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Schweine stehen auf grüner Wiese

Quelle: niromaks - Adobe Stock

16.10.2026

Endspurt für die staatliche Tierhaltungskennzeichnung

Verbraucherzentrale begrüßt Einigung beim Tierhaltungskennzeichnungsgesetz

Schweine stehen auf grüner Wiese

Quelle: niromaks - Adobe Stock

Die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben mitgeteilt, dass die Bundesregierung eine staatliche Haltungskennzeichnung für Schweinefleisch im Oktober 2027 einführen will. Der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt diese Einigung. Jetzt kommt es darauf an, die gewonnene Zeit zu nutzen, das Gesetz praxistauglich auszugestalten und weitere Verzögerungen zu vermeiden. Astrid Goltz, Ernährungsexpertin im Verbraucherzentrale Bundesverband, kommentiert:

Astrid Goltz

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

Astrid Goltz
Referentin Ernährungspolitik

„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wissen, wie Tiere gehalten wurden. Deshalb ist es gut, dass die staatliche Tierhaltungskennzeichnung für Schweinefleisch im Oktober 2027 verpflichtend kommen soll. Die Bundesregierung muss die gewonnene Zeit nutzen, um eine verlässliche und praxistaugliche Lösung auf den Weg zu bringen. Die Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie die Gastronomie brauchen endlich einen verbindlichen Fahrplan für die Umsetzung.

Die Kennzeichnung darf nicht beim Schweinefleisch stehen bleiben. Sie sollte nach der Einführung in Handel und Gastronomie zügig auf weitere Tierarten ausgeweitet werden. Nur eine umfassende Kennzeichnung schafft die Transparenz, die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten und macht bessere Tierhaltung am Markt sichtbar. Die Koalition muss jetzt Handlungsfähigkeit beweisen und weitere Verzögerungen ausschließen.“

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