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Quelle: Jürgen Fälchle - fotolia.com

Gesetzliche Krankenversicherung

Verbraucherinnen und Verbraucher können frei wählen, in welcher gesetzlichen Krankenkasse sie versichert sein möchten. Wer etwa unter einer chronischen Krankheit leidet, kann die Krankenkasse wählen, die die passenden Leistungen anbietet – zumindest in der Theorie. Denn in der Praxis bleibt die Kassenwahl für Verbraucher ein Buch mit sieben Siegeln.

Daran hat auch das Gesetz für einen fairen Kassenwettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung wenig geändert, das im Februar 2020 verabschiedet wurde.

Versicherte sollten schnell überblicken können, welche Leistungen die verschiedenen Kassen anbieten und wie ihr Service- und Genehmigungsverhalten aussieht. Dafür braucht es mehr Transparenz.

Die Bundesregierung muss hier dringend nachbessern. Andernfalls bleibt es dabei, dass der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen fast ausschließlich über den niedrigsten Preis und nicht über die beste Qualität ausgetragen wird.

Der vzbv fordert

  • Die Bundesregierung muss die Krankenkassen zu mehr Transparenz verpflichten.
  • Verbraucher benötigen leicht nachvollziehbare und vergleichbare Informationen über die Service-, Beratungs- und Leistungsangebote – in einem Qualitätsportal.
  • Auch Zahlen zum Genehmigungsverhalten der einzelnen Krankenkassen müssen veröffentlicht werden.
  • Informations- und Evaluationsverpflichtungen für Selektivverträge
  • Das Ziel muss ein Qualitäts-, kein ausschließlicher Preiswettbewerb zwischen den Kassen sein.

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Artikel (2)
Pressefoto 6 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

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13.02.2020

„Krankenkassenwahl bleibt ein Buch mit sieben Siegeln“

Statement von vzbv-Vorstand Klaus Müller zum „Faire-Kassenwettbewerb-Gesetz“.

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Quelle: Gert Baumbach - vzbv

18.12.2019

vzbv fordert mehr Transparenz bei Krankenkassen

In der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zur geplanten Reform der Wettbewerbsregeln der gesetzlichen Krankenkassen hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mehr Transparenz für Verbraucher gefordert, um ihnen die Wahl ihrer Kasse zu erleichtern. vzbv-Vorstand Klaus Müller kommentiert:

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Dokumente (3)
Altersarmut. Foto: Anke Thomass - adobestock.com

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09.12.2019

Betriebsrentner entlasten, ohne Krankenversicherte zu belasten

Die Bundesregierung will Betriebsrenten bis zu einem Freibetrag von einem Teil der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung befreien. Der vzbv begrüßt, dass die Regierung Betriebsrenter entlasten möchte. Allerdings sollte dieses Anliegen aus Steuermitteln finanziert werden und nicht zu Lasten der GKV-Versichertengemeinschaft.

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11.06.2019

Vertretung von Patienten, Pflegebedürftigen und Verbrauchern stärken

Der vzbv unterstützt die Ziele des Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen, wie die Stärkung der Unabhängigkeit der Medizinischen Dienste sowie die effizientere Gestaltung der Krankenhausabrechnungsprüfung.  Für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen regt der vzbv Maßnahmen für mehr Transparenz und Mitwirkung an.

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Quelle: akf - Fotolia.com

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08.11.2017

Faktenblatt zur gesetzlichen Krankenversicherung

Für gesetzlich Krankenversicherte wird es immer teurer. Seit dem Jahr 2015 ist der Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) festgeschrieben – unabhängig von der Kostenentwicklung. Die steigenden Kosten im Gesundheitswesen tragen allein die Versicherten über die Zusatzbeiträge ihrer Krankenkassen.

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