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Gruppe von Menschen mit Handy

Quelle: iStock - Peoplesimages

11.06.2026

Altersnachweis für Erwachsene statt Social-Media-Verbot für Jugendliche

Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverband, zur Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zum Schutz junger Menschen in digitalen Diensten

Gruppe von Menschen mit Handy

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Der Deutsche Ethikrat hat in einer Stellungnahme ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder- und Jugendliche abgelehnt. Allerdings empfiehlt der Ethikrat, digitale Dienste jugendfreundlicher zu gestalten und Anbieter dafür konsequent in die Verantwortung zu nehmen.

Hierzu erklärt Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands:

„Der Verbrauchzentrale Bundesverband teilt die Einschätzung des Ethikrats: Ein gesetzliches Mindestalter für Soziale Medien allein reicht nicht. Digitale Dienste müssen für alle so gestaltet sein, dass keine Suchtgefahr besteht und Minderjährige geschützt sind, ohne sie auszuschließen.

Der Vorschlag der Verbraucherzentrale: Statt eines Social-Media-Verbots für Jugendliche braucht es einen Altersnachweis für Erwachsene. 

Nur Personen, die ihre Volljährigkeit nachweisen, sollten risikobehaftete Funktionen aktivieren können – etwa Autoplay, Infinite Scrolling oder die Möglichkeit, von Unbekannten kontaktiert zu werden. Mit diesem Ansatz werden alle Nutzerinnen und Nutzer umfassend geschützt und gleichzeitig stellen wir die Teilhabe junger Menschen an der digitalen Welt sicher.“

Hintergrund

Digitale Teilhabe und Schutz von Minderjährigen gewährleisten

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Positionspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. zum Schutz von Minderjährigen bei der Nutzung digitaler Dienste | März 2026
 

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