Datum: 21.05.2021

Verbraucherschutz am Finanzmarkt: Bundesregierung poliert unzureichende Bilanz auf

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zu den Bundestagsbeschlüssen zur BaFin und Anlegerschutz

Pressefoto Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: Gert Baumbach - vzbv

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

Der Bundestag hat einen besseren Schutz von Verbrauchern am Grauen Kapitalmarkt beschlossen. Gleichzeitig soll die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Aufsichtsbehörde gestärkt werden. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) können diese Reformen aber nicht über die insgesamt unzureichende Bilanz der Bundesregierung beim Verbraucherschutz am Finanzmarkt hinwegtäuschen. So sind die Einführung einer Vergleichswebsite für Girokonten und die im Koalitionsvertrag vereinbarte BaFin-Aufsicht über Anlagevermittler weiterhin offen. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kommentiert:

Die Bundesregierung hat auf den letzten Metern der Legislaturperiode den Verbraucherschutz am Finanzmarkt doch noch ein Stück vorangebracht. Die bessere Regulierung des Grauen Kapitalmarkts und eine schlagkräftigere BaFin sind wichtige Signale für Verbraucher. Trotzdem: Die bisherige Bilanz der Regierung beim Verbraucherschutz am Finanzmarkt ist unzureichend. Verantwortlich dafür ist vor allem die Blockade bei der EU-rechtlich vorgegebenen Vergleichswebsite für Girokonten und der im Koalitionsvertrag vereinbarten BaFin-Aufsicht über Anlagevermittler. Umso wichtiger war das Engagement und die Beharrlichkeit, die den Verbraucherschutz beim Grauen Kapitalmarkt und die BaFin-Stärkung koalitionsintern durchgesetzt hat.

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Pressefoto Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: Gert Baumbach - vzbv

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Der Bundestag hat einen besseren Schutz von Verbrauchern am Grauen Kapitalmarkt beschlossen. Gleichzeitig soll die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Aufsichtsbehörde gestärkt werden. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kommentiert.
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Portrait vzbv Vorstand Klaus-Müller, Copyright: Corinna Guthknecht

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29.01.2021

BaFin stärkt Verbraucher im Streit um rechtswidrige Zinsabsenkungen

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zu Zinsanpassungsklauseln

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Gert Baumbach - vzbv

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02.12.2020

Sparkassen nicht an schneller Lösung für Verbraucher interessiert

Statement von vzbv-Vorstand Klaus Müller zum Scheitern des Runden Tischs zu Zinsnachzahlungen bei Prämiensparverträgen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

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05.10.2020

Transparenz: Mangelhaft

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) haben dem vzbv gegenüber eine Auskunft zu ihrer Aufsichtspraxis von Finanzanlagenvermittlern verweigert und somit die Chance verpasst, der Kritik des vzbv an ihrer Doppelrolle entgegenzutreten. Die IHK sind sowohl Interessenvertreter der Vermittler als auch ihre Aufsichtsbehörde.

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Skeptische Frau bei der Anlageberatung

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11.03.2020

Wichtiger Schritt für bessere Finanzaufsicht

Der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Verbände der Deutschen Kreditwirtschaft begrüßen den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts für eine bessere Finanzaufsicht. Demnach soll die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ab 2021 die Aufsicht über die in Deutschland zugelassenen Finanzanlagevermittler übernehmen.

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14.04.2021

Bessere Finanzaufsicht: vzbv begrüßt Testkäufe durch BaFin

Am 14. April 2021 berät der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages über die Einführung von Testkäufen als zusätzliches Instrument der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie eine Stärkung der Rolle des BaFin-Präsidenten.

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24.02.2021

Sparkassenkunden sofort über unzulässige Klauseln informieren

Bei vielen Prämiensparverträgen und Riester-Banksparplänen haben Sparkassen eine unzulässige Klausel in die Verträge geschrieben. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Stellungnahme abgegeben, wie eine Allgemeinverfügung wirksam gestaltet werden kann.

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Geldscheine unter Händen vegefox.com - AdobeStock

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24.09.2020

Wirecard-Lehren: 14 Punkte für mehr Verbraucherschutz am Finanzmarkt

Die Bundesregierung muss die Finanzmarktaufsicht grundlegend reformieren und in den Dienst der Verbraucherinnen und Verbraucher stellen. Das fordert der vzbv in einem 14 Punkte umfassenden Forderungspapier, das vzbv-Vorstand Klaus Müller an Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, übergeben hat.

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Verbraucher müssen damit rechnen, dass sie mit ihrer Lebensversicherung nicht immer unter dem Schirm des selben Versicherers bleiben.

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01.04.2019

Versicherte bei Abwicklung fair behandeln

Verbraucher dürfen keine Nachteile erleiden, wenn Lebensversicherer ihr Neugeschäft einstellen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Forderungen zum fairen Umgang mit Kunden im Fall eines solchen Run-Offs in einem Papier zusammengefasst.

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Skeptische Frau bei der Anlageberatung

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29.03.2019

EU-Finanzmarktregulierung an Verbrauchern ausrichten

Um Verbraucher besser vor schlechter Finanzberatung zu schützen, fordert der vzbv eine grundlegende Überarbeitung der EU-Finanzmarktregulierung. In einer Stellungnahme zur Evaluation der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II hat der vzbv Vorschläge für verbraucherfreundlichere, neue Regeln vorgelegt.

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