Paar hält Lebensmittelverpackung in der Hand

Quelle: industrieblick - adobeStock.com

Datum: 16.12.2025

Verpackungsgrößen dürfen nicht in die Irre führen

Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbands zur Anpassung des Verpackungsrechts

Paar hält Lebensmittelverpackung in der Hand

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Immer wieder ärgern sich Verbraucher:innen über Verpackungen, die durch ihr Volumen mehr Inhalt vortäuschen, als tatsächlich enthalten ist. Die Bundesregierung hat die Möglichkeit, mit der Umsetzung der EU-Verordnung 2025/40 in das Verpackungsdurchführungsgesetz (VerpackDG), irreführende Verpackungen zu regulieren. Ziel muss es sein, Verbraucher:innen künftig nicht mehr durch überdimensionierte Verpackungen in die Irre zu führen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert: 

  • Vorgaben zur Täuschung von mehr Inhaltsvolumen durch irreführende Verpackungen dürfen nicht erst ab 2030 greifen – Verbraucher:innen müssen direkt vor Täuschung geschützt werden.
  • Der Einsatz irreführender Verpackungen sollte als Ordnungswidrigkeit gelten und mit Bußgeldern sanktioniert werden. Dasselbe muss gelten, wenn Hersteller ihre Verpackungen nicht auf das notwendige Mindestmaß reduzieren.
  • Mogelpackungen regulieren: Das Verpackungsgesetz verhindert keine versteckten Preiserhöhungen (Shrink- und Skimpflation). Hier braucht es eine europaweite Lösung – Hersteller müssen verpflichtet werden, Mogelpackungen deutlich durch einen Hinweis zu kennzeichnen.
Versteckte Preiserhöhungen verhindern

Versteckte Preiserhöhungen verhindern

Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbands zum Entwurf des Gesetzes zur Anpassung des Verpackungsrechts und anderer Rechtsbereiche an die Verordnung (EU) 2025/40 | Dezember 2025

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Infografik: Sieben von zehn Befragten (70 Prozent), die ein Haushaltsnettoeinkommen bis unter 2.000 Euro netto haben, müssen sich aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise beim Lebensmitteleinkauf einschränken. Die Daten sind in einem Balkendiagramm dargestellt.

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Einschränkungen beim Lebensmitteleinkauf – Haushaltsnettoeinkommen

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Inforgrafik: Knapp vier von zehn Befragten (39 Prozent) müssen sich aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise beim Lebensmitteleinkauf einschränken. 60 Prozent müssen sich nicht einschränken. Die Daten sind in einem Kreisdiagramm dargestellt,

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Einschränkungen beim Lebensmitteleinkauf

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Fairness der derzeitigen Lebensmittelpreise: Die derzeitigen Lebensmittelpreise werden von der Mehrheit der Befragten (61 Prozent) eher nicht oder gar nicht als fair empfunden. Die Ergebnisse sind in einem Kreisdiagramm dargestellt.

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Fairness der derzeitigen Lebensmittelpreise

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