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Quelle: Andrei Korzhyts - Adobe Stock

Finanzen

Verbraucherreport 2022

Wo es ums Geld geht, kann es für Verbraucher:innen schnell unübersichtlich werden. Besonders dann, wenn Gebühren oder Klauseln angepasst werden. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt 18.728 Beschwerden im Finanzbereich erfasst. Am häufigsten beschweren sich Verbraucher:innen über Zinsanpassungen von laufenden Sparverträgen. Sie machen rund 19 Prozent aller Beschwerden im Finanzbereich aus. Verbraucher:innen bemängeln vor allem, dass ihnen zu wenig Zinsen gutgeschrieben werden. Der zweithäufigste Beschwerdegrund sind Preiserhöhungen von Girokonten. Auch über untergeschobene Kreditkartenverträge beschweren sich Verbraucher:innen in den Verbraucherzentralen regelmäßig. 

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18.728

Beschwerden zum Thema Finanzen wurden im ersten Halbjahr 2022 in den Verbraucherzentralen erfasst.

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19%

aller Beschwerden im Finanzbereich betreffen Zinsanpassungen von laufenden Sparverträgen.

Mehr Transparenz

Der Finanzmarkt ist ein Expertenmarkt, auf dem sich Verbraucher:innen häufig nicht auf Augenhöhe mit den Anbietern bewegen. Der vzbv fordert daher mehr Transparenz. Anbieter von Girokonten müssen vor Vertragsabschluss etwa transparent und verständlich über Entgelte informieren und Verbraucher:innen proaktiv und regelmäßig Kostenaufstellungen übermitteln.

Dorina Wilhelm
Leiterin Team Marktbeobachtung Finanzen

Ob Zinsanpassungen, Probleme mit Online-Bezahldiensten oder fragwürdige Vertragsklauseln: Wir beobachten den Finanzmarkt genau, um Verbraucher:innen vor Schäden zu schützen.

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