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Quelle: lulu - fotolia.com

Zahlungskonten

Ein Girokonto ist eine Voraussetzung dafür, um am Wirtschaftsleben teilnehmen zu können. Dennoch haben viele Verbraucher weiterhin dazu keinen Zugang. Für andere wiederum ist es schwer, mit ihrem Girokonto zu einer anderen Bank zu wechseln.

Die EU hat deshalb die Zahlungskontenrichtlinie erlassen, die 2016 in Deutschland im Zahlungskontengesetz (ZAG) umgesetzt wurde. Damit hat jeder Verbraucher das Recht, bei einer Bank oder Sparkasse ein Basiskonto zu eröffnen. Zudem soll das Gesetz zu mehr Transparenz bei Kosten und Entgelten führen, zum Aufbau einer Vergleichswebseite zu den verschiedenen Anbietern sowie einer gesetzlichen Kontowechselhilfe. Die EU-Kommission evaluiert derzeit die Zahlungskontenrichtlinie.

Die Marktbeobachtung des vzbv hat bereits mehrere Missstände identifiziert und kommt zu dem Schluss, dass die Zahlungskontenrichtlinie in ihrer gegenwärtigen Form ihre Ziele verfehlt.

Der vzbv fordert

  • Neobanken stellen keine vorvertraglichen Entgeltinformationen zur Verfügung.
  • Banken informieren nicht aktiv über laufende Kosten.
  • Banken erheben prohibitive Gebühren von 200€ und mehr jährlich, um sich der Pflicht eines Basiskontos zu entziehen.

Alles zum Thema: Zahlungskonten

Artikel (19)
Portrait vzbv Vorstand Klaus-Müller, Copyright: Gert Baumbach - vzbv

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

27.04.2021

BGH weist Banken in die Schranken

Urteil vom 27.04.2021 | XI ZR 26/20 | Bundesgerichtshof
BGH-Urteil bringt Verbraucherinnen und Verbrauchern einen echten Mehrwert, kommentiert Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).
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Mann sitzt vor PC und Handy, Quelle: anyaberkut - fotolia.de

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18.01.2021

Kontovergleichswebseite gescheitert

Nach nur fünf Monaten nimmt das Unternehmen Check24 seine Kontovergleichswebseite vom Netz. Hintergrund sind Klagen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) und der Verbraucherzentrale NRW. Nach deren Auffassung genügte die Seite nicht den gesetzlichen Anforderungen an eine solche Vergleichswebseite.

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Pressefoto 6 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

30.06.2020

BGH stärkt Rechte von finanziell schwächeren Verbrauchern

Urteil vom 30.06.2020

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Deutsche Bank Recht gegeben. Demnach ist das von der Bank erhobene Kontoführungsentgelt für ein Basiskonto in Höhe von 8,99 Euro pro Monat – in Verbindung mit je 1,50 Euro pro beleghafter oder telefonischer Überweisung - unzulässig.

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11.11.2019

Höchstpreise für Konten finanziell Schwacher sind untragbar

Um finanziell schwache Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen, fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine klare gesetzliche Kostendefinition für Basiskonten. Seit 2016 sind Banken und Sparkassen verpflichtet, „Konten für Jedermann“ anzubieten. Allerdings verlangen die Kreditinstitute dafür immer höhere Gebühren.

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Mann am Geldautomaten

Quelle: dobok - fotolia.com

01.03.2019

Basiskonto der Deutschen Bank zu teuer

Urteil vom 01.03.2019

Seit Juni 2016 gibt es den gesetzlichen Anspruch auf ein Zahlungskonto. Bereits kurz nach seiner Einführung kritisierte der vzbv, dass die angebotenen Basiskonten in der Regel teurer waren als herkömmliche Kontomodelle. Das OLG Frankfurt am Main hat nun entschieden, dass 8,99 Euro ein unangemessenes Entgelt darstellt.

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Urteile (11)
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27.04.2021

BGH weist Banken in die Schranken

Urteil vom 27.04.2021 | XI ZR 26/20 | Bundesgerichtshof
BGH-Urteil bringt Verbraucherinnen und Verbrauchern einen echten Mehrwert, kommentiert Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).
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30.06.2020

BGH stärkt Rechte von finanziell schwächeren Verbrauchern

Urteil vom 30.06.2020

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Deutsche Bank Recht gegeben. Demnach ist das von der Bank erhobene Kontoführungsentgelt für ein Basiskonto in Höhe von 8,99 Euro pro Monat – in Verbindung mit je 1,50 Euro pro beleghafter oder telefonischer Überweisung - unzulässig.

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Mann am Geldautomaten

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01.03.2019

Basiskonto der Deutschen Bank zu teuer

Urteil vom 01.03.2019

Seit Juni 2016 gibt es den gesetzlichen Anspruch auf ein Zahlungskonto. Bereits kurz nach seiner Einführung kritisierte der vzbv, dass die angebotenen Basiskonten in der Regel teurer waren als herkömmliche Kontomodelle. Das OLG Frankfurt am Main hat nun entschieden, dass 8,99 Euro ein unangemessenes Entgelt darstellt.

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Viele Banken verlangen für ein Basiskonto hohe Gebühren.

Quelle: Antonio Guillem - fotolia.com

05.07.2018

Zwei Jahre Basiskonto: vzbv sorgt für Rechtsprechung

Urteil vom 05.07.2018

Der vzbv hat gegen drei Kreditinstitute wegen zu hoher Gebühren für Basiskonten geklagt. Zwei Gerichte haben bereits entschieden: Die verlangten Gebühren waren teilweise unangemessen hoch. Um die unsichere Rechtslage zu beenden, muss das Zahlungskontengesetz aus vzbv-Sicht dringend nachgebessert werden.

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Quelle: Gina Sanders - Fotolia.com

01.02.2013

P-Konto: Bank darf Kunden kein teureres Kontomodell aufzwingen

Urteil vom 01.02.2013

LG Frankfurt/Main vom 1.02.2013 (2-10 O 227/12)
Eine Bank darf die Umstellung eines Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) nicht davon abhängig machen, dass der Kunde zu einem teureren Kontomodell wechselt. Das hat das Landgericht Frankfurt am Main nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Frankfurter Sparkasse entschieden.

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