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kontaktlose Bezahlung mit Karte im Supermarkt

Quelle: Benjaminnolte - AdobeStock

Zahlungsverkehr

Die Digitalisierung verändert das Zahlungsverhalten: Der Stationäre Handel verliert an Bedeutung. E-Commerce nimmt zu. Neue Dienste und Technologien erleichtern das Zahlen per Smartphone oder Kontaktlos-Funktion an der Kasse.

Bargeld, das als einziges Zahlungsmittel Privatsphäre und finanzielle Inklusion sicherstellt, gerät dadurch unter Druck. Während Verbraucher an der Kasse noch die Wahl haben, wie sie bezahlen möchten, fehlt Verbrauchern im digitalen Raum eine Alternative, die alle voraussetzungsfrei nutzen können und die vor Überwachung durch Konzerne geschützt sind.

Mit der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) hat die EU das Bezahlen mithilfe von Starker Kundenauthentifizierung und Haftungsregeln zwar sicherer gemacht. Gleichzeitig brachte die PSD2 neue Gefahren für die Privatsphäre der Verbraucher, da sie Drittanbietern das Recht gibt, Verbrauchern nach deren Einwilligung Zugriff auf ihre Kontobewegungen zu geben.

Die Gefahr ist groß, dass Verbraucher auf dieser Grundlage kategorisiert und bewertet werden. Wer seine Daten nicht preisgeben möchte, würde in diesem Szenario von vornherein von Dienstleistungen ausgeschlossen. Es droht der vollkommen durchleuchtete Verbraucher.

Der vzbv fordert

  • Die Politik muss das Recht auf Bargeld durchsetzen.
  • Reform von PSD2, inklusive einer Beschränkung von Kontozugriffen.
  • Die EZB sollte einen digitalen Euro entwerfen, der die Qualitäten des Bargelds in die digitale Sphäre überträgt.
  • Instant Payments sollen die Grundlage für einen europäischen Zahlungsverkehr werden.

Alles zum Thema: Zahlungsverkehr

Artikel (37)
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30.06.2021

Nach BGH-Urteil: Bankkunden müssen Rückzahlungen erhalten

Zahlen Banken und Sparkassen die zu Unrecht erhobenen Gebühren an Verbraucherinnen und Verbraucher zurück? Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ruft Verbraucher auf, mitzuteilen, wie ihre Bank auf das BGH-Urteil zu unzulässigen Vertragsänderungen reagiert.
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Pressefoto 4 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

Quelle: vzbv - Gert Baumbach

31.05.2021

Folgen des BGH-Urteils: Banken müssen Geld erstatten

Urteil vom 27.04.2021 | XI ZR 26/20 | Bundesgerichtshof
Urteilsbegründung zu unzulässigen AGB-Klauseln der Postbank: Statement von vzbv-Vorstand Klaus Müller
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Frau bestellt und bezahlt online

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18.05.2021

Beschwerden zu digitalen Bezahldiensten nehmen zu

Im Corona-Jahr 2020 wurde vermehrt online oder mobil bezahlt, parallel dazu nahmen die Beschwerdezahlen zu.
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27.04.2021

BGH weist Banken in die Schranken

Urteil vom 27.04.2021 | XI ZR 26/20 | Bundesgerichtshof
BGH-Urteil bringt Verbraucherinnen und Verbrauchern einen echten Mehrwert, kommentiert Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).
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Pressefoto 8 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

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12.01.2021

Schufa-Schnüffelpläne: „Dreiste Rosinenpickerei“

Laut Recherchen von NDR, WDR und SZ will die Schufa ihr umstrittenes Projekt „Check Now“ mit einem Trick durchsetzen und dazu die Datenschutzbehörde „wechseln“. Statt der dem Projekt kritisch eingestellten Behörde in Bayern soll nun plötzlich Hessen zuständig sein. Klaus Müller, Vorstand des vzbv, kommentiert.

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Digital Bezahlen

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23.03.2017

Verbraucherschutz beim Bezahlen stärken

Das neue EU-Zahlungsrecht bietet die Möglichkeit den Verbraucherschutz zu verbessern - wenn die Umsetzung gelingt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nimmt Stellung zur Zahlungsdiensterichtlinie II, die nun im Bundestag debattiert wird.

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11.01.2017

Gesetzesentwurf zum Zahlen ohne Bargeld muss nachgebessert werden

Zahlungsdienste sind die wichtigsten Finanzdienstleistungen für Verbraucher. Die Umsetzung der neuen EU-Zahlungsdienste-Richtlinie (PSD2) in Deutschland soll Zahlen ohne Bargeld günstiger, sicherer und transparenter machen. Der vzbv stellt allerdings fest: Damit das gelingt, muss der vorgelegte Gesetzesentwurf nachgebessert werden.

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Quelle: Andrei Korzhyts - Adobe Stock

15.04.2016

Preis für eine Welt ohne Bargeld ist hoch

Der Verbraucherzentrale Bundesverband ist gegen eine Abschaffung des Bargelds. Bargeld gewährleist Freiheit und Anonymität beim Einkauf und stellt für die Verbraucherinnen und Verbraucher sicher, dass sie auch weiterhin unabhängig von Dienstleistungen Dritter zahlen können.

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Urteile (17)
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22.05.2020

BGH stärkt Verbraucherschutz bei Lastschriftzahlung

Urteil vom 22.05.2020

Kunden mit Wohnsitz in Deutschland dürfen ihre Online-Bestellungen von einem Bankkonto im EU-Ausland bezahlen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Pearl GmbH entschieden. Der BGH setzte damit den Schlusspunkt unter einen mehrjährigen Rechtsstreit.

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25.11.2019

Beworbener Flugpreis darf nicht nur für wenige gelten

Urteil vom 25.11.2019

Rabatte, die nur bei Zahlung mit einer wenig verbreiteten Kreditkarte gelten, dürfen nicht in den Endpreis einer Flugreise eingerechnet werden. Das hat das Oberlandesgericht Dresden nach einer Klage des vzbv gegen die Invia Flights Germany GmbH entschieden. Das Unternehmen betreibt das Reiseportal „Ab-in-den Urlaub“.

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Termine (1)
Raum 11 - vzbv
15.03.2017

G20 Consumer Summit

Anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März 2017 wird der G20 Consumer Summit in internationaler Besetzung Themen wie faire Vertragsbedingungen, Transparenz, Datensicherheit, sichere Zahlungen und Datenschutz diskutieren und nach Lösungen suchen.

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