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Mann klappt den Deckel eines Pakets auf und runzelt die Stirn

Quelle: iStock - Djordje Djeric

11.12.2025

Unsichere Online-Importe stoppen

Positionspapier zur EU-Zollreform

Mann klappt den Deckel eines Pakets auf und runzelt die Stirn

Quelle: iStock - Djordje Djeric

Täglich kommen in der Europäischen Union Millionen Pakete an, die Verbraucher:innen beim Online-Shopping bestellt haben. Oftmals befinden sich darunter nicht EU-konforme, unsichere oder teilweise sogar gefährliche Produkte. Auf europäischer Ebene wird derzeit über die Reform der EU-Zollunion verhandelt. Das ist eine Chance, den Schutz der Verbraucher:innen vor unsicheren Produkten zu erhöhen. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands sollten Online-Marktplätze für die Sicherheit der von ihnen vermittelten Produkte geradestehen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert:

  • Verbraucherschutz als Kernziel der Reform verankern – keine Streichung im Trilog
  • Online-Marktplätze als fiktive Einführer in Verantwortung und Haftung für die bei ihnen gelisteten Produkte nehmen
  • Freigabe von Waren nur mit vollständigen Händlerangaben (Importeur und EU-Wirtschaftsakteur) – sonst keine Einfuhr in den Binnenmarkt
  • Zweckbindung der Einnahmen aus der „Handling Fee“ (Bearbeitungsgebühr) an die Stärkung der Zollbehörden
  • EU-weite Mindestsanktionen gegen Zollverstöße: Schlupflöcher und „Unterbietungswettkampf“ zwischen den Mitgliedstaaten verhindern
European Union Customs Code Reform

European Union Customs Code Reform

Position | Dezember 2025

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