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Zwei Frauen sitzen auf einem Sofa und schauen auf ein Tablet, das eine der beiden in der Hand hält

Quelle: iStock - enigma_images

Schwachstelle Online-Shopping

Verbraucherreport 2025

Zwei Frauen sitzen auf einem Sofa und schauen auf ein Tablet, das eine der beiden in der Hand hält

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Online-Shopping gehört zum Verbraucheralltag 

Ob bequem von der Couch oder unterwegs – Online-Shopping ist für viele Normalität geworden. Acht von zehn Befragten (80 Prozent) geben an, in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal online eingekauft zu haben. Doch knapp zwei Drittel der Verbraucher:innen (65 Prozent) fühlen sich vor irreführender Werbung oder versteckten Kosten beim Online-Shopping eher nicht oder gar nicht gut geschützt. Die Mehrheit der Befragten sieht sich auch hinsichtlich ihrer persönlichen Daten (64 Prozent) und vor Betrug oder unseriösen Anbietern (60 Prozent) nicht ausreichend geschützt. Lediglich mit Blick auf ihre Rechte bei Widerruf und Rückgabe fühlte sich die Mehrheit der Verbraucher:innen (71 Prozent) eher oder sehr gut geschützt.

Felix Methmann

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

Felix Methmann
Leiter Team Recht und Handel

Damit Verbraucherinnen und Verbraucher beim Online-Shopping sicher sind, braucht es eindeutige gesetzliche Vorgaben und deren konsequente Umsetzung. Betreiber von Online-Marktplätzen müssen stärker in die Verantwortung genommen werden. Verbraucherschutz muss digital mitgedacht und wirksam durchgesetzt werden.

Vielfältige Probleme beim Online-Shopping 

Die deutliche Mehrheit (78 Prozent) der Befragten, die innerhalb der letzten zwei Jahre online eingekauft hat, hatte in diesem Zeitraum Probleme beim Online-Shopping. Über die Hälfte (55 Prozent) gab an, dass Lieferzeiten länger waren als angegeben. Jeweils etwa die Hälfte nannte einen schlecht erreichbaren Kundenservice (51 Prozent) und mangelnde Qualität der Produkte (49 Prozent). Nur gut ein Fünftel (22 Prozent) hatte in den vergangenen zwei Jahren keine Probleme beim Online-Einkauf. 

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78%

der Online-Shopper hatten in den letzten zwei Jahren Probleme. 

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65%

fühlen sich beim Online-Shopping vor irreführender Werbung oder versteckten Kosten nicht gut geschützt.

Fakeshops: Reinfall statt Schnäppchen

Fakeshops locken mit vermeintlichen Schnäppchen, liefern dann aber keine Ware. Für Verbraucher:innen wird es teils immer schwieriger, Fakeshops zu erkennen. Eine große Mehrheit (70 Prozent) der Online-Shopper gibt an, dass sie in den letzten zwei Jahren auf Online-Shops gestoßen sind, die auf sie unseriös gewirkt haben. Dass sie in den letzten zwei Jahren selbst Opfer eines Fakeshops wurden, vermuten 12 Prozent.

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70%

der Online-Shopper sind in den vergangenen zwei Jahren auf potenzielle Fakeshops gestoßen.

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12%

sind in den letzten zwei Jahren auf einen Fakeshop reingefallen.

„Buy now, pay later“ – Risiko der Überschuldung

Jetzt kaufen und später bezahlen? „Buy now, pay later“-Kredite können eine verlockende Möglichkeit zum Shopping bieten, auch wenn eigentlich gerade das Geld fehlt. Wer bei den Käufen den Überblick verliert, kann sich schnell verschulden. Knapp vier von zehn der befragten Online-Shopper (39 Prozent) gaben an, in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal etwas online eingekauft und erst später bzw. mit Kredit- oder Ratenzahlung bezahlt zu haben. Menschen ab 60 Jahren nutzen diese Bezahlmöglichkeit seltener als jüngere Altersgruppen. 

Verbraucherschutz beim Online-Shopping stärken

Der Online-Einkauf ist Bestandteil des Verbraucheralltags. Doch dabei sind Verbraucher:innen noch nicht ausreichend geschützt. Bundesregierung und Europäische Union müssen endlich aktiv werden und den Verbraucherschutz beim Online-Shopping stärken.  

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