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Ältere Frau mit Geldbeutel und Einkaufskorb

Quelle: Kondoros Eva Katalin - iStock

Inflation und steigende Preise

Verbraucherreport 2023

Mehrheit fühlt sich alleingelassen

Inflation und Energiekrise führen zu Unsicherheit und Sorgen bei den Menschen. Knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) fühlen sich von der Bundesregierung mit den hohen Preisen alleingelassen.

Entsprechend bleibt das empfundene Schutzniveau im Bereich Strom und Heizen niedrig: Wie im Vorjahr sehen 47 Prozent der Befragten die eigenen Interessen eher nicht gut oder gar nicht geschützt. Auch im Bereich Lebensmittel und Ernährung bleibt die Unzufriedenheit auf hohem Niveau: Gut ein Drittel der Menschen (35 Prozent) sieht ihre Interessen hier eher nicht gut bzw. gar nicht geschützt.

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64%

der Menschen fühlen sich von der Bundesregierung mit den steigenden Preisen alleingelassen.

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47%

der Befragten sehen ihre Interessen im Bereich Strom und Heizung nicht gut geschützt.

Krisen schränken Konsumverhalten ein

Aufgrund der steigenden Preise sparen und verzichten die Menschen in vielen Lebensbereichen. Gut drei Viertel (76 Prozent) sparen beim Energieverbrauch. Zudem gibt die Mehrheit an, seltener in Restaurants oder Bars zu gehen (61 Prozent) oder in den Urlaub zu fahren (56 Prozent). 44 Prozent der Menschen sparen aufgrund der gestiegenen Preise beim Kauf von Lebensmitteln.

Ein Großteil der Befragten (87 Prozent) stimmt der Aussage (voll und ganz oder eher) zu, dass steigende Preise insbesondere für einkommensschwache Verbraucher:innen durch staatliche Entlastungen abgefedert werden. 80 Prozent stimmen zu, dass gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte von der Mehrwertsteuer befreit werden sollten.

Gesunde Ernährung ermöglichen

Eine gesunde, abwechslungsreiche und nachhaltige Ernährung darf in Deutschland keine Frage des Geldbeutels sein. Die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte ist überfällig.

Beschwerden und Beratungsbedarf steigen

Die Beschwerden der Verbraucher:innen sind im Jahr 2022 auf über 240.000 angestiegen – zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders deutlich ist der Anstieg im Bereich Strom und Gas. Hier haben sich die Beschwerden auf knapp 56.000 annähernd verdreifacht. Auch der Beratungsbedarf der Menschen steigt spürbar. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale führte im vergangenen Jahr rund 280.000 Beratungen durch – das sind 100.000 mehr als 2021.

Im Jahr 2022 sprach der vzbv 45 Abmahnungen gegen Energieanbieter aus – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Hinzu kommen drei Musterfeststellungsklagen.

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