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Gruppe von vier Kindern, sitzt auf Stühlen in einem Kreis zusammen und lacht.

Quelle: boggy22 - 123rf

Datum: 20.04.2026

Verbraucherzentrale: Unabhängige Finanzbildung an Schulen fördern

Bildungsangebote müssen frei von wirtschaftlichen Interessen sein

Gruppe von vier Kindern, sitzt auf Stühlen in einem Kreis zusammen und lacht.

Quelle: boggy22 - 123rf

Die große Mehrheit der Verbraucher:innen hält es für wichtig, dass junge Menschen auf Themen rund um Finanzentscheidungen vorbereitet werden – insbesondere die Vermeidung von Überschuldung, den Umgang mit eigenem Geld, das langfristige Sparen und den Umgang mit digitalen Finanzdienstleistungen. Das zeigt eine Onlinebefragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

In-App-Käufe, Online-Shopping mit „Buy now, pay later“ oder das erste eigene Girokonto: Der Alltag junger Menschen steckt schon voller finanzieller Entscheidungen. Je früher sie Finanzkompetenzen erwerben, desto besser. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands können Schulen einen wichtigen Beitrag leisten, diese Kompetenzen im Rahmen einer umfassenden Verbraucherbildung zu fördern. Dort profitieren alle jungen Menschen, unabhängig vom Elternhaus.

Eine repräsentative Onlinebefragung des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt, dass die Befragten die Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen insbesondere auf die Themen Vermeidung von Überschuldung (93 Prozent), den Umgang mit eigenem Geld (92 Prozent) sowie das langfristige Sparen und den Umgang mit digitalen Finanzdienstleistungen (je 89 Prozent) als sehr oder eher wichtig ansehen.

Unabhängige Bildungsangebote sicherstellen

Wichtig dabei: Die Bildungsangebote müssen unabhängig sein. Unterrichtsmaterialien, Workshops oder Exkursionen müssen frei von wirtschaftlichen Interessen sein.

Finanzbildung braucht unabhängige und qualitätsgesicherte Bildungsangebote. Eine nationale Finanzbildungsstrategie kann ein sinnvoller Weg sein, um die finanziellen Kompetenzen von jungen Menschen zu fördern. Eine Voraussetzung muss sein, dass verbindliche

Qualitätsstandards vereinbart werden. Pädagog:innen brauchen Fortbildungen, die nicht von Finanzbranche und Wirtschaft beeinflusst sind. Die Bundesregierung muss – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – die unabhängige Verbraucherbildung stärken.

Datenbank für qualitätsgeprüftes Unterrichtsmaterial

Wie eine Qualitätssicherung bei Bildungsangeboten funktionieren kann, zeigt der Verbraucherzentrale Bundesverband seit mehr als zehn Jahren mit dem Materialkompass. Der Materialkompass ist eine Datenbank für Unterrichtsmaterial zu Themen der Verbraucherbildung. Unabhängige Expert:innen prüfen auf Basis eines wissenschaftlich evaluierten Bewertungsrasters die Unterrichtsmaterialien und vergeben Noten in den Bereichen Inhalt, Methodik und Didaktik. Die Gutachter:innen machen transparent, wo sich Werbung, einseitige Einflussnahme und didaktische Schwächen in den Klassenraum schleichen können. Der Materiakompass umfasst 608 Unterrichtsmaterialien, davon 132 aus dem Bereich Finanzen (Stand: März 2026).

Methode:

Repräsentative Online-Befragung (21.-31.10.2025) von eye sqare im Auftrag des vzbv. Basis: 1.000 Internetznutzer:innen ab 16 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.

Tabellenband Befragung | Finanzbildung

Tabellenband Befragung | Finanzbildung

Finanzbildung | November 2025

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Tabellenband Befragung | Finanzbildung

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Finanzbildung | November 2025

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Tabellenband Befragung | Digitale Bildung

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Digitale Bildung |  November 2025

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Alltagsbildung für alle Schüler:innen sicherstellen

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Stellungsnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbands | 24. Juli 2025

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Tabellenanhang | Metastudie: Junge Menschen und Konsum

Tabellenanhang | Metastudie: Junge Menschen und Konsum

Der Anhang umfasst die Tabellen, auf die im Text des Berichts „Metastudie: Junge Menschen und Konsum“ verwiesen wird. | Dezember 2024

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Metastudie: Junge Menschen und Konsum

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Studie des mmb Instituts – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung mbH im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands e. V. | Dezember 2024

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Eltern werden am stärksten in der Verantwortung gesehen, Kindern und Jugendlichen digitale Themen zu vermitteln; Schulen folgen auf dem zweiten Platz.

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Verantwortung für die Vermittlung digitaler Themen

Eltern werden am stärksten in der Verantwortung gesehen, Kindern und Jugendlichen digitale Themen zu vermitteln; Schulen folgen auf dem zweiten Platz.

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Die Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf die abgefragten Themen wird mehrheitlich als sehr oder eher wichtig für eine sichere Nutzung digitaler Angebote beurteilt. Der Schutz persönlicher Daten ist den Befragten dabei am wichtigsten.

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Vorbereitung auf digitale Themen

Die Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf die abgefragten Themen wird mehrheitlich als sehr oder eher wichtig für eine sichere Nutzung digitaler Angebote beurteilt. Der Schutz persönlicher Daten ist den Befragten dabei am wichtigsten.

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86 Prozent der Befragten ist wichtig, dass Unterrichtsmaterialien und Inhalte frei von Werbung sind

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Besonders den Eltern und Schulen wird hohe Verantwortung bei der Vermittlung finanzieller Bildung zugeschrieben

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