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Altersvorsorge

Staatliches Standardprodukt auf dem Weg

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Für die meisten Verbraucher:innen gilt: wer den Lebensstandard im Alter halten will, muss zusätzlich zur gesetzlichen Rente vorsorgen. Privat, über den Arbeitgeber, oder sogar doppelt. 

Zwar hat die Bundesregierung Anfang Juli 2026 vereinbart eine verpflichtende gesetzliche Kapitalrente einzuführen. Nach den Berechnungen der Rentenkommission dürften die Erträge aber erst ab den 2040er Jahren zu höheren Renten (im Verhältnis zum Einkommen) führen.

Um die private Zusatzvorsorge zu verbessern, wurde bereits bisherige Riester-Rente verändert und umbenannt. Verbraucher:innen können ab 2027 über neue Altersvorsorgedepots sparen. Dazu kommt ein staatliches Standardprodukt, das ohne Gewinninteressen zum Selbstkostenpreis arbeitet. Ein wichtiger Schritt für eine verbraucherorientierte Altersvorsorge.

Die Bundesregierung bleibt allerdings am Zug: zum einen muss das staatliche Standardprodukt rechtzeitig an den Markt gebracht werden. Zum anderen fehlt ein entscheidender Punkt: Verbraucher:innen sollten automatisch in das Standardprodukt einzahlen, dieser Einzahlung aber unkompliziert widersprechen können. Nur so wird Zusatzvorsorge einfach und sicher. Denn das größte Risiko bleiben teure Produkt mit unnötigen Garantien – wie sie meist gegen Provision verkauft werden.

Letztlich muss auch die betriebliche Vorsorge verbraucherfreundlicher werden. Sie hat den grundlegenden Vorteil, dass sich Arbeitgeber an der Finanzierung beteiligen. Allerdings sparen meist nur Verbraucher:innen bei großen Arbeitgebern über den Betrieb und auch hier sind nicht alle Produkte gut und kostengünstig. 

Für Verbraucher:innen wäre es am einfachsten, wenn sie automatisch in das staatliche Standardprodukt einbezogen werden würden und der Arbeitgeber ebenso automatisch Zuschüssen zahlen würde.

Die Verbraucherzentralen und der vzbv setzen sich seit über zehn Jahren dafür ein, für die Zusatzvorsorge über den Kapitalmarkt einen staatlichen Vorsorgefonds einzuführen. 

Aktueller Verbraucheraufruf

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EIN Standardprodukt für die private Altersvorsorge

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Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbands zur öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses zum Altersvorsorge-Reformgesetz am 16. März 2026

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Einordnung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zum Entwurf für ein Altersvorsorgereformgesetz | Dezember 2025

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Verbraucherpolitik-Check: Bewertung der Arbeit der Bundesregierung

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Politikcheck 2021 - 2025

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Verbraucherpolitische Bilanz zum Ende der 20. Legislaturperiode | Januar 2025

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Reformgesetz zur privaten Altersvorsorge verbessern und umsetzen

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Stellungnahme | Oktober 2024

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Politikcheck 2023

Politikcheck 2023

Verbraucherpolitische Halbzeitbilanz der 20. Legislaturperiode

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Infografik: Provisionsfrei vorsorgen_Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Quelle: vzbv

Infografik: Provisionsfrei vorsorgen Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Repräsentative Umfrage von KantarEmnid im Auftrag des vzbv | April 2019

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Infografik: Staatlich organisiertes Standardprodukt mehrheitlich gewünscht_Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Quelle: vzbv

Infografik: Staatlich organisiertes Standardprodukt mehrheitlich gewünscht Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Repräsentative Umfrage von KantarEmnid im Auftrag des vzbv | April 2019

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