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Frau im Unverpacktladen

Quelle: jackfrog - AdobeStock

Nachhaltiger Konsum

Wer nachhaltig konsumieren möchte, hat es schwer: es mangelt an nachhaltigen Produkten, Transparenz und Informationen. Siegel, die eigentlich Orientierung bieten sollen, sind oft keine verlässlichen Ratgeber. Zudem darf die Verantwortung für nachhaltigen Konsum nicht alleine den Verbrauchern zugeschoben werden.

Nur mit Hilfe der richtigen Rahmenbedingungen und geteilter Verantwortung von Politik, Industrie, Handel und Verbrauchern kann nachhaltiger Konsum im gesellschaftlichen Mainstream verankert werden. Alle Branchen brauchen klare und verbindliche staatliche Kriterien dafür, was unter sozial und ökologisch verantwortungsvoller Produktion zu verstehen ist. Diese Kriterien sollte der Staat kontrollieren und bei Verstößen sanktionieren.

Einzelne Verbraucher können mit ihren Konsumentscheidungen am Ende der Lieferkette die zahlreichen Missstände in der Kette nicht korrigieren. Deshalb braucht es für nachhaltigen Konsum neben verlässlichen Siegeln auch ambitionierte sozial-ökologische Mindeststandards für die Produktion.

Der vzbv fordert

  • die Einführung eines Lieferkettengesetzes und weiterer wirkungsvoller Nachhaltigkeitsstandards.
  • ambitionierte staatliche Mindestkriterien für Nachhaltigkeitssiegel, die eine verlässliche Verbraucherinformation sicherstellen.
  • eine politisches Maßnahmenpaket, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen für nachhaltigen Konsum verbessert und ständig weiterentwickelt.
  • eine gesamtgesellschaftliche Diskussion zu politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für nachhaltigen Konsum.

Alles zum Thema: Nachhaltiger Konsum

Artikel (52)
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Quelle: vzbv

19.01.2021

Nachhaltige Lebensmittelproduktion: Wirtschaft in die Pflicht nehmen

Beim Kauf von Lebensmitteln legen die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher Wert auf hohe Arbeits-, Tierschutz- und Umweltstandards sowie regionale Herkunft. Niedrige Lebensmittelpreise spielen eine kleinere Rolle. Das zeigt eine repräsentative Befragung von forsa im Auftrag des vzbv anlässlich der Internationalen Grünen Woche.

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Rostislav Sedlacek - fotolia.com

Quelle: Rostislav Sedlacek - Adobe Stock

08.01.2021

Längere Gewährleistungsdauer fördert Nachhaltigkeit

Der Erwerb von Waren, insbesondere mit digitalen Elementen, nimmt heutzutage einen großen Teil des Verbraucheralltags ein. Entsprechend wichtig sind gute Regelungen für die Rechte von Verbrauchern. Die Warenkauf-Richtlinie schafft erstmals einen einheitlichen europäischen Rechtsrahmen für den Erwerb von Waren mit digitalen Inhalten

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Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Foto: Gert Baumbach - vzbv

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

09.09.2020

Grüner Knopf schafft Orientierung, ändert jedoch Produktionsbedingungen nicht grundlegend

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zum einjährigen Bestehen des staatlichen Textilsiegels

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Quelle: irina - adobestock.de

14.07.2020

Schwarz-Rot muss Wort halten: Lieferkettengesetz muss kommen

Die deutschen Unternehmen kommen einem "Spiegel"-Bericht zufolge ihrem Versprechen nicht nach, freiwillig für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards bei der Produktion im Ausland zu sorgen. Der vzbv fordert Schwarz-Rot auf, Wort zu halten und ein Lieferkettengesetz zügig auf den Weg zu bringen.

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Tüte voller Lebensmittel

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02.06.2020

Nachhaltige Ernährung braucht die richtigen Rahmenbedingungen

Die europäischen Verbraucherorganisation BEUC hat eine Verbraucherbefragung veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, darunter dem vzbv, durchgeführt wurde. Es ergeben sich daraus Erkenntnisse zur Frage, wie Ernährung und Lebensmittelproduktion nachhaltiger werden können.

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Dokumente (30)
Portrait vzbv Vorstand Klaus-Müller, Copyright: Corinna Guthknecht

Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

20.01.2021

Verpackungsgesetz verfehlt nachhaltige Reduktion von Müll

Jahr für Jahr steigen die Mengen an Verpackungsmüll. Eine Novellierung des Verpackungsgesetzes ist dringend notwendig.

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Quelle: vzbv

19.01.2021

Nachhaltige Lebensmittelproduktion: Wirtschaft in die Pflicht nehmen

Beim Kauf von Lebensmitteln legen die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher Wert auf hohe Arbeits-, Tierschutz- und Umweltstandards sowie regionale Herkunft. Niedrige Lebensmittelpreise spielen eine kleinere Rolle. Das zeigt eine repräsentative Befragung von forsa im Auftrag des vzbv anlässlich der Internationalen Grünen Woche.

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Quelle: Mark Adams - 123RF

18.01.2021

Faktenblatt zu Produktnutzungsdauer

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher ärgert es, dass Produkte nicht so lange halten wie früher. Das ist nicht nur schlecht für den Geldbeutel: Eine kurze Lebens- bzw. Nutzungsdauer belastet auch die Umwelt. Die Entscheidung für das richtige Produkt ist schwierig, weil Informationen zu Haltbarkeit und Lebensdauer fehlen.

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08.01.2021

Längere Gewährleistungsdauer fördert Nachhaltigkeit

Der Erwerb von Waren, insbesondere mit digitalen Elementen, nimmt heutzutage einen großen Teil des Verbraucheralltags ein. Entsprechend wichtig sind gute Regelungen für die Rechte von Verbrauchern. Die Warenkauf-Richtlinie schafft erstmals einen einheitlichen europäischen Rechtsrahmen für den Erwerb von Waren mit digitalen Inhalten

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Quelle: irina - adobestock.de

06.11.2020

Lieferkettengesetz stärkt nachhaltigen Konsum

Die Mehrheit der Verbraucher möchte nachhaltiger konsumieren. Für die meisten ist das jedoch schwierig, da die Bedingungen in globalen Wertschöpfungsketten nicht in ihrem Einflussbereich liegen. Der vzbv macht daher in einem Positionspapier Vorschläge für gesetzliche Vorschriften über Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette.

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Urteile (1)
Warenhaus. Galeria Kaufhof darf nicht mehr mit „besonders umweltfreundlich und/oder sozialverträglich hergestellt“ werben, wenn dies nicht erläutert wird.

Quelle: Ernst Pieber - fotolia.com

03.04.2018

Urteil: Werbung von Galeria Kaufhof irreführend

Urteil vom 03.04.2018

Galeria Kaufhof darf nicht mehr mit „besonders umweltfreundlich und/oder sozialverträglich hergestellt“ bei Produkten werben, wenn dies nicht erläutert wird. Das hat das Landgericht Köln nach einer Klage des vzbv entschieden. Der vzbv fordert branchenweit gesetzliche Mindestanforderungen für eine sozial und ökologisch verantwortungsvolle Produktion.

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Urteile (1)
Warenhaus. Galeria Kaufhof darf nicht mehr mit „besonders umweltfreundlich und/oder sozialverträglich hergestellt“ werben, wenn dies nicht erläutert wird.

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03.04.2018

Urteil: Werbung von Galeria Kaufhof irreführend

Urteil vom 03.04.2018

Galeria Kaufhof darf nicht mehr mit „besonders umweltfreundlich und/oder sozialverträglich hergestellt“ bei Produkten werben, wenn dies nicht erläutert wird. Das hat das Landgericht Köln nach einer Klage des vzbv entschieden. Der vzbv fordert branchenweit gesetzliche Mindestanforderungen für eine sozial und ökologisch verantwortungsvolle Produktion.

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Termine (5)
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21.01.2021

Nachhaltige Lebensmittelproduktion – welchen Preis zahlen wir?

Verbraucherpolitisches Online-Forum auf der Internationalen Grünen Woche

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Quelle: Stiftung Warentest

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06.07.2017

Schule und Verbraucherbildung

Vorstellung des neuen Orientierungs- und Handlungsrahmens Verbraucherbildung. Kennenlernen von Projekten und Unterrichtsmaterialien.

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21.11.2016

Fachtagung Verbraucherbildung

Die Fachtagung Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes bringt politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Vertreterinnen und Vertreter der Kultus- und Verbraucherschutzministerien der Länder, aus Städten und Kommunen, Wissenschaft, Schulen und Verbraucherorganisationen zusammen.

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27.02.2015

Fachtagung zu ethisch-ökologischen Geldanlagen

wie müssen Finanzprodukte gestaltet sein, damit sie eine  soziale, ethische oder umweltfreundliche Wirkung haben? Diese und weitere Fragen möchten die Verbraucherzentrale Bremen und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit Akteuren aus Finanzwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden am 27.02.2015 in Berlin diskutieren.

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Holger Groß - vzbv

Quelle: Holger Groß - vzbv

09.07.2007

Deutscher Verbrauchertag 2007

Am 09.07.2007 hat der Verbraucherzentrale Bundesverband den Deutschen Verbrauchertag ins Leben gerufen. Verbunden mit der Absicht, ihn alle zwei Jahre zu einem verbraucherpolitischen Thema durchzuführen. Der erste Verbrauchertag stand unter dem Motto "Nachhaltiger Konsum: Verbrauchermacht und Verantwortung".

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