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Michaela Schröder

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

09.03.2023

Digitalisierungsstrategie für Gesundheit und Pflege: Nur mit Vertrauen wird der Durchbruch gelingen

Statement von Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik, zur Digitalisierungsstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit

Michaela Schröder

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

Das Bundesministerium für Gesundheit legt heute eine Digitalisierungsstrategie für Gesundheit und Pflege vor. Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), kommentiert:

Die Digitalisierungsstrategie des Bundesgesundheitsministers ist eine Chance, die Digitalisierung im Gesundheitsbereich nutzerorientiert und zügig umzusetzen. Patient:innen können profitieren, wenn sie digital durch das komplizierte Gesundheits- und Pflegewesen navigieren können und die Gesundheitsversorgung leichter zugänglich wird.

Die informationelle Selbstbestimmung der Patient:innen muss gewahrt bleiben. Bei der elektronischen Patientenakte muss das geplante Opt-out-Prinzip einfach und intuitiv ausgestaltet werden. Nutzer:innen müssen einfach festlegen können, welcher Arzt auf welche Gesundheitsdaten zugreifen darf. Ein „Alles oder Nichts“ ist der falsche Weg. Nur so werden Patient:innen Vertrauen in digitale Anwendungen haben und sie in ihren Versorgungsalltag integrieren.

Menschen, die nicht über Smartphones oder Computer verfügen oder mit digitalen Verfahren nicht vertraut sind, dürfen bei der gesundheitlichen Versorgung nicht abgehängt werden. Beispielsweise dürfen Patient:innen, die auch künftig ihren Arzttermin per Telefon vereinbaren möchten, nicht schlechter gestellt werden als diejenigen, die eine digitale Terminvermittlung nutzen.

Alles zum Thema: Digitalisierung Gesundheit & Pflege

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Chartbericht | Juli 2026

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Kreisdiagramm zeigt, dass 44 Prozent derjenigen, die in den letzten 12 Monaten einen Arzttermin über Online-Plattformen gebucht haben, bereits negative Erfahrungen gemacht haben. Daneben sind in einem Balkendiagramm die häufigsten Probleme dargestellt, z.B. dass es schwer ist, auf den Plattformen einen Arzttermin zu finden.

Quelle: vzbv

Negative Erfahrungen mit Arztterminportalen

Mehr als vier von zehn Befragten (44 Prozent) haben negative Erfahrungen gemacht. Häufigste Probleme: Die schlechte Verfügbarkeit von zeitnahen Terminen und der nicht passend auszuwählende Termingrund.

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Balkendiagramm zeigt die angegeben Gründe auf, wieso die Befragten Online-Portale für die Buchung von Arztterminen gebucht haben. Die Hälfte der Nutzer:innen verwendet Online-Portale für Arzttermine aufgrund der einfacheren Terminbuchung. Mehr als ein Drittel ist beim Versuch der telefonischen Buchung gescheitert.

Quelle: vzbv

Gründe für die Nutzung von Online-Portalen für Arzttermine

Die Hälfte der Nutzer:innen verwendet Online-Portale für Arzttermine aufgrund der einfacheren Terminbuchung. Mehr als ein Drittel ist beim Versuch der telefonischen Buchung gescheitert.

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Kreisdiagramm: 61 Prozent der Befragten haben in den letzten 12 Monaten einen Arzttermin über eine Online-Plattform gebucht. 38 Prozent haben in den letzten 12 Monaten einem Arzttermin über eine Online-Plattform gebucht.

Quelle: vzbv

Nutzung von Arztterminbuchungsportalen

Knapp vier von zehn Befragten haben in den vergangenen zwölf Monaten einen Arzttermin über eine Online-Plattformen wie Jameda oder Doctolib gebucht.

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Die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung aus Patientensicht

75 Prozent der in den Fokusgruppen befragten Patienten beführworten eine Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung

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