You can see Ramone Pop. Blurred buildings and the glass dome of the Reichstag can be seen in the background.

Quelle: vzbv - Dominik Butzmann

Datum: 28.12.2025

Hohe Lebensmittelpreise: 45 Prozent der Verbraucher:innen müssen sich einschränken

Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands

You can see Ramone Pop. Blurred buildings and the glass dome of the Reichstag can be seen in the background.

Quelle: vzbv - Dominik Butzmann

Mehr als vier von zehn Verbraucher:innen (45 Prozent) müssen sich aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise beim Lebensmitteleinkauf einschränken. Das zeigt eine repräsentative forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Der Wert ist seit dem vergangenen Jahr um sechs Prozentpunkte gestiegen (2024: 39 Prozent). Insgesamt blicken 52 Prozent der Verbraucher:innen eher negativ auf das Jahr 2026, wenn sie an ihre persönliche Situation als Verbraucherin oder Verbraucher denken. Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands kommentiert:

„Eine gesunde Ernährung wird immer mehr zu einer Frage des Geldbeutels. Das darf nicht sein. Insbesondere Menschen mit geringem Einkommen machen die hohen Lebensmittelpreise zu schaffen. Wer ohnehin schon Schwierigkeiten hatte, den Lebensmitteleinkauf zu bezahlen, hat mittlerweile keine Möglichkeiten mehr, noch weiter zu sparen.   

Die Lebensmittelpreise sind seit 2020 um mehr als 35 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung darf nicht länger tatenlos zusehen. Sie muss eine Preisbeobachtungsstelle einrichten, die Kosten und Preise entlang der Wertschöpfungskette erfasst. So lassen sich unfaire Preistreiber aufdecken, denn die hohen Preise lassen sich nicht allein durch gestiegene Produktionskosten erklären. Die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen in der Gastronomie wird nicht dazu führen, dass die Menschen mehr Geld im Portemonnaie haben. Profitieren werden von der Mehrwertsteuersenkung vor allem die großen Fast-Food-Ketten. 

Was uns wirklich beunruhigt: Über die Hälfte der Verbraucherinnen und Verbraucher schaut eher negativ auf das Jahr 2026. Die Politik muss die Alltagssorgen der Menschen ernst nehmen und ganz konkrete Lösungen finden.“

Methode

Repräsentative Telefonbefragung (12. bis 14. November 2025) von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Basis: 1.002 Personen ab 18 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.

Repräsentative Telefonbefragung (2. bis 4. Dezember 2024) von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Basis: 1.001 Personen ab 18 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.


 

 

Tabellenband | Lebensmittelpreise & Ausblick 2026

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forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands | November 2025

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forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands | November 2025

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Infografik: Sieben von zehn Befragten (70 Prozent), die ein Haushaltsnettoeinkommen bis unter 2.000 Euro netto haben, müssen sich aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise beim Lebensmitteleinkauf einschränken. Die Daten sind in einem Balkendiagramm dargestellt.

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Einschränkungen beim Lebensmitteleinkauf – Haushaltsnettoeinkommen

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Inforgrafik: Knapp vier von zehn Befragten (39 Prozent) müssen sich aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise beim Lebensmitteleinkauf einschränken. 60 Prozent müssen sich nicht einschränken. Die Daten sind in einem Kreisdiagramm dargestellt,

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Einschränkungen beim Lebensmitteleinkauf

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Fairness der derzeitigen Lebensmittelpreise: Die derzeitigen Lebensmittelpreise werden von der Mehrheit der Befragten (61 Prozent) eher nicht oder gar nicht als fair empfunden. Die Ergebnisse sind in einem Kreisdiagramm dargestellt.

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Fairness der derzeitigen Lebensmittelpreise

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