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20 Jahre vzbv

Der vzbv wurde im Jahr 2000 gegründet und ging aus dem Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV), des Verbraucherschutzvereins (VSV) und der Stiftung Verbraucherinstitut hervor. Als Gegengewicht zu den Interessenverbänden der Wirtschaft wurde die AgV bereits 1953 von Sozialverbänden, Frauenvereinigungen und Konsumgenossenschaften gegründet.

 

 

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Verbandsgeschichte: Entstehung und Entwicklung des vzbv


1953 Am 30. April gründet sich die Interessenvertretung der Verbraucher – die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e. V. (AgV). Im gleichen Jahr entstehen in den Bundesländern die Verbraucherzentralen mit Angeboten vor Ort. Anfangs engagieren sich in der AgV insbesondere Hausfrauenverbände und Kon-sumgenossenschaften. Erster Vorsitzender wird der Sozialdemokrat Gustav Dahrendorf.

1961 In allen Bundesländern sind Verbraucherzentralen entstanden.

1962 In Brüssel wird das Bureau Européen des Unions de Consommateurs (BEUC) als neuer Dachverband der europäischen Verbraucherorganisationen gegründet. Die AgV ist Gründungsmitglied.

1964 Die Bundesregierung richtete die Stiftung Warentest (StiWa) zur Durchführung vergleichender Produkttests ein. Die AgV bzw. ab 2000 der vzbv und die Stiftung arbeiten eng zusammen.

1965 Die Klagebefugnis für Verbraucherverbände wird eingeführt: Sie markiert das Geburtsjahr des rechtlichen Verbraucherschutzes und ist zunächst auf irreführende Werbung beschränkt.

1966 Die AgV und die Verbraucherzentralen gründen in Berlin den Verbraucherschutzverein e.V. (VSV)) zur Wahrnehmung des Klagerechts. Die Rechtsdurchsetzung ist ab jetzt im Verbraucherschutz verankert.

1971 Die AgV wird reformiert, um Kräfte zu bündeln. Alle Verbraucherzentralen vereinen sich als Mitglieder unter ihrem Dach.

1977 Nach Inkrafttreten des AGB-Gesetzes darf der VSV auch gegen unzulässige Vertragsbedingungen vorgehen. Dieser mahnt daraufhin Unternehmen und Wirtschaftsverbände ab und strengt Grundsatzverfahren an.

1978 AgV und Stiftung Warentest gründen gemeinsam die Stiftung Verbraucherinstitut (VI). Die Stiftung hat u. a. die Aufgabe, Beratungskräfte der Verbraucherzentralen und Dozenten in der Erwachsenenbildung weiterzubilden.
Die AgV koordiniert den Aufbau der bundesweiten Energieberatung in den Verbraucherzentralen.

1990 Nach der Wiedervereinigung beginnt der Aufbau von Verbraucherzentralen und Beratungsstellen in den neuen Bundesländern, unterstützt von der AgV.

1993 Mit Gründung der EU wird Verbraucherpolitik zur Gemeinschaftspolitik mit vertraglicher Grundlage. Die AgV beteiligt sich am Aufbau von Verbraucherorganisationen in Staaten Mittel- und Osteuropas.

2000 Der vzbv wird gegründet. Erste Vorsitzende ist Prof. Dr. Edda Müller. Die AgV, die Stiftung Verbraucherinstitut und der Verbraucherschutzverein gehen im neuen Verband auf.

2001 Das Ressort Verbraucherschutz wird erstmalig im Namen eines Ministeriums aufgenommen, im „Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft“

2007 Der vzbv institutionalisiert den Deutschen Verbrauchertag als bundespolitisches Ereignis.

2012 Die EU setzt zunehmend den Rahmen für Verbraucher in Deutschland. Der vzbv hat nun dort ein Büro.

2015 Die Projekte des vzbv und der Verbraucherzentralen „Marktwächter Digitale Welt“ und Marktwächter Finanzen“ nehmen ihre Arbeit auf.

2016 Das Verbandsklagerecht der Verbraucherverbände wird um den Datenschutz erweitert.

2017 Das Projekt des vzbv und der Verbraucherzentralen „Marktwächter Energie“ nimmt seine Arbeit auf.

2018 Die Musterfeststellungsklage wird eingeführt. Mit diesem Instrument können Verbraucherverbände Schadenersatzansprüche von Verbrauchern feststellen lassen.

2019 Der Materialkompass für Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung wird institutionelle Aufgabe des vzbv.

2020 Die Beobachtung des Digital-, Finanz- und Energiemarkts aus Verbrauchersicht wird institutionelle Aufgabe des vzbv.

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