Kinder am Tisch mit frischem Obst

Quelle: kostikova-123rf

09.06.2026

Gesunde Ernährung muss leichter werden

Gemeinsames Positionspapier zu Reduktionsstrategie

Kinder am Tisch mit frischem Obst

Quelle: kostikova-123rf

Die freiwillige Reduktionsstrategie der Bundesregierung läuft bereits seit 2018. Bislang hat sie nicht dazu beigetragen, den Gehalt von Zucker, Fett und Salz in verarbeiteten Lebensmitteln wesentlich zu senken. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die Bundesregierung auf, Konsequenzen zu ziehen und ernährungspolitische Maßnahmen zu ergreifen. 

Eine gesunde Ernährung ist im Alltag der Verbraucher:innen gar nicht so leicht. Zu süße, zu salzige und zu fettige Lebensmittel sind jederzeit und überall verfügbar. Gesunde Ernährung ist keine rein individuelle Entscheidung. Was wir essen und trinken, wird maßgeblich vom vorhandenen Angebot geprägt. Eine faire Ernährungsumgebung befähigt Verbraucher:innen, freie Einkaufsentscheidungen zu treffen und schützt dabei vor allem Kinder und Jugendliche. Die Ernährung in jungen Jahren prägt den Geschmack ein Leben lang. Wer von Anfang an stark gesüßte oder stark gesalzene Kost gewohnt ist, hat es schwerer, sich dies wieder abzugewöhnen. 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband und seine Mitgliedsverbände haben gemeinsam Forderungen für die Fortführung der Reduktionsstrategie und weitere darauf aufbauende Maßnahmen erarbeitet. Sie fordern:

  • Verbindliche Reduktionsziele für Zucker, Fett und Salz in Fertiglebensmitteln
  • Eine Herstellerabgabe für Süßgetränke
  • Gesetzliche Obergrenzen für den Gehalt an Fett, Salz und Zucker in Kinderprodukten nach dem Nährwertmodell der WHO
  • Werbebeschränkungen für Lebensmittel mit viel Zucker, Fett und Salz, die sich an Kinder richten

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Die gesunde Wahl zur leichten machen

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Positionpapier: Die nationale Reduktions- und Innovationsstrategie verwirklichen | Juni 2026

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Tabellenband | forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands | November 2025

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Tabellenband: Grüne Woche 2026

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Infografik: forsa-Umfrage im Auftrag des vzbv | Frage: Wie wichtig wäre die Umsetzung des folgenden Vorschlags für Ihren persönlichen Alltag? Vorgaben für den Stromverbrauch von Elektro-Autos einführen, damit sie weniger Energie verbrauchen. 46% eher nicht wichtig; 30% eher wichtig; 22% sehr wichtig

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Effizienzvorgaben für E-Autos einführen | Europawahl 2024

Telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbv (11.-28.03.2024) | Basis: 1.500 Personen ab 14 Jahren

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Drei Viertel der Befragten wünschen sich auch kleinere Portionsgrößen beim Essen außer Haus (75 Prozent) | Wünschen Sie sich, dass neben der herkömmlichen Portionsmenge in Restaurants und Kantinen alle Gerichte auch in kleineren Portionsgrößen angeboten werden – oder wünschen Sie sich das nicht?

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Grüne Woche 2024: Drei Viertel der Befragten wünschen sich auch kleinere Portionsgrößen beim Essen außer Haus

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Angebot von Fleisch aus tiergerechter Haltung reicht Mehrheit beim Essen außer Haus nicht aus (60 Prozent) | Frage: Gibt es Ihrer Meinung nach ausreichend Angebote in Restaurants oder Kantinen Fleisch aus tiergerechter Haltung zu bestellen – oder gibt es das nicht?

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Grüne Woche 2024: Angebot von Fleisch aus tiergerechter Haltung reicht Mehrheit beim Essen außer Haus nicht aus

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Grüne Woche 2024: Tierhaltungsstandards zweitwichtigster Aspekt

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