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Ramona Pop steht seitlich vor einem roten Aufsteller des vzbv mit der Aufschrift "Stark für mich"

Quelle: Plambeck - vzbv

23.06.2026

Altersvorsorge: Die Sicherung des Lebensstandards muss das klare Ziel sein

Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Ramona Pop steht seitlich vor einem roten Aufsteller des vzbv mit der Aufschrift "Stark für mich"

Quelle: Plambeck - vzbv

Die Rentenkommission hat ihre Empfehlungen an die Bundesregierung übergeben. Neben der gesetzlichen Rente entscheidet vor allem die Qualität der Zusatzvorsorge darüber, ob Verbraucher:innen ihren Lebensstandard im Alter halten können. Dazu Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands:

„Die Rentenkommission hat ein überzeugendes Paket für die Zukunft der Altersvorsorge geliefert. Die angekündigte Geschlossenheit der Bundesregierung bei der Umsetzung ist ein starkes Signal.

Wegweisend ist der Einstieg in eine Kapitalrente mit einem öffentlichen Vorsorgefonds. Vorsorge am Kapitalmarkt funktioniert nur ohne Vertrieb und mit niedrigen Kosten. Die Riester-Rente zeigt seit 25 Jahren, wie es nicht laufen darf. 

Eine zusätzliche private oder betriebliche Vorsorge wird für Verbraucher:innen notwendig sein. Umso wichtiger ist es, dass die Bundregierung jetzt Tempo macht und das bereits beschlossene staatliche Standardprodukt schnell auf den Weg bringt. Die 15 Millionen Verbraucher:innen mit Riester-Verträgen brauchen künftig das staatliche Standardprodukt als Alternative. Auch kleine und mittlere Unternehmen brauchen für die Betriebsrente schnell das staatliche Standardprodukt. Mittelfristig sollte geprüft werden, ob Verbraucher:innen zusätzlich zu den Beiträgen für die gesetzliche Kapitalrente privat in den neuen Vorsorgefonds einzahlen können. Der schwierige Umweg über private Anbieter hätte sich dann vielleicht erledigt. 

Aus Verbrauchersicht ist wichtig, wie viel Geld im Alter tatsächlich zur Verfügung stehen wird. Eine Orientierung an insgesamt 70Prozent des letzten Nettogehalts macht das greifbarer. Bisherige Kennzahlen waren zu abstrakt. Verbraucher:innen können so besser einschätzen, ob ihre Rente reichen wird und ob sie zusätzlich vorsorgen müssen.“

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Infografik: Provisionsfrei vorsorgen_Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Quelle: vzbv

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Repräsentative Umfrage von KantarEmnid im Auftrag des vzbv | April 2019

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Infografik: Staatlich organisiertes Standardprodukt mehrheitlich gewünscht_Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Quelle: vzbv

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