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Lucas Auer, Gesundheitsexperte im Verbraucherzentrale Bundesverband

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband

18.05.2026

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Nur mit starkem Verbraucherschutz

Statement von Lucas Auer, Gesundheitsexperte im Verbraucherzentrale Bundesverband

Lucas Auer, Gesundheitsexperte im Verbraucherzentrale Bundesverband

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband

Mit dem Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) bekommt die elektronische Patientenakte (ePA) neue Funktionen wie Impferinnerungen und einen zentralen digitalen Zugang zur Versorgung. Innovationen dürfen aber nicht zu Lasten des Verbraucherschutzes gehen, kommentiert Lucas Auer, Gesundheitsexperte im Verbraucherzentrale Bundesverband: 

„Die elektronische Patientenakte bekommt endlich Funktionen, die den Alltag wirklich erleichtern können: etwa eine digitale Impfübersicht mit Erinnerungen und eine digitale Zugangsmöglichkeit zur Versorgung inklusive Terminvermittlung. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Nutzerfreundlichkeit.

Gleichzeitig droht die ePA zur Datenquelle für immer weitergehende Eingriffe der Krankenkassen zu werden. Der Trend zum ‚gläsernen Versicherten‘ ist besorgniserregend. Die Krankenkassen erhalten mehr Zugriff auf sensible Gesundheitsdaten und müssen Betroffene noch weniger als bisher über ihre Datenauswertungen informieren. Wenn Versicherte keine ausreichende Kontrolle und Transparenz darüber haben, wer was über sie weiß, gerät das Vertrauen in die digitale Gesundheitsversorgung in Gefahr.

Deshalb gilt: Digitalisierung ja – aber nur mit klaren Grenzen und dort, wo sie einen nachweisbaren Patientennutzen stiftet. Patientinnen und Patienten müssen jederzeit die Hoheit über ihre Daten behalten. Der Gesetzgeber ist jetzt gefordert, die Datennutzung durch die Krankenkassen klar zu begrenzen.“

Gesundheitsdaten schützen, Versorgung digital verbessern

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Stellungnahme | Mai 2026

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Alles zum Thema: Digitalisierung Gesundheit & Pflege

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Gesundheitsdaten schützen, Versorgung digital verbessern

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Stellungnahme | Mai 2026

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Tabellenband | Elektronische Patientenakte

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Tabellenband | November 2025

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Elektronische Patientenakte patientenorientiert weiterentwickeln

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Forderungen für eine nutzenstiftende, erfolgreiche elektronische Patientenakte | Februar 2026

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Primärversorgung von den Patient:innen aus denken

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Forderungen der Patientenorganisationen nach § 140 f SGB V | Januar 2026

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Doctolib | Urteil des Landgerichts Berlin - AZ 52 O 149/25

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Kreisdiagramm zeigt, dass 44 Prozent derjenigen, die in den letzten 12 Monaten einen Arzttermin über Online-Plattformen gebucht haben, bereits negative Erfahrungen gemacht haben. Daneben sind in einem Balkendiagramm die häufigsten Probleme dargestellt, z.B. dass es schwer ist, auf den Plattformen einen Arzttermin zu finden.

Quelle: vzbv

Negative Erfahrungen mit Arztterminportalen

Mehr als vier von zehn Befragten (44 Prozent) haben negative Erfahrungen gemacht. Häufigste Probleme: Die schlechte Verfügbarkeit von zeitnahen Terminen und der nicht passend auszuwählende Termingrund.

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Balkendiagramm zeigt die angegeben Gründe auf, wieso die Befragten Online-Portale für die Buchung von Arztterminen gebucht haben. Die Hälfte der Nutzer:innen verwendet Online-Portale für Arzttermine aufgrund der einfacheren Terminbuchung. Mehr als ein Drittel ist beim Versuch der telefonischen Buchung gescheitert.

Quelle: vzbv

Gründe für die Nutzung von Online-Portalen für Arzttermine

Die Hälfte der Nutzer:innen verwendet Online-Portale für Arzttermine aufgrund der einfacheren Terminbuchung. Mehr als ein Drittel ist beim Versuch der telefonischen Buchung gescheitert.

Vorschau
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Kreisdiagramm: 61 Prozent der Befragten haben in den letzten 12 Monaten einen Arzttermin über eine Online-Plattform gebucht. 38 Prozent haben in den letzten 12 Monaten einem Arzttermin über eine Online-Plattform gebucht.

Quelle: vzbv

Nutzung von Arztterminbuchungsportalen

Knapp vier von zehn Befragten haben in den vergangenen zwölf Monaten einen Arzttermin über eine Online-Plattformen wie Jameda oder Doctolib gebucht.

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Die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung aus Patientensicht

75 Prozent der in den Fokusgruppen befragten Patienten beführworten eine Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung

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