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Quelle: eisenhans - fotolia.com

Datum: 10.02.2026

Proteinstrategie: Verbändebündnis veröffentlicht Empfehlungen

Verbraucherzentrale fordert Absenkung der Mehrwertsteuer bei pflanzlichen Proteinquellen

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  • Repräsentative Befragung: ein Fünftel (20 Prozent) der Verbraucher:innen nutzt häufig oder ausschließlich pflanzliche Milchalternativen
  • Nahezu jede:r Achte (12 Prozent) nutzt häufig oder ausschließlich Fleischalternativen
  • Zwei Drittel befürworten die Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent bei pflanzlichen Milch- und Fleischalternativen

„Pflanzliche Proteine– von Erbsen, Bohnen und Linsen bis zu Fleisch- und Milchalternativen sind nachgefragt. Ernährung wandelt sich. Dem sollte die Politik Rechnung tragen und ein gutes, bezahlbares Angebot sicherstellen. Es braucht eine politische Strategie mit klaren Zielen und Maßnahmen.“, so Christiane Seidel, Leiterin des Teams Lebensmittel im Verbraucherzentrale Bundesverband.

Mehrwertsteuer bei pflanzlichen Proteinquellen absenken

Laut einer repräsentativen forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands nutzt ein Fünftel (20 Prozent) der Verbraucher:innen häufig oder ausschließlich pflanzliche Milchalternativen und nahezu jede:r Achte (12 Prozent) häufig oder ausschließlich Fleischalternativen.

Zwei Drittel (67 Prozent) befürworten die Absenkung der Mehrwertsteuer bei pflanzlichen Fleisch- und Milchalternativen von 19 auf 7 Prozent. Das Verbändebündnis fordert die Bundesregierung auf, dem Wunsch der Verbraucher:innen nachzukommen und die Mehrwertsteuer bei pflanzlichen Proteinquellen abzusenken. Gleichzeitig sollte die Bundesregierung die Mehrwertsteuer für Hülsenfrüchte sowie unverarbeitetes Obst und Gemüse auf Null setzen.

Methode

Repräsentative Telefonbefragung (27. Oktober bis 7. November 2025) von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Basis: 1.000 Personen ab 18 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.

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