Durch die folgenden Buttons können Sie direkt auf einen speziellen Bereich des Inhaltes springen
Zu sehen ist das Portrait von Ramona Pop. Im Hintergrund sind eine Straße und belaubte Bäume zu erkennen.

Quelle: © Dominik Butzmann / vzbv

Datum: 31.12.2025

KI: Gut die Hälfte sorgt sich um Beeinflussung

Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Zu sehen ist das Portrait von Ramona Pop. Im Hintergrund sind eine Straße und belaubte Bäume zu erkennen.

Quelle: © Dominik Butzmann / vzbv

Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, den Verbraucheralltag zu vereinfachen. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass Verbraucher:innen manipuliert oder getäuscht werden. Eine aktuelle Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt: Gut die Hälfte der Verbraucher:innen (52 Prozent) hat Sorge, dass sie künftig bei Kaufentscheidungen oder Vertragsabschlüssen von KI beeinflusst werden könnte. Ein deutlicher Anstieg: Im März 2024 waren es noch 44 Prozent, die Sorgen vor Beeinflussung hatten. Geplante Änderungen an der KI-Verordnung, die die Europäische Kommission im Zuge eines Digital Omnibus vorschlägt, könnten Verbraucherrechte schwächen.

Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands kommentiert:

„KI kann den digitalen Verbraucheralltag vereinfachen, birgt aber auch Risiken. Unternehmen können bereits heute mithilfe von KI etwa in Callcentern Emotionen in Echtzeit analysieren, ohne dass Verbraucherinnen und Verbraucher dies bemerken. Unsichere Kundinnen und Kunden können so identifiziert und gezielt unter Druck gesetzt werden – beispielsweise um zusätzliche Versicherungen zu kaufen.

In der sich immer schneller verändernden Digitalwelt müssen Verbraucherrechte immer wieder neu verhandelt und angepasst werden. Die Europäische Kommission möchte mit ihren Digital Omnibus-Vorschlägen die digitale Gesetzgebung vereinfachen, hat jedoch vor allem die Unternehmen im Blick. Es darf nicht sein, dass die Europäische Kommission unter dem Deckmantel der Entbürokratisierung Verbraucherrechte abschwächt. Damit die Menschen digitalen Diensten wie KI vertrauen und sie akzeptieren, muss die Gesetzgebung klare Regeln für alle Unternehmen schaffen."

Methode

Aktuelle Befragung: Repräsentative Telefonbefragung (2. bis 4. Dezember 2025) von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Basis: 1.002 Personen ab 18 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.

Befragung März 2024: Repräsentative Telefonbefragung (11. bis 28. März 2024) von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Basis: 1.500 Personen ab 14 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.

Tabellenband KI

Tabellenband KI

Befragung | Dezember 2025

Ansehen
PDF | 129.44 KB

Alles zum Thema: Algorithmen & KI

Artikel (41)
Dokumente (20)
AI Systems - Legal Bases

AI Systems - Legal Bases

Legal Opinion | December 2025 

Ansehen
PDF | 1.91 MB
Tabellenband KI

Tabellenband KI

Befragung | Dezember 2025

Ansehen
PDF | 129.44 KB
Verbraucher:innen bei KI-Aufsicht berücksichtigen!

Verbraucher:innen bei KI-Aufsicht berücksichtigen!

Stellungnahme | Oktober 2025 

Ansehen
PDF | 172.07 KB
Anhörung Umsetzung AI-Act

Anhörung Umsetzung AI-Act

Stellungnahme | Mai 2024

Ansehen
PDF | 286.84 KB
AI Act: Verbraucher:innen bei der Umsetzung berücksichtigen

AI Act: Verbraucher:innen bei der Umsetzung berücksichtigen

Positionspapier des vzbv | Juni 2024

Ansehen
PDF | 204.37 KB
Urteile (1)
Umfragen (1)
Termine (5)
Videos & Grafiken (9)
KI: Sorge vor Manipulation

Quelle: vzbv

KI: Sorge vor Manipulation

Telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbv (11.-28.03.2024) | Basis: 1.500 Personen ab 14 Jahren

Vorschau
JPG | 609.8 KB | 4724x2657
Von Skepsis bis Dauer-User: KI im Verbraucheralltag

Quelle: vzbv

KI-Nutzung von Verbraucher:innen

Telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbv (11.-28.03.2024) | Basis: 1.500 Personen ab 14 Jahren

Vorschau
JPG | 713.12 KB | 4724x2657
Infografik: forsa-Umfrage im Auftrag des vzbv | Frage: Wie wichtig wäre die Umsetzung des folgenden Vorschlags für Ihren persönlichen Alltag? Personalisierte Online-Werbung verbieten, die auf persönlichen Profilen beruht, die anhand Ihrer vorherigen Aktivitäten im Internet erstellt wurden. 31% eher nicht wichtig; 25% eher wichtig; 40% sehr wichtig

Quelle: vzbv

Profilbildung zu Werbezwecken verbieten | Europawahl 2024

Telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbv (11.-28.03.2024) | Basis: 1.500 Personen ab 14 Jahren

Vorschau
JPG | 906.89 KB | 4724x2657

Kontakt

Kontakt

Icon Sprechblase+Beratung Kreis rot

Service für Verbraucher:innen

Was suchen Sie? Wählen Sie eine passende Option:

Kontakt

Icon Sprechblase+Beratung Outline rot

Pressestelle

Service für Journalist:innen

@email +49 30 25800-525