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Schüler und Schülerinnen heben die Hand

Quelle: Robert Kneschke - AdobeStock

Datum: 22.04.2026

Verbraucherzentrale: Junge Menschen auf digitale Angebote vorbereiten

Bundesregierung muss Angebot Verbraucherschule weiterfinanzieren

Schüler und Schülerinnen heben die Hand

Quelle: Robert Kneschke - AdobeStock

Die große Mehrheit der Verbraucher:innen hält es für wichtig, dass junge Menschen auf die sichere Nutzung von digitalen Angeboten vorbereitet werden – insbesondere das Erkennen von Fake News, den Umgang mit sozialen Medien und den Schutz persönlicher Daten. Das zeigt eine repräsentative Onlinebefragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

Digitale Angebote gehören längst zum Alltag junger Menschen – insbesondere soziale Medien prägen ihre Lebenswelt und eröffnen neue Möglichkeiten der Teilhabe, bergen aber auch Risiken, wie manipulative Mechanismen oder intransparente Geschäftsmodelle. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands muss die Politik dafür sorgen, dass die digitale Welt für junge Menschen sicher ist. Damit das gelingt, müssen Plattformen strenger reguliert und zur Verantwortung gezogen werden.

Gleichzeitig sollten gezielte Bildungsangebote für junge Menschen Kompetenzen stärken und sie befähigen, digitale Angebote bewusst zu nutzen. Eine repräsentative Onlinebefragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt, dass die Befragten die Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen insbesondere auf das Erkennen von Fake News (93 Prozent), den Umgang mit sozialen Medien (93 Prozent) und den Schutz persönlicher Daten (92 Prozent) als sehr oder eher wichtig erachten.

Bundesregierung muss Verbraucherschule weiterfinanzieren

Der Verbraucherzentrale Bundesverband setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, junge Menschen auf den Konsumalltag vorzubereiten und Verbraucherbildung in Schulen zu stärken. Mit Angeboten wie dem Netzwerk und der Auszeichnung Verbraucherschule

unterstützt der Verbraucherzentrale Bundesverband Schulen dabei, Schüler:innen Verbraucherthemen näherzubringen. Lehrkräfte erhalten qualitätsgeprüfte Unterrichtsmaterialien und werden durch Online-Fortbildungen fit gemacht, um Themen wie Datenschutz, Medienkompetenz oder sichere Online-Kommunikation alltagsnah zu vermitteln. Schulen, die sich im Bereich der Verbraucherbildung besonders engagieren, zeichnet der Verbraucherzentrale Bundesverband als Verbraucherschul aus. In diesem Jahr erhielten 121 Schulen den Titel Verbraucherschule. Insgesamt erreichten die Verbraucherschulen mehr als 68.000 Schüler:innen in den vergangenen zwei Schuljahren.

Doch die Finanzierung des Bildungsangebots ist nur bis 2026 gesichert. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die Bundesregierung auf, das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und die Finanzierung der Verbraucherschule dauerhaft zu sichern.

 

Methode:

Repräsentative Online-Befragung (21.-31.10.2025) von eye sqare im Auftrag des vzbv. Basis: 1.000 Internetznutzer:innen ab 16 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.

Tabellenband Befragung | Digitale Bildung

Tabellenband Befragung | Digitale Bildung

Digitale Bildung |  November 2025

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Alles zum Thema: Verbraucherbildung

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Tabellenband Befragung | Finanzbildung

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Finanzbildung | November 2025

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Tabellenband Befragung | Digitale Bildung

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Digitale Bildung |  November 2025

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Alltagsbildung für alle Schüler:innen sicherstellen

Alltagsbildung für alle Schüler:innen sicherstellen

Stellungsnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbands | 24. Juli 2025

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Tabellenanhang | Metastudie: Junge Menschen und Konsum

Tabellenanhang | Metastudie: Junge Menschen und Konsum

Der Anhang umfasst die Tabellen, auf die im Text des Berichts „Metastudie: Junge Menschen und Konsum“ verwiesen wird. | Dezember 2024

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Metastudie: Junge Menschen und Konsum

Metastudie: Junge Menschen und Konsum

Studie des mmb Instituts – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung mbH im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands e. V. | Dezember 2024

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Eltern werden am stärksten in der Verantwortung gesehen, Kindern und Jugendlichen digitale Themen zu vermitteln; Schulen folgen auf dem zweiten Platz.

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Verantwortung für die Vermittlung digitaler Themen

Eltern werden am stärksten in der Verantwortung gesehen, Kindern und Jugendlichen digitale Themen zu vermitteln; Schulen folgen auf dem zweiten Platz.

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Die Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf die abgefragten Themen wird mehrheitlich als sehr oder eher wichtig für eine sichere Nutzung digitaler Angebote beurteilt. Der Schutz persönlicher Daten ist den Befragten dabei am wichtigsten.

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Vorbereitung auf digitale Themen

Die Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf die abgefragten Themen wird mehrheitlich als sehr oder eher wichtig für eine sichere Nutzung digitaler Angebote beurteilt. Der Schutz persönlicher Daten ist den Befragten dabei am wichtigsten.

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86 Prozent der Befragten ist wichtig, dass Unterrichtsmaterialien und Inhalte frei von Werbung sind

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Besonders den Eltern und Schulen wird hohe Verantwortung bei der Vermittlung finanzieller Bildung zugeschrieben

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Anke Wolf

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Kommissarische Leiterin Team Verbraucherbildung

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