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you can see Ramona Pop. A street with people and a yellow bus can be seen in the background.

Quelle: © Dominik Butzmann / vzbv

30.09.2026

Deutschlandticket: Verbraucherzentrale kritisiert erneute Preiserhöhung

Ein Tarif für ganz Deutschland: Verbraucherzentrale legt Vorschlag für den Nahverkehr vor

you can see Ramona Pop. A street with people and a yellow bus can be seen in the background.

Quelle: © Dominik Butzmann / vzbv

  • Preis für Deutschlandticket soll ab 2027 auf 66,80 Euro steigen
  • Verbraucherzentrale kritisiert den absehbar jährlichen Preisanstieg des Tickets
  • vzbv fordert neben dem Deutschlandticket einen bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarif einzuführen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert die angekündigte erneute Verteuerung des Deutschlandtickets auf 66,80 Euro. Jährliche Preissteigerungen dürften nicht dazu führen, dass immer mehr Menschen aus Kostengründen auf das Deutschlandticket verzichten müssen, kritisiert Vorständin Ramona Pop. Die Verbraucherzentrale fordert die Einführung eines bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarifes. Damit würde der ÖPNV auch für Menschen, die nur ab und an Bus und Bahn nutzen, deutlich einfacher und attraktiver werden.

Ramona Pop steht hinter einem weißen Tisch

Quelle: Plambeck - vzbv

Ramona Pop
Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Das Deutschlandticket hat gezeigt, wie attraktiv ein einfacher und bundesweit nutzbarer öffentlicher Nahverkehr sein kann. Wenn das Ticket nun regelmäßig teurer wird, droht dieser Erfolg schrittweise ausgehöhlt zu werden.

Gerade in Zeiten steigender Spritpreise brauchen Verbraucherinnen und Verbraucher attraktive Alternativen zum Auto. Für Menschen, die Bus und Bahn nur gelegentlich nutzen, ist das Deutschlandticket aufgrund der Preissteigerungen jedoch immer seltener eine passende Option.

Um die Nutzung von Bus und Bahn auch für Gelegenheitsfahrer zu vereinfachen, sollte ein bundesweit einheitlicher Nahverkehrstarif eingeführt werden. Statt Tarifdschungel im ÖPNV brauchen wir attraktive Angebote.

Das Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer:innen

Die Verbraucherzentrale kritisiert, dass der einfache Zugang zum ÖPNV allein an das Deutschlandticket geknüpft wird. Menschen mit geringerem Mobilitätsbedarf verlieren durch weitere Preissteigerungen den einfachen Zugang zum Nahverkehr.

Der neue Preisindex beendet zwar das jährliche politische Ringen um den Preis des Deutschlandtickets. Es droht jedoch eine automatisierte Preisspirale, an dessen Ende für viele das Deutschlandticket kein attraktives Angebot mehr darstellt. Nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbands ist deshalb ein attraktives, einfaches und bundesweit einheitliches Tarifangebot für Menschen nötig, die kein Abonnement abschließen möchten oder für die sich das Deutschlandticket preislich nicht rechnet.

„Gerade Gelegenheitsnutzer stehen weiterhin vor einem unübersichtlichen Flickenteppich aus Verbundgrenzen, Tarifzonen und unterschiedlichen Ticketangeboten“, so Pop. „Wer in Deutschland Bus und Bahn nutzt, braucht ein Tarifsystem, das überall gleich funktioniert. Das Deutschlandticket ist ein erfolgreicher Anfang, den Tarifdschungel zu beenden. Dasselbe Prinzip brauchen auch Gelegenheitsfahrerinnen und -fahrer.“

Verbraucherzentrale fordert bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarif

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert einen bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarif für Gelegenheitsfahrten als wirksame Antwort auf dieses Problem. Das vorgeschlagene Modell orientiert sich am Erfolgsprinzip des Deutschlandtickets und ermöglichte die Nutzung des gesamten Nahverkehrs in Deutschland auf Basis einfacher Zeitkarten statt komplexer Entfernungs- oder Zonentarife. Vorgesehen sind lediglich wenige, leicht verständliche Ticketangebote mit festen Nutzungszeiten, zwischen 15 Minuten und 24 Stunden. Das System sollte bundesweit gelten und sowohl digital als auch analog nutzbar sein.

ÖPNV-Nutzung vereinfachen, Tarife vereinheitlichen

ÖPNV-Nutzung vereinfachen, Tarife vereinheitlichen

Positionspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zur Notwendigkeit eines bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarifs für Gelegenheitsnutzer:innen | September 2026

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Alles zum Thema: Deutschlandticket

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ÖPNV-Nutzung vereinfachen, Tarife vereinheitlichen

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Positionspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zur Notwendigkeit eines bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarifs für Gelegenheitsnutzer:innen | September 2026

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Gutachten zur künftigen Tariflandschaft im ÖPNV

Gutachten zur künftigen Tariflandschaft im ÖPNV

Gutachten | Oktober 2025

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Politikcheck 2021 - 2025

Politikcheck 2021 - 2025

Verbraucherpolitische Bilanz zum Ende der 20. Legislaturperiode | Januar 2025

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Tabellenband Deutschlandticket

Tabellenband Deutschlandticket

forsa-Befragung im Auftrag des vzbv | September 2024

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Aussagen zum Deutschlandticket

Aussagen zum Deutschlandticket

forsa-Befragung im Auftrag des vzbv zum Deutschlandticket | September 2024

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Infografik

Quelle: vzbv

Aussagen Deutschlandticket | August/September 2024

Ergbnisse einer forsa-Befragung vom August/September 2024 im Auftrag des vzbv zum Deutschlandticket: Das Deutschlandticket wurd vom Großteil der Befragten positiv bewertet und auch für die Zukunft gefordert. Auch wünscht sich eine deutliche Mehrheit einen stabilen Preis von 49 Euro pro Monat

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Repräsentative telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbs

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Repräsentative telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbs | April 2023

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Repräsentative telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbs

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Repräsentative telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbs | April 2023

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Repräsentative telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbs

Quelle: vzbv

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Repräsentative telefonische Befragung von forsa im Auftrag des vzbs | April 2023

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