr Wahlfreiheit bekommen. Hier ein Fragenkatalog aus dem Bundestag mit Antworten und der Positionierung des vzbv
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15.08.2007

Stellungnahme zur Novellierung des Gentechnikrechts - 2007

Die Mehrheit der deutschen Verbraucher lehnt den Einsatz der Gentechnik in der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln ab. Der vzbv unterstützt daher eine stringente Regelung insbesondere im Gentechnikgesetz und in der Verordnung über die gute fachliche Praxis bei der Erzeugung gentechnisch veränderter Pflanzen. Dies ist mit dem Entwurf der Novelle des Gentechnikrechts nicht ausreichend gewährleistet.
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25.07.2018

Neue Gentechnik nur unter strengen Auflagen

Urteil vom 25.07.2018

Durch Mutagenese gewonnene Organismen sind genetisch veränderte Organismen (GVO) und unterliegen grundsätzlich den in der GVO-Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen.

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14.01.2008

O-Töne Tierische Lebensmittel "ohne Gentechnik"

Sendefähiger O-Ton zur Pressemitteilung vom 14. Januar 2008
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