Datum: 06.05.2021

vzbv zeichnet Schulen für Engagement in der Krise aus

Jetzt als Verbraucherschule bewerben

  • Bis 1. Oktober 2021 ist die Bewerbung als Verbraucherschule möglich.
  • Sonderkategorie für Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie.
  • vzbv fordert: Verbraucherbildung bundesweit fördern.  
Key Visual: Verbraucherschule Quelle: vzvb / apinan – stock.adobe.com

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Die Auszeichnung Verbraucherschule geht in eine neue Runde – und würdigt Schulen, die auch im Corona-Schuljahr 2020/21 dazu beitragen, aus jungen Menschen starke Verbraucherinnen und Verbraucher zu machen. Neben Gold, Silber und Bronze gibt es in diesem Jahr die Sonderkategorie Verbraucherschule Extra. Vergeben wird die Auszeichnung vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

„In der Corona-Pandemie zählt Verbraucherbildung mehr denn je“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv. „Wie erkenne ich falsche Gesundheitsversprechen, Fake News oder datenhungrige Onlinedienste? Wir zeichnen Schulen aus, die dies trotz angespannter Lage thematisieren – um Engagement für Verbraucherschutz sichtbar zu machen und Impulse für die Zeit nach Corona zu geben.“

Schirmherrin Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz: „Sind Informationen Fakt oder Fake? Wo landen meine Daten beim Online-Surfen? Ist die Hose nachhaltig produziert? All das sind Fragen, mit denen sich auch Schülerinnen und Schüler immer häufiger auseinandersetzen. Mir ist es daher ein großes Anliegen, dass junge Menschen frühzeitig mit dem Rüstzeug ausgestattet werden, um gut informierte, selbstbestimmte und sichere Entscheidungen in ihrem Verbraucheralltag zu treffen – in der Corona-Pandemie und darüber hinaus. Mit der Integration von Verbraucherbildung in den Schulalltag leisten die Verbraucherschulen dafür einen ganz wichtigen Beitrag. Auf die diesjährigen Beiträge bin ich sehr gespannt.“

Verbraucherschule werden

Allgemein und berufsbildende Schulen können sich bis 1. Oktober 2021 unter www.verbraucherschule.de um die Auszeichnung Verbraucherschule bewerben und zwar mit einer oder mehreren Maßnahmen der Verbraucherbildung. Das können Medienkompetenztage sein, regelmäßige Unterrichtseinheiten zum Leben auf eigenen Beinen, eine digitale Koch-AG oder eine Nachhaltigkeitswoche zu umweltbewusstem Leben und Konsum. Die Maßnahmen sollten mindestens einem dieser vier Handlungsfelder zuzuordnen sein:

  • Ernährung & Gesundheit
  • Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht
  • nachhaltiger Konsum & Globalisierung
  • Medien & Information.

Je nach Inhalt und Umfang der Aktivitäten sowie der Verankerung im Schulcurriculum ist eine Bewerbung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze möglich – und in diesem Jahr auch in der Kategorie Verbraucherschule Extra, die der besonderen Situation in diesem Schuljahr Rechnung trägt. Hierfür ist eine Maßnahme der Verbraucherbildung nötig, die inhaltlich oder methodisch aus der Pandemiesituation heraus entwickelt wurde.

Der erste Schritt zur Bewerbung ist die kostenfreie Anmeldung im Netzwerk Verbraucherschule unter www.verbraucherschule.de. Das Netzwerk bietet Schulen Unterstützung dabei, Verbraucherbildung umzusetzen – mit kostenlosen Online-Fortbildungen, Ideen und Erfahrungsaustausch.

Verbraucherbildung stärken

Anlässlich der Bundestagswahl appelliert der vzbv an die künftige Bundesregierung, dass es in der Verbraucherbildung nicht bei dem Engagement einzelner Schulen bleiben darf. Verbraucherbildung muss bundesweit gefördert und prüfungsrelevant in alle Schulformen integriert werden. Müller: „Junge Menschen müssen in der Schule lernen, Konsumentscheidungen kompetent, informiert und im Bewusstsein der Folgen zu treffen. Egal ob Erstklässler oder Abiturient, egal ob am Gymnasium oder der Gesamtschule.“

Gefördert wird das Projekt Verbraucherschule durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz.

Das Netzwerk Verbraucherschule – Starke Verbraucher von Anfang an!
Beim Abspielen des Videos werden nutzerbezogene Daten zu Youtube übertragen. Weitere Informationen

Alles zum Thema: Verbraucherbildung verankern

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20.02.2021

Starke Verbraucherbildung von Anfang an

Energie sparen, Finanzen planen, Essen zubereiten, Fake News enttarnen: Verbraucherbildung umfasst unterschiedlichste Themen des Alltags. In der Broschüre stellt der vzbv Schulen vor, die junge Menschen dabei auf vorbildliche Weise unterstützen.
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05.02.2021

Verbraucherschützer fordern werbefreie Schule

Schulen sollen optimal bilden und auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereiten. Werbung gewinnorientierter Unternehmen hat aus Sicht des Verbraucherschutzes dort nichts zu suchen. In der Realität sind Wirtschaftsakteure im Klassenzimmer aber sehr aktiv. Der vzbv hat eine Online-Befragung zu diesem Thema durchgeführt.

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11.03.2020

vzbv und VBE fordern wirksames Werbeverbot in Schulen

Die Aktivitäten von Unternehmen in Schulen werden zu wenig kontrolliert. Schulen erhalten nicht ausreichend Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Kooperationspartner und es herrscht keine Transparenz über Quantität, Qualität und Inhalte von Angeboten. Das sind die zentralen Erkenntnisse einer Befragung der Kultusministerien der Länder.

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06.05.2021

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Die Auszeichnung Verbraucherschule geht in eine neue Runde – und würdigt Schulen, die auch im Corona-Schuljahr 2020/21 dazu beitragen, aus jungen Menschen starke Verbraucherinnen und Verbraucher zu machen.
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Pressefoto 8 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

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15.09.2020

Neues Bildungsportal der Bundesländer: Synergien nutzen, Doppelstrukturen vermeiden

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur Veröffentlichung einer neuen Material- und Bildungsplattform der Kultusministerkonferenz

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03.02.2020

Alltag lehren: vzbv zeichnet 57 Verbraucherschulen aus

Warnungen vor Kostenfallen, eine Lernwerkstadt mit Supermarkt und Bank, Repair-Cafés oder schuleigene Medienscouts: Solche Schulansätze rüsten Schülerinnen und Schüler lebenslang mit wichtigen Alltagskompetenzen. 57 Schulen belohnt der Verbraucherzentrale Bundesverband in diesem Jahr mit der Auszeichnung Verbraucherschule.

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12.09.2019

Wegweiser im Dschungel der Bildungsmaterialien

Immer mehr Unternehmen, Verbände oder Stiftungen bieten Unterrichtsmaterialien für Schulen an. Je nach Herausgeber können die Materialien interessensgeleitet, einseitig oder inhaltlich falsch sein. Der vzbv hat deshalb seinen Materialkompass und das Schulportal für Verbraucherbildung reaktiviert.

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21.05.2019

Jetzt als Verbraucherschule bewerben

Zum dritten Mal zeichnet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Schulen als „Verbraucherschulen“ aus. Vom 21. Mai bis zum 30. September 2019 können sich Schulen aus ganz Deutschland anmelden und bewerben, die sich für die Vermittlung von Alltags- und Konsumkompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler engagieren.

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Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021 Quelle: vzbv
01.02.2021

Publikationen des vzbv zur Bundestagswahl 2021

Die Corona-Pandemie hat auf bestehende Probleme vieler Verbraucher aufmerksam gemacht und sie verschärft. In der Krisenbewältigung wird es darauf ankommen, dass sich Verbraucher auf ihre Rechte verlassen können und dass die Weichen für die Zukunft richtig gestellt werden. Der vzbv macht konkrete Vorschläge zur Bundestagswahl 2021.
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Schüler im Unterrichtsfach Verbraucherbildung. Foto: Monkey Business 2/Shotshop.com

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15.04.2019

Verbraucherbildung für alle Schüler

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und vzbv haben eine gemeinsame Stellungnahme zu den Fachanforderungen für das Unterrichtsfach Verbraucherbildung veröffentlicht. Darin sind sechs Voraussetzungen für ein qualitativ hochwertige Bildungsangebot formuliert.

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10.10.2018

Rede: Digitale Bildung ist Verbraucherschutz

Rede von Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zur Veranstaltung „Fit fürs Netz: Digitale Bildung ist Verbraucherschutz“ am 10.10.2018

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10.10.2018

Faktenblatt zur Verbraucherbildung

Ob beim Surfen im Netz oder während des täglichen Einkaufs – Kinder und Jugendliche treffen im Alltag auf eine Fülle von Konsummöglichkeiten. Oft wissen sie zu wenig, um verantwortungsvoll damit umzugehen oder sich effektiv zu schützen, wenn es um Werbebotschaften oder den digitalen Fingerabdruck geht. Hier setzt Verbraucherbildung an.

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Pressefoto 7 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

24.04.2018

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04.06.2018

Apple muss Teilnahmebedingungen für Schülerkurse ändern

Urteil vom 04.06.2018

Apple Retail Germany muss die Teilnahmebedingungen für Schülerkurse in seinen Verkaufsläden ändern. Dazu hat sich das Unternehmen mit einer Unterlassungserklärung gegenüber dem vzbv verpflichtet. Wie Apple wenden sich viele Unternehmen gezielt an Schüler und Lehrer. Der vzbv fordert bundesweite Standards, damit Schule werbefrei bleibt.

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10.10.2018

Infografik: Digitale Bildung stärken

Der Mehrzahl der Menschen in Deutschland ist wichtig, dass Schulen Wissen und Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Technologien vermitteln.

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Rund drei Viertel der Befragten meinen, dass Schulen in Deutschland nicht ausreichend darauf vorbereitet sind, den Umgang mit digitalen Technologien zu vermitteln.

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Die meisten Befragten meinen, dass die Politik dafür verantwortlich ist, in den Schulen die Rahmenbedingungen für digitale Bildung zu schaffen.

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04.09.2017

Infografik: Verbraucherschulen in Deutschland

Der vzbv fördert und ehrt mit der Auszeichnung Verbraucherschule das Engagement von Schulen. In der Infografik sind die Verbraucherschulen in Deutschland sowie bisherige Bewerbungen visualisiert.

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Kooperationsverbot Schulen

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

01.09.2017

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Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des vzbv wünscht sich die Mehrzahl der Verbraucher, dass der Bund Schulen dauerhaft finanziell unterstützen kann.

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19.02.2019

vzbv auf der didacta 2019

Angebote und Workshops zur Verbraucherbildung
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10.10.2018

Fit fürs Netz: Digitale Bildung ist Verbraucherschutz

Digitale Bildung ist Verbraucherschutz. Doch wie steht es um die digitale Bildung an Deutschlands Schulen? Mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Schule diskutierte der vzbv am 10.10.2018 in Berlin, welche Erfolge und Herausforderungen es gibt und welche Weichen gestellt werden müssen, um die Qualität der digitalen Bildung zu stärken und ihre Unabhängigkeit zu wahren.

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02.03.2018

Preisverleihung der „Auszeichnung Verbraucherschule“

32 Verbraucherschulen aus 13 Bundesländern werden als Verbraucherschule ausgezeichnet.

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06.11.2017

Digitale Bildung: Orientierung bieten, Qualität sichern – aber wie?

Das Projekt „Lehrkräfteportal Digitale Kompetenzen“ des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gibt Einblicke in seine Arbeit und will mit Vertretern aus Schulen, Verbänden, Wissenschaft, Verwaltung und Politik diskutieren, wie sich Orientierung und Qualität im Bereich der digitalen Bildung langfristig sicherstellen lassen.

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08.09.2017

Pressekonferenz: Verbraucher stärken im Quartier

Mit dem Projekt „Verbraucher stärken im Quartier" soll der Verbraucherschutz in Stadtteile Deutschlands kommen. Ziel ist es, in Schulen, auf Marktplätzen oder in Vereinsheimen Informationen zum Verbraucherschutz anzubieten.

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Ansprechpartner

Anke Wolf

Referentin Team Kommunikation Marktbeobachtung Projekt Verbraucherschule
verbraucherschule@vzbv.de (030) 258 00-357

Ansprechpartner

Anne de Vries

Referentin Team Verbraucherbildung
info@vzbv.de +49 30 25800-0