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Quelle: Grecaud Paul - fotolia.com

EU-Verbraucherpolitik

Seit ihrer Gründung ist die Europäische Union (EU) für Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem eine Erfolgsgeschichte.

Durch die Abschaffung der Roaming-Gebühren, die Deckelung von Gebühren beim Zahlen mit Kredit- oder Bankkarte oder mehr Auswahl und niedrigere Preise bei Strom, Gas oder Telekommunikation haben Verbraucher mehr Geld in der Tasche. Lebensmittel, Spielzeug oder Kosmetika sind sicherer geworden - dank zahlreicher EU-Vorschriften.

Die Datenschutzgrundverordnung, das Recht auf ein Girokonto sowie Entschädigungsregeln für Verspätungen oder Stornierungen bei Reisen per Bus, Bahn oder Flugzeug gehen auf Europa zurück.

Und schließlich sorgt die EU für mehr Nachhaltigkeit. So basieren etwa drei Viertel aller nationalen Umweltschutzgesetze ursprünglich auf EU-Regeln. Das hat dazu geführt, dass Wasser, Luft, Gebäude und Produkte in den vergangenen Jahren immer sauberer geworden sind.

Dennoch gibt es große Herausforderungen. Neue Technologien müssen sicher sein, unser Konsum nachhaltiger werden und Verbraucher in ihren Rechten weiter gestärkt werden.

Der vzbv fordert

  • Sicherheit, Gesundheit sowie die wirtschaftlichen und rechtlichen Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher schützen.
  • Für Sicherheit und Selbstbestimmung im digitalisierten Verbraucheralltag sorgen.
  • Für verbraucherfreundliche Märkte und fairen Wettbewerb sorgen.
  • Für mehr Ressourcenschutz und einen nachhaltigen Binnenmarkt sorgen.

Erfolge der Europäischen Verbraucherpolitik

Der europäische Binnenmarkt schafft einheitliche Regeln für alle EU-Bürger und Unternehmen. Davon profitieren Verbraucher in ihrem Alltag. Der Erfolg der EU für Verbraucher lässt sich besonders an vier Dingen festmachen: Verbraucher haben durch die EU mehr Geld in der Tasche. Sie genießen mehr Sicherheit in ihrem Alltag. Sie können auf starke Verbraucherrechte vertrauen. Und sie profitieren von mehr Nachhaltigkeit.

  • Die Abschaffung der Roaming-Gebühren bei vorübergehenden Aufenthalten in einem anderen EU-Land ist ein wichtiger Erfolg für Verbraucher. Telefonieren, Chatten und Surfen gehört für viele zum Alltag – auch im Urlaub. Die EU hat dafür gesorgt, dass die hohen Zusatzgebühren dafür wegfallen. 
  • Die Deckelung von Gebühren für den Einsatz von Zahlungsmitteln, wie der Kredit- oder Bankkarte, macht den Einkauf günstiger – zu Hause und im Urlaub.
  • Wenn eine Überweisung in ein anderes Land der Eurozone vorgenommen oder an einem ausländischen Geldautomaten Bargeld in Euro abgehoben wird, darf das nicht mehr kosten als zu Hause.
  • Der europäische Binnenmarkt hat auf verschiedenen Märkten für mehr Wettbewerb gesorgt, etwa auf den Strom- und Gasmärkten oder im Bereich Telekommunikation. Verbraucher profitieren nicht nur durch mehr Auswahl, sondern auch durch niedrigere Preise.
  • Verbraucherprodukte sind dank zahlreicher EU-Vorschriften sicherer geworden. Neben produktspezifischen Gesetzen, zum Beispiel für Spielzeug oder Kosmetika, hat die EU ein allgemeines Sicherheitsnetz für Verbraucherprodukte eingeführt und Haftungsregeln festgelegt. Ein Schnellwarnsystem ermöglicht den Informationsaustausch zwischen nationalen Aufsichtsbehörden und erfasst auf dem europäischen Markt gefundene gefährliche Produkte.
  • Die europäische REACH-Verordnung regelt die Nutzung von Chemikalien und bewahrt Verbraucher davor, mit gefährlichen Stoffen in Kontakt zu kommen – egal ob in Putzmitteln, Spielzeug oder Kleidung. Darüber hinaus hat die EU bisher über 1000 gesundheitlich bedenkliche Stoffe in Kosmetika verboten.
  • In den vergangenen Jahren hat die EU sich dafür eingesetzt, Rückstände von gesundheitsgefährdenden Stoffen in Lebensmitteln und Lebensmittelverpackungen zu reduzieren. Zuletzt hat die EU Maßnahmen zur Reduktion des krebserzeugenden Acrylamids in Chips, Pommes frites und Keksen ergriffen.
  • Mindestens 25.000 Europäer sterben jedes Jahr an Infektionen, die durch resistente Keime hervorgerufen werden. Ein Grund ist der übermäßige Gebrauch von Antibiotika bei Nutztieren. Neue EU-Vorschriften verbieten den routinemäßigen, vorbeugenden Einsatz von Antibiotika bei gesunden Tieren und schränken die tierärztliche Verwendung bestimmter Antibiotika ein, die für die Behandlung des Menschen unerlässlich sind. 
  • Wenn die online bestellte Hose die falsche Größe hat oder die Küchenmaschine doch nicht den Erwartungen entspricht, können Verbraucher ihren Online-Kauf innerhalb von 14 Tagen widerrufen und die Ware zurückschicken. Und egal ob online oder im stationären Handel gekauft, gilt innerhalb der EU eine Gewährleistungsfrist von zwei Jahren: Wenn etwa das neue Fahrrad nach wenigen Monaten kaputt geht, können Verbraucher bei mangelhafter Ware fordern, dass sie ein neues bekommen oder dass der Mangel repariert wird. Ist das nicht möglich, können sie eine Erstattung des Kaufpreises fordern. Dabei gilt: Innerhalb der ersten sechs Monate wird durch die Beweislastumkehr unterstellt, dass der Mangel bereits bei Kauf bestanden hat. Der Verbraucher muss also nicht beweisen, dass bereits beim Kauf etwas nicht stimmte. Darüber hinaus gelten EU-weite Regeln, die unlautere Vertragsbedingungen und Geschäftspraktiken verbieten.
  • Die Datenschutzgrundverordnung schützt die persönlichen Daten der Verbraucher auch in der digitalen Welt. Verbraucher in der EU profitieren damit von den weltweit umfassendsten Gesetzen zum Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten. Unternehmen und öffentliche Stellen sind zudem verpflichtet, transparent und nachvollziehbar darzulegen, wie sie diese Gesetze anwenden. 
  • Heutzutage ist ein Bankkonto unerlässlich – nicht nur, um das Gehalt oder Sozialleistungen zu erhalten. Mit dem Recht auf ein Girokonto für alle mit grundsätzlichen Funktionen (Basiskonto) hat die EU dafür gesorgt, dass auch Verbraucher in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen am modernen Konsumleben teilhaben können.
  • Wer mit dem Flugzeug, einem Fernbus, der Bahn oder dem Schiff unterwegs ist, bekommt durch die EU-Regelungen zu Flug- und Fahrgastrechten pauschale Entschädigungen oder Rückerstattungen für verpasste Anschlüsse, Verspätungen oder Stornierungen.
  • In der EU verkaufte Lebensmittel und Getränke müssen auf dem Etikett eine ausführliche Nährwertdeklaration enthalten, anhand derer jeder Verbraucher prüfen kann, wie viel Zucker, Salz oder Kalorien beispielsweise ein Müsliriegel, Tomatenketchup oder ein Sportgetränk enthält. Durch die verpflichtende Allergen-Kennzeichnung ist es für Allergiker in der EU einfacher und sicherer, Lebensmittel zu kaufen oder in einem Restaurant zu essen. 
  • Die europäischen Regeln zur Netzneutralität stellen sicher, dass alle Daten gleichberechtigt durch das Internet transportiert werden – egal wer der Absender oder Empfänger ist. Das verhindert, dass Telekommunikationsunternehmen die Surfgeschwindigkeit für bestimmte Dienste (zum Beispiel Soziale Netzwerke oder Videoplattformen) erhöhen oder drosseln – je nachdem wie viel der Verbraucher bereit ist, über seinen Internetanschluss hinaus zusätzlich zu bezahlen. 
  • Wer in einem anderen EU-Land krank wird oder einen Unfall hat, kann dort einen ansässigen Arzt aufsuchen und bekommt eine Kostenerstattung von seiner heimischen Krankenkasse. 
  • Dank der EU-Vorschriften zum Energiebinnenmarkt haben Verbraucher das Recht, ihre eigene Energie zu produzieren, zu verbrauchen, zu speichern und zu verkaufen. 
  • Etwa drei Viertel aller nationalen Umweltschutzgesetze basieren ursprünglich auf EU-Regeln. Diese haben konkrete Vorteile für Verbraucher: sauberes Trink- und Badewasser, saubere Luft durch Verringerung der Industrie- und Verkehrsemissionen, geringere Chemikalienmengen in Produkten, weniger Abfall und mehr Recycling sowie energieeffizientere Gebäude und Produkte.
  • Dank der EU-Ökodesign-Regeln sind zahlreiche Geräte – wie beispielsweise Waschmaschinen, elektrische Heizgeräte, Kühlschränke – energieeffizienter geworden, wodurch ein Haushalt im Durchschnitt 332 Euro pro Jahr spart.   
  • Aufgrund strenger Grenzwerte für CO2-Emissionen müssen Autos effizienter werden, wodurch sie weniger Kraftstoff verbrauchen. Das hilft dem Klimaschutz und dem Geldbeutel. 
  • Umweltfreundliche und ökologisch produzierte Lebensmittel und Produkte sind für Verbraucher einfacher zu erkennen. Alle vorverpackten Bio-Lebensmittel, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt werden, tragen seit 2012 das EU-Bio-Siegel. Das EU-weite Umweltzeichen EU-Ecolabel gewährleistet, dass Verbraucher leicht erkennen können, welche Produkte und Dienstleistungen umweltfreundlicher sind als andere.  [RT(1] [BI(2] 

 [RT(1]Punkte sind aus EPW-Kampagne übernommen. Sie werden wie auf der Kampagnenseite als Akkordeon dargestellt. Die Inhalte klappen sich also erst nach Klick auf die entsprechende Headline aus.

 [BI(2]Prima

Infografik: Für die Mehrzahl der Verbraucher spielt die EU beim Thema Verbraucherschutz eine wichtige Rolle.

Quelle: vzbv

EU-Themen im Fokus

Mann vor PC, offenes Schloss Monitor

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ePrivacy-Verordnung

Die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie die schnell voranschreitenden technischen Entwicklungen in der elektronischen Kommunikation machen eine Überarbeitung der bisherigen ePrivacy-Richtlinie erforderlich.

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Quelle: vege - fotolia.com

Neue EU-Verbandsklage

Der vzbv fordert, dass die künftige Verbandsklage schnelle und unkomplizierte Entschädigungen ermöglicht. Praktikabilität, Einfachheit, Verbraucherfreundlichkeit und die Entlastung der Justiz sollten dabei im Vordergrund stehen.

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nutriscore.jpg

Quelle: Wavebreakmediamirco - Fotolia.com

Nährwertkennzeichnung

Der Nutri-Score – ein erweitertes Nährwertkennzeichen mit Ampelfarben - erleichtert es Verbraucherinnen und Verbrauchern, gesünder einzukaufen. Bisher ist es den Lebensmittelunternehmen in Deutschland freigestellt, ihre Produkte mit dem Nutri-Score zu kennzeichnen.

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Der vzbv in Brüssel

In der EU werden viele politische Weichen gestellt, die den Alltag von Verbrauchern direkt betreffen. Aus diesem Grund ist der vzbv seit 2012 in Brüssel mit einem eigenen Büro vertreten und stellt sicher, dass die Interessen der Verbraucher aus Deutschland Gehör finden. Der vzbv arbeitet in verschiedenen Gremien in Brüssel mit und bringt sich in die Entscheidungsfindung auf EU-Ebene ein: so etwa im Verwaltungsrat des europäischen Verbraucherverbands BEUC oder in Arbeitsgruppen der Europäischen Kommission.

Quelle: vzbv / Gert Baumbach

Isabelle Buscke
Leiterin Team Brüssel

Die EU kann das Leben jedes Einzelnen besser machen. Wir setzen uns in Brüssel dafür ein, die Alltagsprobleme der Verbraucher in den Fokus der Politik zu rücken.

Alles zum Thema: EU-Verbraucherpolitik

Artikel (636)
Landschaft mit Elektroauto mit Windrädern im Hintergrund

Quelle: scharfsinn86 - AdobeStock

14.07.2021

EU-Klimapaket: einseitige Belastung der Verbraucher

Die Europäische Kommission hat ein Paket mit Gesetzgebungsvorschlägen zum Klimaschutz vorgelegt. Aus Verbrauchersicht sind deutliche Verbesserungen beim neuen Emissionshandelssystem nötig. Die EU-Energieeffizienzrichtlinie, die Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Pkw und verbindliche Vorgaben zur Ladeinfrastruktur begrüßt der vzbv.
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Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: Corinna Guthknecht - vzbv

Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

20.05.2021

„Europa kann noch mehr“

Europa hat das Leben der Verbraucherinnen und Verbraucher besser gemacht. Aber es gibt noch große Baustellen wie verwirrende Lebensmittelkennzeichnungen, die Macht der Digitalkonzerne oder Regeln für Künstliche Intelligenz. Das sagt der neue Präsident des europäischen Verbraucherschutzverbandes BEUC, Klaus Müller. Ein Interview.
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18.02.2021

Die EU kann für Verbraucher viel erreichen

Gastbeitrag von Gastbeitrag von Monique Goyens, Direktorin von BEUC
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Vertreter der EU und des Vereinigten Königreichs verhandeln ein umfassendes Abkommen über die zukünftigen Beziehungen.

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19.01.2021

Brexit-Abkommen: solide Regelungen für Verbraucher und jede Menge Fragen

Am 1. Januar 2021 ist der Brexit Realität geworden. Für Verbraucherinnen und Verbraucher im Vereinigten Königreich und Europa wird sich einiges ändern. Durch das Abkommen werden in Zukunft aber auch Verbraucherrechte gewahrt. Der vzbv hat sich das Handelsabkommen genau angeschaut und eine Bewertung aus Verbrauchersicht vorgenommen.

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Quelle: creative images_AdobeStock

28.12.2020

Brexit-Deal: Eine gute Nachricht für Verbraucher

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur Einigung zwischen Großbritannien und der EU

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Dokumente (446)
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23.07.2021

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 14/2021

Der aktuelle Newsletter des vzbv zur Verbraucherpolitik in der EU fasst die wichtigsten Ereignisse vom 5. Juli bis 18. Juli 2021 zusammen.
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Quelle: vzbv

12.07.2021

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 13/2021

Der aktuelle Newsletter des vzbv zur Verbraucherpolitik in der EU fasst die wichtigsten Ereignisse vom 21. Juni bis 4. Juli 2021 zusammen.
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Logo Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Quelle: vzbv

24.06.2021

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 12/2021

Der aktuelle Newsletter des vzbv zur Verbraucherpolitik in der EU fasst die wichtigsten Ereignisse vom 7. bis 20. Juni 2021 zusammen.
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Quelle: vzbv

10.06.2021

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 11/2021

Der aktuelle Newsletter des vzbv zur Verbraucherpolitik in der EU fasst die wichtigsten Ereignisse vom 24. Mai bis 6. Juni 2021 zusammen.
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Logo Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Quelle: vzbv

28.05.2021

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 10/2021

Der aktuelle Newsletter des vzbv zur Verbraucherpolitik in der EU fasst die wichtigsten Ereignisse vom 10. bis 23. Mai 2021 zusammen.
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Urteile (56)
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Quelle: bernard bodo - fotolia.com

03.09.2020

EuGH: Roaming zu Inlands-Preisen gilt automatisch

Urteil vom 03.09.2020

Der EuGH hat nach einer Klage des vzbv entschieden, dass die Umstellung von Handy-Tarifen auf die neue „Roam-Like-At-Home“-Regelung nach der EU-Roaming-Verordnung automatisch erfolgen muss.

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Quelle: rawpixel_com - fotolia

25.03.2020

Flugvermittler muss Aufpreis für Gepäckaufgabe angeben

Urteil vom 25.03.2020

Online-Vermittler von Flugreisen müssen auf ihrer Internetseite bereits zu Buchungsbeginn Zusatzkosten für die Aufgabe von Gepäckstücken sowie erhöhte Servicegebühren für gängige Kreditkarten angeben. Das hat das Oberlandesgericht Dresden nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Travel24.com AG entschieden.

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Kind mit Bonbon

Quelle: Aaron Amat - Adobestock

04.12.2019

Unzulässige Deklaration von Nährwerten auf Nimm2-Verpackung

Urteil vom 04.12.2019

Die vom Süßwarenhersteller Storck auf Bonbon-Verpackungen abgedruckten Vitamin- und Nährwerttabellen waren unzulässig. Das hat das Kammergericht in Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die August Storck KG entschieden und damit die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Berlin zurückgewiesen.

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flughafen fotolia yakobchukolena 125524652 m.jpg

Quelle: YakobchukOlena - fotolia.com

25.11.2019

Beworbener Flugpreis darf nicht nur für wenige gelten

Urteil vom 25.11.2019

Rabatte, die nur bei Zahlung mit einer wenig verbreiteten Kreditkarte gelten, dürfen nicht in den Endpreis einer Flugreise eingerechnet werden. Das hat das Oberlandesgericht Dresden nach einer Klage des vzbv gegen die Invia Flights Germany GmbH entschieden. Das Unternehmen betreibt das Reiseportal „Ab-in-den Urlaub“.

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Digitales Bezahlen mooshny - AdobeStock

Quelle: mooshny - Adobe Stock

24.10.2019

Urteil: SEPA-Überweisungen müssen kostenfrei sein

Urteil vom 24.10.2019

Für die Zahlung per SEPA-Überweisung dürfen Unternehmen kein Zusatzentgelt von ihren Kunden verlangen. Das gilt auch für Verträge, die noch vor Inkrafttreten eines neuen Gesetzes im Januar 2018 abgeschlossen wurden.

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Videos & Grafiken (16)
Quelle: vzbv
17.01.2018

Infografik: Staat soll gesunde Ernährung fördern

Mehr als die Hälfte der Verbraucher wäre froh, wenn der Staat für gesündere Lebensmittel sorgen würde. Das zeigt eine repräsentative Online-Befragung von Zühlsdorf + Partner im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

 

 

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21.06.2017

Infografik: Verbraucher wollen die Hoheit über ihre Bewegungsdaten

Über die WLAN- und Bluetooth-Verbindungen von Smartphones können in Geschäften schon heute Menschen identiziert und ihre Bewegungen und Aufenthaltsdauer verfolgt werden. 54 der Verbraucherinnen und Verbraucher fordern: das sollte verboten sein.

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Beuc

Quelle: BEUC

04.04.2017

Infografik: Stop Geoblocking

Die Infografik zum Geoblocking bildet gleich vier gute Gründe ab, warum sich der vzbv und viele europäischen Verbraucherorganisationen mit der #StopGeoblocking-Kampagne für einen echten digitalen Binnenmarkt in der Europäischen Union einsetzen.

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Infografik: Zugang zu Medien aus dem EU-Ausland
10.03.2016

Infografik: Zugang zu Medien aus dem EU-Ausland

Fast drei Viertel der Verbraucherinnen und Verbraucher wollen Sportsendungen, Filme oder TV-Serien aus dem EU-Ausland auch in Deutschland abonnieren können. Die Nachfrage ist bei jungen Verbrauchern besonders hoch.

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Infografik: Abos für Online-Medien auf Reisen nutzen
10.03.2016

Infografik: Abos für Online-Medien auf Reisen nutzen

Laut einer Umfrage im Auftrag des vzbv will große Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher Online-Medien-Abonnements für Musik, Filme oder Sportsendungen auch unterwegs im EU-Ausland nutzen können.

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Termine (16)
zapp2photo - Adobe Stock

Quelle: zapp2photo - Adobe Stock

26.01.2021

Consumer-Friendly AI-Regulation

Wie können Anwendungen Künstlicher Intelligenz verbraucherfreundlich reguliert werden und welchen Einfluss haben völkerrechtliche Verpflichtungen aus internationalen Handelsabkommen auf eine europäische Algorithmenregulierung? Zu diesem Thema lädt der Verbraucherzentrale Bundesverband zu einer englischsprachigen Online-Veranstaltung ein.

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Quelle: Pablo Lagarto - Adobe Stock

10.12.2020

Wir rechnen mit Ihnen. Andere auch. #Algorithms4Consumers

Unter der Überschrift „Wir rechnen mit Ihnen. Andere auch #Algorithms4Consumers“ veranstalten der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und die Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union am 10. Dezember 2020 in Brüssel eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Algorithmen und Künstlicher Intelligenz.

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Quelle: Raum11 - vzbv

18.11.2019

Algorithmen kontrollieren - geltendes Recht durchsetzen

Gemeinsame Veranstaltung des vzbv mit der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen.

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Quelle: vzbv

10.04.2019

Pressegespräch: vzbv legt Wahlprogramm-Check zur Europawahl vor

Europa kann mehr! Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat zehn Kernforderungen für die Legislaturperiode 2019 bis 2024 der Europäischen Union formuliert. Doch welche Partei greift die Forderungen in ihrem Wahlprogramm auf? Der vzbv stellt seinen Wahlprogrammcheck zur Europawahl 2019 vor und zieht Bilanz der letzten Legislaturperiode der Europäischen Union.

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Quelle: vzbv

19.03.2019

Europa kann mehr: Für starke Verbraucherrechte und einen fairen Binnenmarkt.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die Europawahl zum Anlass genommen, um auf der Veranstaltung „Europa kann mehr: Für starke Verbraucherrechte und einen fairen Binnenmarkt.“ am Dienstag, den 19. März 2019 in Berlin über die Anliegen und Gestaltungsmöglichkeiten der Verbraucherpolitik in Europa zu diskutieren.

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