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09.06.2026

Pfändungsschutzkonto: Wenn der Zugang zum Existenzminimum scheitert

Verbraucher:innen haben immer wieder massive Probleme mit dem Pfändungsschutzkonto

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  • P-Konten sichern das Existenzminimum von Verbraucher:innen nicht zuverlässig
  • Probleme betreffen immer wieder die laufende Kontoführung
  • Hauptursachen sind Defizite der Banken, etwa Störungen bei Leistungen oder schlechter Kundenservice

Das Pfändungsschutzkonto – kurz P-Konto – ist ein Girokonto mit gesetzlichem Schutz bei Pfändung. Es soll sicherstellen, dass Verbraucher:innen im Falle von Schulden über ein Existenzminimum verfügen können. Obwohl der Gesetzgeber den Schutz mit einer Reform im Jahr 2021 stärkte, ist die Zahl der Beschwerden über das P-Konto bei den Verbraucherzentralen gestiegen. Ein aktueller Bericht des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt, dass Betroffene, obwohl sie über ein P-Konto verfügten, Schwierigkeiten mit dem alltäglichen Zahlungsverkehr hatten.

Welche Probleme gibt es mit dem Pfändungsschutzkonto?

Verbraucher:innen berichteten von Schwierigkeiten bei der laufenden Kontoführung. Es traten fehlerhafte Bearbeitungen auf, etwa falsch berechnete Freibeträge, nicht ausgeführte Überweisungen oder gar gesperrte Konten. Auch der Kundenservice der Banken wurde mitunter als unzureichend beschrieben: Anfragen blieben unbeantwortet, Unterlagen wurden nicht bearbeitet und in der Folge entstanden Funktionseinschränkungen des Kontos. Außerdem stießen Betroffene sowohl bei der Einrichtung als auch bei der Schließung eines P-Kontos auf Hürden, etwa wenn Banken die Umwandlung erschwerten, verweigerten oder Konten unerwartet kündigten.

Welche Folgen haben Probleme mit dem Pfändungsschutzkonto für Verbraucher:innen?

Das P-Konto soll das Existenzminimum von Verbraucher:innen sichern. In der Praxis funktioniert das jedoch nicht immer zuverlässig. Die Auswirkungen können für Betroffene schwerwiegend sein. Der Bericht macht deutlich, dass die Nutzung von P-Konten durch Anbieter beispielsweise erschwert oder unzureichend betreut wurde. Zeitweise konnten Betroffene nicht auf ihr existenzsicherndes Geld zugreifen. Dadurch entstehen konkrete Alltagsprobleme, etwa wenn Miete oder Lebensmittel nicht bezahlt werden können. Damit scheitert ein wichtiges Verbraucherschutzinstrument immer wieder an der Praxis.

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