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Energiepolitik

Versorgung sichern, Kosten begrenzen

  • Erneuerbare Energien kosteneffizient ausbauen: Mit der Förderung übermäßig teurer Technologien muss Schluss sein. 
  • Energieeffiziente Produkte fördern und kontrollieren: Verbraucher brauchen Unterstützung beim Energiesparen. Alle müssen an den Vorteilen der Energiewende beteiligt werden.
  • Energiewende soll sozial gerecht sein: Die Aufwärtsspirale der Energiepreise muss gestoppt werden.
  • Durch nachhaltige Investitionen Heizkosten senken: Hauseigentümer benötigen Planungssicherheit bei der energetischen Gebäudesanierung  - durch unabhängige, niederschwellige und qualifizierte Energieberatung.

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Thomas Engelke - Leiter Team Energie und Bauen des Verbraucherzentrale Bundesverbands

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Alles zum Thema: Energiepolitik

Artikel (254)
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Quelle: Nicoelnino - AdobeStock

19.02.2021

Neues EU-Energielabel gut für Geldbeutel und Umwelt

Ab dem 1. März 2021 wird das neue EU-Energielabel für die Haushaltsgeräteklassen Waschmaschinen, Waschtrockner, Geschirrspüler, Kühlgeräte, Monitore und TV-Geräte eingeführt. Leuchtmittel sollen im November 2021 folgen, Klimageräte, Backöfen und Warmwasserbereiter 2022. Das Label soll Verbraucher bei Kaufentscheidungen besser unterstützen.

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Energie und Umwelt

Quelle: howardoates - istock

02.02.2021

Wasserstoffnetze nicht von Verbrauchern mitfinanzieren lassen

Nach langem Abwarten will die Bundesregierung EU-Vorgaben zum besseren Verbraucherschutz umsetzen sowie die Transparenz von Netzentgelten und die Wasserstoffnetze neu regeln. Der jetzt vom BMWi vorgelegte Gesetzesentwurf bietet für Verbraucher Verbesserungen, an einigen Stellen muss aber nachgebessert werden.

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Strommast Gina Sanders - AdobeStock

Quelle: Gina Sanders - AdobeStock

18.01.2021

Netzentgelte flexibel gestalten

Der Stromverbrauch wird durch eine große Zahl von Elektroautos, elektrisch betriebenen Wärmepumpen und Speichern zunehmen. Da diese Stromverbraucher flexibel gesteuert werden können, gilt es aus Sicht des vzbv, dieses Potential für eine bessere Verzahnung von Stromerzeugung und -verbrauch zu nutzen, um Kosten zu sparen.

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Quelle: Adobestock - PS-Design1

18.01.2021

Untersuchung zeigt neue Erkenntnisse zu grünem Wasserstoff

Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen transparente Informationen, um sich für die Lieferung von Gas aus Wind- und Solarstrom entscheiden zu können: etwa die Information, ob das Gas auch wirklich aus erneuerbaren Energien stammt. Das ergab eine qualitative Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv).

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Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Foto: Gert Baumbach - vzbv

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

17.12.2020

Regierungskoalition verfehlt ambitionierte Reform des EEG

Der Bundestag hat über die Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) entschieden, am 18.12.2020 steht das EEG abschließend auf der Tagesordnung des Bunderates. In buchstäblich letzter Sekunde hatte sich die Regierungskoalition auf einen Kompromiss geeinigt. Dazu Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

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Dokumente (66)
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Quelle: tomwang - 123RF.com

12.05.2021

Den neuen Zielen des Klimaschutzgesetzes müssen jetzt Taten folgen

Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts hat das Bundesumweltministerium kurzfristig einen Referentenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes vorgelegt. Im Kern soll dabei das Ziel für die Minderung der Treibhausgasemissionen bis 2030 von 55 Prozent auf 65 Prozent erhöht werden. Entsprechend sollen auch die Sektorziele angepasst werden.
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Quelle: vege - fotolia.com

28.04.2021

Keine neuen Geldgeschenke für Netzbetreiber

Der vzbv hat in einer Stellungnahme zur Anreizregulierung vor Milliardengeschenken der Bundesregierung an die Betreiber von Strom- und Gasnetzen gewarnt. Die Kosten müssten sonst auch von privaten Verbrauchern über steigende Energierechnungen bezahlt werden.
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Quelle: bacho foto - fotolia.de

22.03.2021

Flexiblere Energiepreise können Verbraucher entlasten

Die Energiekosten für Verbraucher könnten sinken, wenn Bundesregierung und EU Umlagen, Steuern und Abgaben auf Strom flexibilisieren würden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

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Quelle: Andrey Popov - AdobeStock

18.03.2021

Verbraucherrechte im Fernwärmemarkt werden nur unzureichend gestärkt

Der Fernwärmemarkt ist einer der letzten unregulierten Monopolmärkte in Deutschland. Die Bundesregierung will mit einer Aktualisierung des Fernwärmerechts nun die EU-Energieeffizienzrichtlinie in den Bereichen Fernwärme und Fernkälte umsetzen.

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Strommasten hinter einer befahrenen Straße

Quelle: Liufuyo - 123rf

26.02.2021

Kosteneffizienz und Synergien beim Stromnetzausbau nutzen

Die Übertragungsnetzbetreiber planen zurzeit den Bedarf des Stromnetzausbaus bis 2035 beziehungsweise 2040. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat eine Stellungnahme zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2035 (2021) eingereicht.

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Urteile (11)
Quelle: underdogstudios - Fotolia.com

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29.11.2017

Fernwärmevorschriften endlich modernisieren

Urteil vom 29.11.2017

Das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) sieht Modernisierungsbedarf bei der Fernwärmeverordnung. Preise ausschließlich in Geschäftsräumen oder Tageszeitungen zu veröffentlichen, sei nicht so effektiv und verbraucherfreundlich wie Angaben im Internet. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen die Veröffentlichungspraxis der Stadtwerke Weimar geklagt.

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Quelle: Sven Hoffmann - fotolia.com

11.07.2017

Fernwärmesektor nicht im 21. Jahrhundert angekommen

Urteil vom 11.07.2017

Fernwärmeversorger müssen ihre allgemeinen Preise nicht im Internet veröffentlichen. Das hat das OLG Hamm nach einer Klage des vzbv gegen innogySE entschieden. Verbraucher sind damit weiterhin auf Publikationen in der Tageszeitung oder auf Aushänge an den Heizkraftwerken angewiesen. Der vzbv fordert mehr Transparenz im Internet.

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Quelle: Kzenon - fotolia.com

08.09.2015

Urteil: Online-Werbung für Klimageräte nur mit Energieeffizienzklasse neben dem Preis

Urteil vom 08.09.2015

Bei einer Werbung für Klimageräte mit Preisen im Internet muss stets auch die Energieeffizienzklasse angegeben werden. Das stellte das Landgericht Köln jetzt in einem Urteil gegen den Baumarkt OBI klar. Im September 2014 hatte der  Verbraucherzentrale Bundesverband sechs Online-Händler wegen fehlerhafter Angaben bei Klimageräten abgemahnt.

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Quelle: Gina Sanders - Fotolia.com

24.06.2015

Keine Umlage der Mahn- und anderen Kosten eines Stromgrundversorgers

Urteil vom 24.06.2015

Urteil des AG Hamburg-Harburg vom 24.06.2015 (647 C 6/15)
Ein Stromgrundversorger (hier: Vattenfall) kann nur dann Mahn-, Ratenplan sowie An- und Abschaltkosten in Rechnung stellen, wenn die Berechnungsgrundlage dafür offenbart wird.

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Quelle: Gina Sanders - Fotolia.com

28.07.2011

5 Euro Mahnkosten sind zu hoch

Urteil vom 28.07.2011

OLG München vom 28.07.2011 (29 U 634/11)
Ein Stromversorger darf für eine Mahnung bei Zahlungsverzug keine Kostenpauschale von 5 Euro fordern. Das hat das Oberlandesgericht München gegen die Stadtwerke München entschieden. Die Richter untersagten auch Kostenpauschalen von 34 und 64 Euro für die Unterbrechung und Wiederherstellung der Stromversorgung.

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Videos & Grafiken (13)
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Quelle: Adobestock - PS-Design1

29.03.2017

Audio: Kosten der Energiewende durch einen steuerfinanzierten Fonds gerechter verteilen

Am Montag diskutierten Verbraucherschützer gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten aller im Bundestag vertretenen Parteien und Fachexperte in Berlin neue Wege zur Finanzierung der Energiewende. Im Audiobeitrag sprechen unter anderem Klaus Müller, Vorstand des vzbv, und der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer.

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12.03.2015

Audio: Energielabel muss verständlicher werden

Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des vzbv zeigt: Das Energielabel ist nicht so eindeutig, wie die Farbskala nahelegt. Das macht es Verbrauchern schwer, den Über­blick zu behalten. Sendefähige O-Töne mit vzbv-Vorstand Klaus Müller und vzbv-Energieexpertin Johanna Kardel

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03.07.2014

Audio: Die Verbraucher in der neuen Energiewelt

Die Verhandlungen zur EEG-Reform haben in den letzten Monaten das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die Bundesregierung sinken lassen. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen forsa-Umfrage im Auftrag des vzbv. Sendefähiger Audiobeitrag mit O-Tönen

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03.06.2014

Audio: Was wird aus der Energiewende?

Die Bundesregierung möchte mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) den Anstieg der Strompreise bremsen und gleichzeitig die Energiewende vorantreiben. Der vzbv beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die anstehende EEG-Reform.
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12.08.2013

Verbraucherinteressen in der Energiewende | Audiobeitrag

Die Mehrheit der Deutschen steht auch zwei Jahre nach dem Start hinter den Zielen der Energiewende. Doch es gibt auch Kritik an den steigenden Energiekosten. Das zeigt eine repräsentative Studie, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des vzbv durchgeführt hat.

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Termine (7)
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Quelle: Raum11 - vzbv

08.09.2020

Energiewende naturverträglich und verbraucherfreundlich gestalten

Pressegespräch am 8. September 2020, 10 Uhr

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Quelle: Adobestock - PS-Design1

27.03.2017

Mit einem Energiewendefonds für mehr Gerechtigkeit

Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Um auch die Kosten innerhalb der Gesellschaft gerecht zu verteilen, mehren sich die Forderungen nach einer alternativen Finanzierung. Ein Vorschlag ist die Einrichtung eines Energiewendefonds.Wie ein solcher Energiewendefonds konkret ausgestaltet werden kann will der vzbv im Rahmen der Veranstaltung diskutieren.

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Quelle: Underdogstudios - fotolia.com

24.02.2016

Pressekonferenz: Fernwärme – Kunden im Monopolmarkt gefangen

Gemeinsame Pressekonferenz von vzbv, Deutscher Mieterbund und Bundesverband Neue Energiewirtschaft zur Situation auf dem Fernwärmemarkt. Was erwarten und fordern wir von der Politik, damit der Fernwärmesektor besser gestaltet wird?

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25.11.2015

Variable Stromtarife aus Verbrauchersicht

Sind Verbraucher bereit, sich den Schwankungen der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien anzupassen und ihren Stromverbrauch verbrauchsärmer zu gestalten? Wie viel Flexibilität kann ihnen im Zuge der Energiewende zugemutet werden? Und lohnen sich variable Stromtarife finanziell? Diese Fragen will der vzbv mit Vertretern aus Politik, Energiewirtschaft und Wissenschaft diskutieren.

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Quelle: Galaxy67 - fotolia.com

17.11.2015

Pressegespräch: Keine Zwangsdigitalisierung der Verbraucher

In jedem Haushalt in Deutschland sollen ab dem Jahr 2017 digitale „intelligente“ Stromzähler eingebaut werden. Im Rahmen eines Pressegesprächs präsentiert der vzbv Ergebnisse einer aktuellen Meinungsumfrage, einen Faktencheck und kommentiert die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums.

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