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Nährwertkennzeichnung

Der Nutri-Score – ein  erweitertes Nährwertkennzeichen mit Ampelfarben - erleichtert es Verbraucherinnen und Verbrauchern, gesünder einzukaufen. Der Nutri-Score ist wissenschaftlich basiert, unabhängig erarbeitet und auf seine Wirkung überprüft. Er wird in Deutschland und weiteren europäischen Ländern von den jeweiligen Regierungen empfohlen und kann von Lebensmittelunternehmen freiwillig verwendet werden.

Der Nutri-Score ergänzt die Nährwerttabelle auf der Rückseite von Lebensmittelverpackungen. Um gesünder einkaufen und Produkte miteinander vergleichen zu können, benötigt es eine klare Kennzeichnung auf der Vorderseite aller Produkte. Bisher ist es den Lebensmittelunternehmen in Deutschland freigestellt, ihre Produkte mit dem Nutri-Score  zu kennzeichnen.

Über eine einheitliche und verpflichtende Nährwertkennzeichnung kann nur der europäische Gesetzgeber entscheiden. Das ist für 2022 geplant.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die europaweite Einführung des Nutri-Score. Ziel ist ein einheitliches Kennzeichnungssystem in der EU zu etablieren und eine EU-weite Verpflichtung zur Verwendung des Nutri-Score für Lebensmittelunternehmen zu erreichen.

Der vzbv fordert

  • den Nutri-Score, als  EU-weite, einheitliche und verpflichtende Nährwertkennzeichnung. Dafür muss sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene einsetzen.
  • Lebensmittelunternehmen in Deutschland auf, den Nutri-Score freiwillig zu verwenden.

Alles zum Thema: Nährwertkennzeichnung

Artikel (29)
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Quelle: anyaberkut - fotolia.de

04.05.2021

Länderübergreifendes Koordinierungsgremium für Nutri-Score eingerichtet

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gemeinsam mit dem Europäischen Verbraucherband BEUC und weiteren nationalen Verbraucherorganisationen der EU-Mitgliedstaaten Anforderungen an die mögliche Weiterentwicklung des Nutri-Score-Algorithmus aufgestellt. Mit einem gemeinsamen Brief haben sich die Verbraucherorganisationen an ihre nationalen Regierungen gewandt, in Deutschland an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
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Quelle: vzbv

16.12.2020

Mehrheit für einheitliche Nährwertkennzeichnung in Europa

Die Mehrheit der EU-Mitliedstaaten hat Schlussfolgerungen des EU-Ratsvorsitzes zur erweiterten Nährwertkennzeichnung verabschiedet und begrüßen eine einheitliche erweiterte Nährwertkennzeichnung. Der vzbv fordert die Bundesregierung auf, sich weiterhin für einen EU-weiten Nutri-Score einzusetzen.

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Quelle: Gert Baumbach - vzbv

19.08.2020

Der Nutri-Score kommt – vorerst aber nur freiwillig

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zum Kabinettsbeschluss zur Einführung des Nutri-Score.

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Tüte voller Lebensmittel

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02.06.2020

Nachhaltige Ernährung braucht die richtigen Rahmenbedingungen

Die europäischen Verbraucherorganisation BEUC hat eine Verbraucherbefragung veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, darunter dem vzbv, durchgeführt wurde. Es ergeben sich daraus Erkenntnisse zur Frage, wie Ernährung und Lebensmittelproduktion nachhaltiger werden können.

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Quelle: vzbv - Gert Baumbach

20.05.2020

Nutri-Score europaweit verbindlich einführen

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zum ernährungspolitischen Bericht

Zur Pressemeldung
Dokumente (3)
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31.07.2020

Faktenblatt zur Nährwertkennzeichnung

Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher möchte sich gesund ernähren. Beim Einkaufen im Supermarkt ist jedoch schwer zu beurteilen, was die Zusammensetzung der Nährwerte bedeutet. Eine farbliche Nährwertkennzeichnung auf der Produktvorderseite hilft Verbrauchern, gesündere Alternativen auf einen Blick zu erkennen.

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Quelle: Minerva Studio - fotolia.com

17.12.2019

Nutri-Score zügig einführen

Der vzbv unterstützt die Einführung des Nutri-Scores in Deutschland. Aus diesem Grund begrüßt der vzbv ausdrücklich den Entwurf zur Änderung der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung des Ernährungsministeriums. Nach der Einführung in Deutschland muss der Nutri-Score auch in Europa eingeführt werden.

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10.04.2017

Faktenblatt zu Nährwertprofilen

Vitamin C zur Verringerung der Müdigkeit, Calcium für starke Knochen: Lebensmittel, die mit gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden, stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs. Doch etliche dieser Produkte enthalten viel Zucker, Fett oder Salz. Der vzbv fordert Obergrenzen für diese Nährstoffe in Form von Nährwertprofilen.

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Urteile (1)
Kind mit Bonbon

Quelle: Aaron Amat - Adobestock

04.12.2019

Unzulässige Deklaration von Nährwerten auf Nimm2-Verpackung

Urteil vom 04.12.2019

Die vom Süßwarenhersteller Storck auf Bonbon-Verpackungen abgedruckten Vitamin- und Nährwerttabellen waren unzulässig. Das hat das Kammergericht in Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die August Storck KG entschieden und damit die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Berlin zurückgewiesen.

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Videos & Grafiken (2)
Umfrageergebnisse zu Obegrenzwerten für Fett, Zucker und Salz für Kinderlebensmittel

Quelle: vzbv 2019

23.01.2020

Infografik: Gesündere Regeln für Kinderlebensmittel

Verbraucherinnen und Verbaucher befürworten mehrheitlich Obergrenzen für Zucker, Fett und Salz bei Lebensmitteln, die sich in Aufmachung und Gestaltung an Kinder richten.

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Quelle: vzbv
17.01.2018

Infografik: Staat soll gesunde Ernährung fördern

Mehr als die Hälfte der Verbraucher wäre froh, wenn der Staat für gesündere Lebensmittel sorgen würde. Das zeigt eine repräsentative Online-Befragung von Zühlsdorf + Partner im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

 

 

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Termine (2)
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Quelle: vzbv

23.01.2020

Einfach gesünder? Ernährungspolitik in Deutschland auf dem Prüfstand

Die Reduktionsstrategie der Bundesregierung soll unser Essen gesünder machen und im kommenden Jahr soll der Nutri-Score als erweiterte, freiwillige Nährwertkennzeichnung starten. Alles auf dem richtigen Wege also in der deutschen Ernährungspolitik? Darüber will der vzbv beim Verbraucherpolitischen Forum auf der Internationalen Grünen Woche 2020 diskutieren.

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Verbraucherpolitisches Forum des Verbraucherzentrale Bundesverbands auf der Internationalen Grünen Woche am 24.1.2019

Quelle: vzbv

24.01.2019

Europa kann mehr: für eine verbraucherfreundliche EU-Lebensmittelpolitik

Verbraucherpolitisches Forum auf der Internationalen Grünen Woche 2019

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