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Datum: 12.01.2023

Kinder vor Rund-um-die-Uhr-Werbung für ungesunde Lebensmittel schützen

Statement von vzbv-Vorständin Ramona Pop zur Diskussion um besseren Kinderschutz vor ungesunden Lebensmitteln

Aktuelle Daten von foodwatch zeigen, dass Kinder fast die Hälfte der TV-Werbung für ungesunde Lebensmittel nicht im Umfeld von Kindersendungen sehen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert Minister Cem Özdemir auf, den angekündigten Gesetzesentwurf zügig vorzulegen, um Kinder umfassend und flächendeckend vor Werbung für ungesunde Lebensmittel zu schützen und somit Werbung für Gesundes mehr Raum zu geben. Dazu Ramona Pop, Vorständin des vzbv:

Pressefoto 1: Ramona Pop, Vorständin Verbraucherzentrale Bundesverband

Quelle: © Die Hoffotografen GmbH / Christine Blohmann / vzbv

Wenn die Bundesregierung Kinder, Eltern und ihre Großeltern dabei unterstützen möchte, dass Kinder sich gesünder und ausgewogener ernähren, muss sie schnell handeln und darf keine halben Sachen machen. Knapp neun von zehn Lebensmittel, die sich an Kinder richten, entsprechen nicht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, sind also zu süß, salzig oder fettig. Kinder schauen nicht nur Kindersendungen, sondern sehen auch am Abend fern. Die Ampel sollte der Rund-um-die-Uhr-Werbung für Ungesundes deshalb einen Riegel vorschieben. Ein umfassendes TV-Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel zwischen 6 und 23 Uhr ist überfällig.

Hintergrund
  • Die Daten von foodwatch zum Mediennutzungsverhalten zeigen, dass Kinder nicht nur tagsüber Kindersendungen schauen, sondern auch Sportsendungen oder Sendungen zur Prime-Time am Abend. Laut foodwatch läuft fast die Hälfte der Werbung für ungesunde Lebensmittel, die Kinder im TV sehen, am Abend. Aus diesem Grund ist eine zeitliche Eingrenzung bei der Fernsehwerbung so wichtig.
  • Laut Umfrage im Auftrag des vzbv aus dem Jahr 2020 wünschen sich Eltern und Großeltern eine engagiertere Politik. Demnach befürworten 93 Prozent der Eltern und Großeltern Höchstgrenzen für Zucker, Fett und Salz bei Lebensmitteln mit Kinderoptik.
    Mehr dazu hier:

Alles zum Thema: Gesunde Ernährung

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Stand: Januar 2024

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Verbraucherpolitische Halbzeitbilanz der 20. Legislaturperiode

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Infografik: forsa-Umfrage im Auftrag des vzbv | Frage: Wie wichtig wäre die Umsetzung des folgenden Vorschlags für Ihren persönlichen Alltag? Vorgaben für den Stromverbrauch von Elektro-Autos einführen, damit sie weniger Energie verbrauchen. 46% eher nicht wichtig; 30% eher wichtig; 22% sehr wichtig

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Effizienzvorgaben für E-Autos einführen | Europawahl 2024

Telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbv (11.-28.03.2024) | Basis: 1.500 Personen ab 14 Jahren

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Drei Viertel der Befragten wünschen sich auch kleinere Portionsgrößen beim Essen außer Haus (75 Prozent) | Wünschen Sie sich, dass neben der herkömmlichen Portionsmenge in Restaurants und Kantinen alle Gerichte auch in kleineren Portionsgrößen angeboten werden – oder wünschen Sie sich das nicht?

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Grüne Woche 2024: Angebot von Fleisch aus tiergerechter Haltung reicht Mehrheit beim Essen außer Haus nicht aus

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