Datum: 29.04.2021

Bahnkundenrechte auf dem Abstellgleis

Statement von Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, zu Fahrgastrechten

Pressefoto 4 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: Corinna Guthknecht - vzbv

Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

Das Europäische Parlament (EP) hat über die Änderungsanträge zur Neufassung der europäischen Bahngastrechte abgestimmt. Diese sind nicht durchgegangen, womit die Zustimmung zum Trilogergebnis erteilt ist. Die Verschlechterung für Bahnkunden ist damit beschlossen. Trotz der Aufforderung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) das Trilogergebnis abzulehnen, ist das EP dem nicht gefolgt. Klaus Müller, Vorstand des vzbv, kommentiert:

Der abgestimmte Kompromiss zur Neufassung der europäischen Bahngastrechte ist in jeder Hinsicht schlecht für die Bahnkunden. Ihre Rechte sind dauerhaft auf dem Abstellgleis. Statt ein höheres Schutzniveau für Kunden zu beschließen, gab das Europäische Parlament vor allem den Interessen der Bahnbetreiber nach. Geplant ist jetzt die Einführung einer Höheren-Gewalt-Klausel. Daneben besteht immer noch keine Verpflichtung für Bahnbetreiber durchgängige Fahrkarten anzubieten, wenn zwei oder mehr Bahnunternehmen auf einer Reise genutzt werden. Das macht Bahnfahren für Verbraucherinnen und Verbraucher noch unberechenbarer. Bei der Reform wurde zusätzlich die Chance verpasst, die Höhe der Entschädigungszahlungen oder die Verspätungsgrenzen, ab denen Kunden Ansprüche geltend machen können, anzupassen. Damit sind die Bahnkunden die großen Verlierer der Reform. Dass dies ausgerechnet im Europäischen Jahr der Schiene beschlossen wird, ist ein Affront gegen alle Bahnkunden.

Alles zum Thema: Passagierrechte

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Quelle: Corinna Guthknecht - vzbv

29.04.2021

Bahnkundenrechte auf dem Abstellgleis

Das Europäische Parlament (EP) hat über die Änderungsanträge zur Neufassung der europäischen Bahngastrechte abgestimmt. Diese sind nicht durchgegangen, womit die Zustimmung zum Trilogergebnis erteilt ist. Die Verschlechterung für Bahnkunden ist damit beschlossen. Klaus Müller, Vorstand des vzbv, kommentiert:

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Quelle: Jürgen Fälchle - fotolia.de

10.11.2020

Ryanair muss Gebühr für Währungsumrechnung offen ausweisen

Urteil vom 10.11.2020

Ryanair muss Zusatzkosten für eine Umrechnung des Ticketpreises von britischen Pfund in Euro künftig offen ausweisen. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden. 

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Quelle: Sergey Furtaev - Adobe Stock

06.11.2020

Fluggipfel: Fair, sicher und sauber fliegen

Bundesverkehrsminister Scheuer spricht sich dafür aus, die Luftverkehrswirtschaft und Flughäfen in der Corona-Krise zu unterstützen. Aus Sicht des vzbv ist das ein verständlicher Wunsch. Damit die Luftverkehrswirtschaft jedoch wieder funktioniert, muss die Nachfrage und somit das Vertrauen der Fluggäste wiedergewonnen werden.

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Pressefoto 4 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

29.10.2020

Mogelpackung für Bahnreisende in der Europäischen Union

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur Einigung über die Fahrgastrechteverordnung

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Flugbuchung mit dem Handy, Quelle: Nattawut Thammasak - adobestock.com

Quelle: Nattawut Thammasak - adobestock.de

27.10.2020

Airline muss Steuern und Gebühren separat ausweisen

Urteil vom 27.10.2020

Fluggesellschaften müssen den Preis für das Flugticket zu Beginn der Buchung aufschlüsseln und neben dem Endpreis auch den reinen Flugpreis, Steuern, Flughafengebühren und weitere Entgelte ausweisen. Das hat das Kammergericht Berlin nach einer Klage des vzbv gegen EasyJet entschieden.

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29.04.2021

Bahnkundenrechte auf dem Abstellgleis

Das Europäische Parlament (EP) hat über die Änderungsanträge zur Neufassung der europäischen Bahngastrechte abgestimmt. Diese sind nicht durchgegangen, womit die Zustimmung zum Trilogergebnis erteilt ist. Die Verschlechterung für Bahnkunden ist damit beschlossen. Klaus Müller, Vorstand des vzbv, kommentiert:

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06.11.2020

Fluggipfel: Fair, sicher und sauber fliegen

Bundesverkehrsminister Scheuer spricht sich dafür aus, die Luftverkehrswirtschaft und Flughäfen in der Corona-Krise zu unterstützen. Aus Sicht des vzbv ist das ein verständlicher Wunsch. Damit die Luftverkehrswirtschaft jedoch wieder funktioniert, muss die Nachfrage und somit das Vertrauen der Fluggäste wiedergewonnen werden.

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16.03.2020

Frust und Verspätungen für Flugreisende verhindern

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur geplanten Verschlechterung der Rechte von Flugpassagieren

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11.02.2019

Bahn stärken und Wünsche der Fahrgäste ernst nehmen

Am 11. Februar 2019 veranstaltet die Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen einen Runden Tisch zum Thema „Wie weiter mit der Bahn?“. Zu diesem Anlass stellt der vzbv in einem Positionspapier Forderungen zur Stärkung der Fahrgastinteressen vor.

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28.09.2015

Broschüre: Recht durchsetzen, Verbraucher stärken

Die kollektive Durchsetzung von Verbraucherrechten ist seit Jahrzehnten Herzstück des Verbraucherschutzes. Mit mehr als tausend Verfahren jährlich stärken der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen der Bundesländer die Rechte der Verbraucher. Aktualisierte Broschüre „Recht durchsetzen – Verbraucher stärken“

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10.04.2019

Zur Entschädigung wegen vertanen Urlaubs von mehr als 50 Prozent des Reisepreises bei Vereitelung der Reise infolge Flugausfalls

Urteil vom 10.04.2019

Erfährt der Reisende von dem Ausfall der Reise erst am Abreisetag beim Eintreffen am Flughafen und kommen weitere erschwerende Umstände hinzu, kann auch in einem solchen Fall eine Entschädigung bis hin zur vollen Höhe des Reisepreises gerechtfertigt sein.

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06.12.2018

Gepäckmitnahme bei Flügen: Onlinevermittler muss Kosten nennen

Urteil vom 06.12.2018

Ein Online-Reisevermittler muss vor Vertragsabschluss neben dem Flugpreis auch Extrakosten für die Gepäckaufgabe angeben. Das hat das Oberlandesgericht Dresden nach einer Klage des vzbv gegen die Invia Flights Germany GmbH entschieden. Diese betreibt unter anderem das Internetportal „Ab-in-den-Urlaub“.

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Quelle: Gina Sanders - Fotolia.com

04.07.2018

Zum richtigen Adressaten des Entschädigungsanspruchs wegen Flugverspätung

Urteil vom 04.07.2018

Bei einer Flugverspätung, aus der sich ein Entschädigungsanspruch für die Reisenden ergibt, ist die den Flug anbietende und dafür verantwortliche Fluggesellschaft auch dann zahlungspflichtig, wenn sie Flugzeug und Besatzung bei einer anderen Airline gemietet hat.

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Infografik: Entschädigungsrechte bei Bahnfahrten ins Ausland

Quelle: vzbv

08.12.2017

Infografik: Entschädigungsrechte bei Bahnfahrten ins Ausland

67 Prozent der Verbraucher wünschen sich bei Bahnfahrten ins Ausland einheitliche Entschädigungsansprüche für die gesamte Reisestrecke, wie eine repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag des vzbv vom Oktober 2017 zeigt.

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Leiterin Team Mobilität und Reisen
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