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Datum: 10.02.2022

Energiepreiskrise: Wie Verbraucher:innen besser geschützt werden können

Online-Veranstaltung, Donnerstag, 10.02.2022, 16:30 bis 18:15 Uhr

In der aktuellen Energiekrise sind die Börsenpreise für Strom und Gas in ungeahnte Höhen gestiegen. Strom- und Gasanbieter erhöhen reihenweise ihre Tarife für die privaten Haushalte. Einige Anbieter haben Insolvenz angemeldet, andere stellen ihre Energielieferungen ein. Verbraucher:innen haben das Nachsehen und rutschen in die Ersatz- und Grundversorgung, oft zu neuen, besonders teuren Extratarifen.

Wann: Donnerstag, 10. Februar 2022, 16:30 bis 18:15 Uhr
Wo: online, per MS-Teams
Anmeldung: erforderlich

Stromkabel und Geldscheine

Quelle: handmadepictures - 123RF.com

Viele private Haushalte müssen also unverschuldet die Rechnung für die Entscheidungen anderer zahlen. Das muss sich ändern. Wie das gehen soll, darüber will der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit Vertreter:innen der Sozial- und Anbieterverbände sowie der Bundesregierung diskutieren:

  • Wie können Energieanbieter, insbesondere im Discountbereich, stärker in die Pflicht genommen werden, ihre vertraglichen Zusagen einzuhalten?
  • Wie kann verhindert werden, dass Verbraucher:innen als Neukund:innen in einen besonders teuren Extratarif der Grundversorgung hineinrutschen?
  • Wie können Haushalte mit geringem Einkommen vor Preissteigerungen geschützt werden?
  • Was muss die Politik tun, um den Energiemarkt besser zu regulieren und Verbraucher:innen besser zu schützen?

Umfrage

Sorgen über finanzielle Belastungen durch die Energiepreis-Krise

Infografik | Umfrage im Auftrag des vzbv | Januar 2021

Deutliche Mehrheit für Aussetzen von Strom- und Gassperren

Infografik | Umfrage im Auftrag des vzbv | Januar 2021

Stimmen

„Die Bundesregierung muss auf die Energiepreiskrise schnell reagieren. Wir fordern eine faire Behandlung der Verbraucher:innen und einen echten sozialen Ausgleich für die, die es am härtesten trifft“, so Jutta Gurkmann, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik im Verbraucherzentrale Bundesverband.
„Die Verbraucherzentralen helfen beim Energie(kosten)sparen und sorgen für rechtliche Klarheit. Jetzt sind Politik, Energieversorger und Sozialbehörden gefordert, soziale Härten abzufedern,“ sagt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand Verbraucherzentrale NRW
„Die Regierung muss endlich handeln. Die Energiekosten müssen in das Wohngeld eingerechnet und jährlich an die Preisentwicklung angepasst werden", sagt Verena Bentele Präsidentin Sozialverband VdK Deutschland
"Diese Energiepreiskrise ist eine Krise der fossilen Energien. Aus diesem Grund muss die Energiewende massiv vorangebracht werden", sagt Oliver Krischer, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
„Wer Kunden mit Energie beliefert, trägt ihnen gegenüber Verantwortung, der er sich nicht über Nacht entledigen darf. Daher müssen bestimmte Praktiken von Billiganbietern künftig ausgeschlossen werden“, sagt Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer, Verband kommunaler Unternehmen (VKU)
„Das Geschäftsgebaren unseriöser Billiganbieter abzustellen – das muss schnellstmöglich geregelt werden. Auch diese Anbieter müssen ihrer Lieferverpflichtung nachkommen“, so Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, BDEW
„Markt und Wettbewerb dürfen nicht wegen einiger unseriöser Energiehändler diskreditiert werden. Diskriminierung in der Grundversorgung kann nicht die Antwort sein", sagt Robert Busch, Geschäftsführer, Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne)

Programm

16:30 Uhr:  Begrüßung

Moderation: Nadine Lindner, Deutschlandfunk, Korrespondentin Hauptstadtstudio (Berlin)

16: 35 Uhr: Begrüßung und Einführung in das Thema

Jutta Gurkmann, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

16:40 Uhr:  Keynotes

Sicht der Verbraucherzentralen:

Wolfgang Schuldzinski, Vorstand, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Sicht der Energieversorger:

Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

Robert Busch, Geschäftsführer Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne)

Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer, Verband Kommunaler Unternehmen (VKU)

Sicht der Sozialverbände:

Verena Bentele, Präsidentin, Sozialverband VdK Deutschland

Perspektive der Bundesregierung:

Oliver Krischer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

17:10 Uhr:  Pause

17:20 Uhr:  Diskussionsrunde

mit den Keynote Speakern

18:15 Uhr : Ende der Veranstaltung

Programmblatt vzbv Energiepreiskonferenz 0

Energiepreiskrise: Wie Verbraucher:innen besser geschützt werden können

Programmblatt | Februar 2022

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