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Projekte des vzbv

Aktuelle Projekte

Auszeichnung Verbraucherschule

Mit dem Netzwerk und der Auszeichnung Verbraucherschule unterstützt und ehrt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bundesweit Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler fit für den Alltag machen, indem sie Verbraucherbildung im Schulalltag umsetzen. Ziel der Auszeichnung ist es, Schulen zu motivieren Verbraucherthemen langfristig in den schulischen Alltag zu integrieren – sei es im Unterricht, in Projekten und Maßnahmen bis hin zur Verankerung im Schulcurriculum. Alle Schulen können sich zudem kostenlos im Netzwerk Verbraucherschule anmelden, welches den Schulen während der Umsetzung von Verbraucherbildung unterschiedliche Hilfestellungen und Informationen bietet. Derzeit sind rund 170 Schulen im Netzwerk angemeldet.

Die dritte Auszeichnungsrunde des Projekts startete im Mai 2019. Es wird gefördert durch das Umweltbundesamt, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz. Das Projekt wird bis zum 31. März 2021 fortgeführt.

www.verbraucherbildung.de/verbraucherschule

 

baufoerderer.de – das Informationsportal für Bauherren

Die Informationsplattform baufoerderer.de ist eine Webseite des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Er bietet Ihnen viel Wissenswertes rund ums Thema Bauen, von unabhängigen Experten recherchiert und zusammengestellt.

Auf unserer Seite informieren Sie die Experten der Verbraucherzentralen und weiterer Verbraucherverbände, wie des Verbands Wohneigentum e.V., zu den Themen Neubau und Modernisieren, Baufinanzieren, Fördermittelangebote sowie Recht und Verträge. Sie erfahren mehr über Bauabläufe, Bauweisen, Energieeffizienz, Qualitätssicherung, Bautrends und die Möglichkeiten der Bautechnik. Sie erhalten Tipps, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihre Baupartner wählen, Verträge abschließen und Ihr Vorhaben finanzieren. Mit unserer Fördermittelsuche können Sie passende Förderprogramme finden, die von der KfW, vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und von den Landesförderinstituten bereitgestellt werden.

Das Portal baufoerderer.de existiert seit 2002. Seit April 2016 ist unsere Webseite mit neuem Gesicht online, mit vielen aktuellen Informationen und mit moderner IT-Struktur.

www.baufoerderer.de

 

Energieberatung der Verbraucherzentralen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Sie wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Seit 1978 begleitet die Energieberatung der Verbraucherzentrale private Verbraucher mit derzeit über 550 Energieberatern und an mehr als 800 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von 50 km Länge voller Steinkohle entspricht.

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

 

Energieeffizienter Personenverkehr

Am 1.3.2016 ist das von der European Climate Foundation finanzierte Projekt „Energieeffizienter Personenverkehr“ gestartet. Seit 2019 läuft das dritte Projektjahr. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist eine Transformation des Mobilitätssektors notwendig.

Im Fokus des Projekts steht die Elektromobilität, die einen wichtigen Anteil bei der Transformation des Mobilitätssektors hin zu einer Reduktion der CO2-Emissionen trägt. Ziel des Projekts ist es, durch eine an Verbraucherinteressen ausgerichtete Ladeinfrastruktur und Rahmenbedingungen der E-Mobilität zu dieser Transformation beizutragen. Der Energieverbrauch im Verkehr soll gesenkt werden, um so die Mobilitätskosten für Verbraucher zu reduzieren und gleichzeitig den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 zu verringern.

Es wurde ein Consumer-Roundtable mit Vertretern verschiedener Institutionen und Verbänden eingerichtet, der während der Laufzeit das Projekt berät. Hieraus entstand auch das Positionspapier "Einfach Laden – Einfach Fahren". Mithilfe dessen hat das Projekt die Forderung nach verbraucherfreundlichem Laden an öffentlichen Ladesäulen erfolgreich bei Politik und Wirtschaft platziert. In der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität bringt der vzbv seine Expertise in die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen ein. Der vzbv arbeitet daran, weitere Hürden für Verbraucher beim Umstieg auf Elektroautos zu identifizieren und abzubauen.

 

Marktwächter

Die Marktwächter sind Gemeinschaftsprojekte der Verbraucherzentralen und des vzbv zur verbraucherorientierten Marktbeobachtung. Nach dem Prinzip „Erkennen – Informieren – Handeln" sollen Verbraucherprobleme erkannt und Missstände benannt werden. Die Marktbeobachtung findet auf Grundlage der Verbraucherberatung in allen 16 Verbraucherzentralen, empirischen Untersuchungen und eingehenden Verbraucherbeschwerden über das Onlineportal statt.

Die beiden Marktwächter Finanzen und Digitale Welt sind seit dem 01.02.2015 aktiv. Diese Projekte werden bis Ende 2019 mit einer Summe von jeweils fünf Millionen Euro jährlich gefördert.

Der Marktwächter Energie analysiert seit Mai 2017 den Energiemarkt. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) fördert das Projekt im Jahr 2019 mit 3,1 Mio Euro.

Alle drei Projekte werden durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages gefördert.

www.marktwaechter.de

 

Projekt Lebensmittelklarheit

Lebensmittelklarheit ist ein Gemeinschaftsprojekt des Verbraucherzentrale Bundesverbands e. V. (vzbv) mit den Verbraucherzentralen.

Kernstück des Projekts Lebensmittelklarheit ist das Verbraucherportal www.lebensmittelklarheit.de. Hier können Verbraucher Lebensmittel melden, die in ihren Augen missverständlich oder täuschend gekennzeichnet sind. Jede Produktbeschwerde wird lebensmittelrechtlich geprüft. Ist das Irreführungspotenzial nachvollziehbar, ohne dass ein eindeutiger Verstoß gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften oder Vorgaben vorliegt, wird das Produkt mit Foto und der Beschwerde online gestellt. Die Verbraucherzentrale und der Anbieter beziehen ebenfalls Stellung zu der Beschwerde.

Das Portal www.lebensmittelklarheit.de ist seit 20.07.2011 online. Pro Monat rufen rund 132.000 Verbraucher die Seite auf. Jede Woche gehen ca. 10 neue Produktbeschwerden ein.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

www.lebensmittelklarheit.de

 

Verbraucher stärken im Quartier

Mit dem Projekt „Verbraucher stärken im Quartier“ bringt der vzbv gemeinsam mit den 16 Verbraucherzentralen gezielte Maßnahmen zu den Menschen, die in ihrem Konsumalltag besondere Unterstützung benötigen. Dort, wo Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund ihrer Lebensumstände und ihres geringen Einkommens besonders verletzlich sind, etabliert das Projekt neue Aufklärungsmöglichkeiten und kommt auf die Menschen zu. Informationen werden zielgruppengerecht aufbereitet und in einfacher, leicht verständlicher Sprache kommuniziert. In den Stadtvierteln sind geschulte Quartiers-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Einsatz: Sie sind unter anderem in Schulen, Moscheen, Altersheimen oder Familienzentren lokal aktiv. Hier klären sie in Vorträgen und Aktionen über Verbraucherrechte- und fallen auf und bieten direkt vor Ort Hilfe an.

Das Projekt „Verbraucher stärken im Quartier“ läuft seit September 2017. In jedem Bundesland wird für die Dauer von vier Jahren und insgesamt bis Ende 2024 ein spezielles Programm der dortigen Verbraucherzentralen in jeweils einem ausgesuchten Quartier umgesetzt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie „Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ im Programm „Soziale Stadt“ durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV).

Webseite: Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier
https://www.miteinander-im-quartier.de/

 

Abgeschlossene Projekte

 

Lehrkräfteportal Digitale Kompetenzen

Mit der Webseite www.verbraucherbildung.de ist im Zuge des Projekts ein zentrales Webangebot für Lehrkräfte rund um digitale Medien geschaffen worden. Kernstück ist der Digitale Materialkompass: Hier finden Lehrer aktuelle Unterrichtsmaterialien zum Thema Medienbildung und anderen Verbraucherbildungsthemen – geprüft und bewertet von unabhängigen Experten. Weiter gibt es auf dem Portal Interviews mit erfahrenen Praktikern und aktuelle Ansätze zum Unterricht zu und mit digitalen Technologien. Aufgrund einer dauerhaften Zuwendung des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz steht der Materialkompass seit 2019 dauerhaft zur Verfügung.

Das Projekt bietet Lehrkräften und Pädagogen durch eine Qualitätskontrolle für Unterrichtsmaterialien einen bundesweit einzigartigen Service und unterstützt die Wahrnehmung des vzbv als unabhängige Instanz und Qualitätsgarant bei Bildungsverantwortlichen.

Das Projekt lief vom 1. Februar 2016 bis 31. Dezember 2017 - gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

 

Projekt zur Förderung der Verbraucherrechte in der Pflege

Mit dem Projekt „Höherer Verbraucherschutz nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz“, bot der vzbv Verbraucherinnen und Verbrauchern Unterstützung: durch umfassende Informationen und Beratung zu Verträgen, die dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) unterfallen.

Das Projekt prüfte Verträge und führt kollektivrechtliche Unterlassungsverfahren durch. Als sogenannte qualifizierte Einrichtung ist der vzbv befugt, Verstöße gegen Verbraucherschutzgesetze notfalls auch gerichtlich durchzusetzen. Damit sorgt er für mehr Rechtssicherheit und rechtskonforme Verträge am unübersichtlichen Markt der Pflege- und Betreuungsangebote.

Das Projekt lief vom 1. Juni 2013 bis 31. Mai 2015 - gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) .

http://www.vzbv.de/wbvg

 

Verbraucherinformationen für Flüchtlinge

Zum 01. Juni 2016 hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz das Projekt „Verbraucherinformationen für Flüchtlinge“ bewilligt. Zusammen mit den Verbraucherzentralen möchte der vzbv im Projekt YouTube-Videos in Deutsch, Englisch und Arabisch erstellen, um Flüchtlingen das Ankommen in Deutschland in einem fremden Rechtssystem zu erleichtern und sie sicher durch den Konsumdschungel zu führen. Das Projekt ist zum 31. Dezember 2017 ausgelaufen.

http://www.vzbv.de/meldung/fluechtlinge-durch-den-konsumdschungel-lotsen

 

Verbraucherrechte in der digitalen Welt

Das Projekt hatte das Ziel, die Verbraucher zu befähigen, sich sicher im Internet zu bewegen und aktiv teilzunehmen. Das Projekt führte dafür eine Aufklärungs- und Informationskampagne sowie die rechtliche Überprüfung von Internetangeboten durch. Verbraucherinnen und Verbraucher finden verständliche Informationen zu allen wesentlichen Themen der digitalen Welt, von Sozialen Netzwerken über Partnerbörsen bis zu Cloud-Diensten. Checklisten und Musterbriefe helfen daneben den Verbrauchern ihre digitalen Rechte durchzusetzen.

Das Projekt lief von September 2009 bis Dezember 2015 und wurde finanziell gefördert vom Bundeministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV). Die Projektseite wird seit Ablauf des Projektzeitraumes nicht mehr aktualisiert.

www.surfer-haben-rechte.de