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Quelle: Kzenon - AdobeStock

Lieferkettengesetz

Die Mehrheit der Verbraucher möchte nachhaltiger konsumieren. Für die meisten ist das jedoch sehr schwierig – nicht nur, weil sie sich in einem unübersichtlichen Siegeldschungel kaum zurechtfinden, sondern auch, weil nachhaltige Produkte nach wie vor die Ausnahme sind.

Ein Lieferkettengesetz kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Kinderarbeit, Lohndumping und Umweltzerstörungen in Produktionsprozessen zu verhindern. Nur so ist es Verbrauchern möglich, nachhaltig zu konsumieren.

Denn: Verbraucher haben keinen Einfluss auf Produktionsbedingungen in globalen Lieferketten, sie liegen in der Verantwortung der Unternehmen. Leider übernehmen nur wenige Konzerne freiwillig diese Verantwortung. Durch ein Lieferkettengesetz wären sie verpflichtet, menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken in ihren Lieferketten zu analysieren und Maßnahmen zu ergreifen, um sie abzustellen und zu verhindern.

Der vzbv fordert

  • die rechtsverbindliche Verankerung von Sorgfaltspflichten aller Unternehmen in der gesamten Lieferkette und nicht nur für direkte Zulieferer.
  • eine zivilrechtliche Haftung bei Verstößen gegen das Gesetz.
  • neben einem nationalen Lieferkettengesetz eine Regelung auf europäischer Ebene.
  • den Einbezug von umweltbezogener Sorgfalt.

Alles zum Thema: Lieferkettengesetz

Artikel (3)
Pressefoto 4 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: Corinna Guthknecht - vzbv

Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

12.02.2021

vzbv begrüßt Einigung, fordert aber Nachbesserungen beim Lieferkettengesetz

Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Arbeitsminister Hubertus Heil und Entwicklungsminister Gerd Müller hat sich die Bundesregierung unter Vermittlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Olaf Scholz auf Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz geeinigt. Dazu Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Zur Pressemeldung
Nachhaltigkeit

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10.03.2017

Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen endet als Minimalkompromiss

Der Beschluss des Bundestags vom 10. März 2017 über das deutsche Umsetzungsgesetz zur Corporate Social Responsibility-Richtlinie der EU ist enttäuschend. Das Gesetz erfüllt aus Sicht des vzbv nicht den Zweck, Verbraucher umfassend über die gesellschaftlichen Auswirkungen des Handelns von Unternehmen zu informieren.

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Onlinemeldung

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30.04.2013

Unglücke in Textilfabriken von Bangladesch werfen Fragen nach Verantwortung auf

Wer trägt die Verantwortung für Produktionsbedingungen in Asien? Die jüngsten Unglücke in den Textilfabriken Bangladeschs rücken das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) und die Frage nach der Verantwortung von Konsumenten in den Vordergrund.

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Dokumente (6)
Logo Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Quelle: vzbv

24.03.2021

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 06/2021

Verbraucherpolitische Ereignisse vom 8. bis 21. März 2021

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Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021 Quelle: vzbv
01.02.2021

Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021

Die Corona-Pandemie hat auf bestehende Probleme vieler Verbraucher aufmerksam gemacht und sie verschärft. In der Krisenbewältigung wird es darauf ankommen, dass sich Verbraucher auf ihre Rechte verlassen können und dass die Weichen für die Zukunft richtig gestellt werden. Der vzbv macht konkrete Vorschläge zur Bundestagswahl 2021.
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Pflanze in Hand

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09.04.2020

Menschenrechtsschutz gilt auch während Corona-Krise

Die Bundesregierung hat Anfang März dieses Jahres den zweiten Zwischenbericht zum Monitoring des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) veröffentlicht. Laut den Ergebnissen der ersten Erhebungsphase von 2019 erfüllen nur wenige Unternehmen die Vorgaben des NAP.

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Nachhaltigkeit

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10.03.2017

Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen endet als Minimalkompromiss

Der Beschluss des Bundestags vom 10. März 2017 über das deutsche Umsetzungsgesetz zur Corporate Social Responsibility-Richtlinie der EU ist enttäuschend. Das Gesetz erfüllt aus Sicht des vzbv nicht den Zweck, Verbraucher umfassend über die gesellschaftlichen Auswirkungen des Handelns von Unternehmen zu informieren.

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Quelle: weerapat1003 - fotolia.com

09.11.2016

Verbraucheranliegen gehören zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen

Am 21. September 2016 hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten beschlossen. Demnach sollen Unternehmen künftig umfassend zu „Strategien, Risiken und Ergebnissen“ in vier Bereichen berichten.

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