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Zu sehen ist Ramona Pop. In der Hand hält sie ein Schild mit der Aufschrift "Verbraucherzentrale Bundesverband". Im Hintergrund sitzen verschiedene Menschen.

Quelle: © Dominik Butzmann / vzbv / mit KI bearbeitet

Datum: 06.01.2026

Mehrheit sorgt sich wegen steigender Lebenshaltungskosten

Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Zu sehen ist Ramona Pop. In der Hand hält sie ein Schild mit der Aufschrift "Verbraucherzentrale Bundesverband". Im Hintergrund sitzen verschiedene Menschen.

Quelle: © Dominik Butzmann / vzbv / mit KI bearbeitet

Die Lebenshaltungskosten in Deutschland bleiben auch im Jahr 2025 auf hohem Niveau. 58 Prozent der Verbraucher:innen machen sich deswegen mit Blick auf ihre finanzielle Situation große oder eher große Sorgen. Das zeigt eine forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Besonders deutlich zeigt sich der Druck im Bereich Lebensmittel: Gut zwei Drittel (68 Prozent) geben an, dass sie hier die Preissteigerungen am stärksten spüren. 16 Prozent spüren die gestiegenen Preise am meisten bei den Energiekosten wie Heizen oder Strom. Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, kommentiert:

„Die hohen Lebenshaltungskosten belasten die Menschen in Deutschland massiv. Besonders beim Lebensmitteleinkauf merken Verbraucherinnen und Verbraucher, dass ihr Geld immer weniger wert ist. Seit 2020 sind die Lebensmittelpreise um mehr als 35 Prozent gestiegen. Das stellt viele Menschen vor eine große Herausforderung. Auch bei den Energiepreisen bleibt die Situation angespannt. Strompreise in Deutschland sind mit die höchsten in ganz Europa. Dass die versprochene Stromsteuersenkung für Verbraucherinnen und Verbraucher ausgeblieben ist, war ein Vertrauensbruch.

Die Bundesregierung scheint die Sorgen der Menschen nicht im Blick zu haben. Von ihrer Politik profitiert häufig die Industrie, Verbraucherinnen und Verbraucher haben zu oft das Nachsehen. Das muss sich 2026 ändern. 63 Prozent finden, dass die Regierung eher Verbraucherinnen und Verbraucher finanziell entlasten sollte – 32 Prozent der Befragten sprechen sich eher für eine Entlastung der Wirtschaft aus. Die Bundesregierung sollte diese Sorgen ernst nehmen und Verbraucherinnen und Verbraucher so entlasten, dass diese es in ihrem alltäglichen Leben auch wirklich spüren."

Methode: Repräsentative Telefonbefragung (2. bis 4. Dezember 2025) von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Basis: 1.002 Personen ab 18 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.

Tabellenband | Lebenshaltungskosten

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forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands | Dezember 2025

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Internetrepräsentative Befragung | November 2025

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forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands | Dezember 2025

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forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands | November 2025

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Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbands zum Entwurf des Gesetzes zur Anpassung des Verpackungsrechts und anderer Rechtsbereiche an die Verordnung (EU) 2025/40 | Dezember 2025

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Infografik: Sieben von zehn Befragten (70 Prozent), die ein Haushaltsnettoeinkommen bis unter 2.000 Euro netto haben, müssen sich aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise beim Lebensmitteleinkauf einschränken. Die Daten sind in einem Balkendiagramm dargestellt.

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Einschränkungen beim Lebensmitteleinkauf – Haushaltsnettoeinkommen

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Inforgrafik: Knapp vier von zehn Befragten (39 Prozent) müssen sich aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise beim Lebensmitteleinkauf einschränken. 60 Prozent müssen sich nicht einschränken. Die Daten sind in einem Kreisdiagramm dargestellt,

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Einschränkungen beim Lebensmitteleinkauf

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Fairness der derzeitigen Lebensmittelpreise: Die derzeitigen Lebensmittelpreise werden von der Mehrheit der Befragten (61 Prozent) eher nicht oder gar nicht als fair empfunden. Die Ergebnisse sind in einem Kreisdiagramm dargestellt.

Quelle: Telefonumfrage von forsa im Auftrag des vzbv

Grüne Woche 2025: Fairness der derzeitigen Lebensmittelpreise

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