Durch die folgenden Buttons können Sie direkt auf einen speziellen Bereich des Inhaltes springen
Plastikmüll am Strand.

Quelle: Alejandro - Adobe Stock

Verpackungsmüll

Deutschland ist Vorreiter bei Entsorgungssystemen. Immer mehr Abfall wird recycelt. In Deutschland wird aber auch deutlich mehr Verpackungsmüll produziert als in den meisten anderen Ländern.

Nicht nur die Menge an Kunststoffverpackungen nimmt kontinuierlich zu, auch die von Papier und Pappe. Verantwortlich für den Zuwachs sind vor allem Verpackungsmüll vom Online-Shopping, To Go- und Getränkeverpackungen.

Verbraucher haben kaum die Möglichkeit, unverpackt oder verpackungsarm einzukaufen. Die meisten Lebensmittel liegen bereits vorverpackt im Laden. Unverpackte Möhren, Äpfel oder Paprika sind oft teurer.

Zudem ärgern sich Verbraucher immer wieder über Mogel- oder Luftverpackungen. Bisher gibt es keine gesetzliche Handhabe, um wirkungsvoll gegen diese Verbrauchertäuschung und Ressourcenverschwendung vorzugehen.

2019 trat das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Es setzt jedoch kaum Anreize, das Abfallaufkommen zu senken. Deshalb muss es grundsätzlich novelliert werden. Es muss Vorgaben zum Schutz natürlicher Ressourcen enthalten und Verbraucherfreundlichkeit in den Fokus stellen.

Der vzbv fordert

  • Die Bundesregierung muss konkrete Ziele zur Verringerung des derzeitigen Abfallaufkommens festlegen.
  • Die verpackungsarme und unverpackte Lösung muss die günstigere sein werden.
  • Mehrwegsysteme müssen gefördert und ausgebaut werden.
  • Einweg muss durch Abgaben, Ausweitung des Pfandsystems und verpflichtende Mehrwegquoten eingedämmt werden.
  • Es müssen verbindliche Mindeststandards festgelegt werden, ab wann ein Produkt als übermäßig verpackt gilt.

Alles zum Thema: Verpackungsmüll

Artikel (11)
Frau hält Einweg-Kaffeebecher

Quelle: creativefamily - Adobe Stock

27.05.2021

Schadstoffe in plastikfreien To-Go-Produkten

In plastikfreiem Einweggeschirr aus Pappe, Palmenblättern oder Zuckerrohr stecken häufig gesundheitsgefährdende Schadstoffe. Zu diesem Befund kommt eine Untersuchung von vier europäischen Verbraucherorganisationen, die der europäische Verbraucherschutzverband BEUC heute veröffentlicht.
Zur Pressemeldung
nachhaltigerkonsumplastikmfcll fotolia animaflora 107501575 m.jpg

Quelle: Animaflora PicsStock - AdobeStock

30.12.2019

Gute Neujahrsvorsätze für weniger Verpackungsmüll

Die Mehrheit von 96 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher wünscht sich weniger Verpackungsmüll. Eine aktuelle repräsentative Untersuchung zeigt nun, dass sie vor allem beim Einkauf eigene Möglichkeiten sehen, um Abfall zu verringern. Gesetzgeber und Handel sind in der Pflicht, Verbraucher in ihren guten Vorsätzen zu unterstützen.

Zur Pressemeldung
supermarkt flaschen mehrweg pfand adobe stock jackf 232750104.jpeg

Quelle: Jackf - AdobeStock

08.11.2019

Mehrwegquote reicht nicht

Mehrwegverpackungen für Getränke verschwinden seit Jahren zunehmend aus den Supermarktregalen. Diesen Trend sollte eigentlich das neue Verpackungsgesetz stoppen. Doch ein aktueller bundesweiter, nicht-repräsentativer Marktcheck von Verbraucherverbänden und dem vzbv zeigt, dass das Gesetz nicht entsprechend greift.

Zur Pressemeldung
Sergey Ryzhov - stock.adobe.com

Quelle: Sergey Ryzhov - stock.adobe.com

14.05.2019

Obst und Gemüse im Handel zu fast zwei Dritteln in Plastik verpackt

Laut einem aktuellen Marktcheck der Verbraucherzentrale Hamburg und des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) in insgesamt 42 Filialen der wichtigsten acht Lebensmittelhändler wird Obst und Gemüse noch immer zu fast zwei Dritteln in Plastikverpackungen verkauft.

Zur Pressemeldung
fotolia 107501575 plastimuell animaflora m.jpg

Quelle: Animaflora - Fotolia.com

15.11.2018

Verbraucher wollen weniger To-Go-Müll

Deutschland produziert so viel Verpackungsmüll wie kein anderes Land in Europa. Geht es nach Verbraucherinnen und Verbrauchern, muss sich das ändern: 96 Prozent halten es für eher oder sehr wichtig, dass weniger Verpackungsmüll entsteht. Das zeigt eine Umfrage von KantarEmnid im Auftrag des vzbv.

Zur Pressemeldung
Dokumente (17)
Frau hält Einweg-Kaffeebecher

Quelle: creativefamily - Adobe Stock

27.05.2021

Schadstoffe in plastikfreien To-Go-Produkten

In plastikfreiem Einweggeschirr aus Pappe, Palmenblättern oder Zuckerrohr stecken häufig gesundheitsgefährdende Schadstoffe. Zu diesem Befund kommt eine Untersuchung von vier europäischen Verbraucherorganisationen, die der europäische Verbraucherschutzverband BEUC heute veröffentlicht.
Zur Pressemeldung
Mehrweg statt Einweg - Damit sich Verbraucher entscheiden können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen.

Quelle: myboys.me - Adobe Stock

04.12.2020

Konsequent auf recyclingfähige Mehrwegverpackungen setzen

Der vzbv fordert in einer Stellungnahme einen Systemwechsel im Verpackungsgesetz (VerpG). Eine Reduzierung des Abfallvolumens und der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft seien nur erreichbar, wenn Mehrwegsysteme ausgebaut sowie ambitionierte Rezyklateinsatzquoten vorgegeben würden.

Mehr erfahren
Gelbe Säcke zur Verwertung von Verpackungsmüll am Straßenrand

Quelle: Nicole Lionemann - fotolia.com

27.10.2020

Faktenblatt zu Verpackungsmüll

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die wichtigsten Informationen und Forderungen zu Verpackungsmüll in einem zweiseitigen Faktenblatt zusammengefasst.

Mehr erfahren
Plastikmüll am Strand.

Quelle: Alejandro - Adobe Stock

05.02.2020

Einwegplastik-Richtlinie ambitioniert umsetzen

Die Pläne der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Einwegplastik-Richtlinie im Kreislaufwirtschaftsgesetz greifen laut einem Positionspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zu kurz: wichtige Bereiche würden nicht direkt geregelt, sondern die Entscheidung auf später zu verabschiedende Rechtsverordnungen vertagt.

Mehr erfahren
Logo Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Quelle: vzbv

06.06.2019

Newsletter Verbraucherpolitik EU aktuell 11/2019

Der aktuelle Newsletter des vzbv zur Verbraucherpolitik in der EU fasst die wichtigsten Ereignisse vom 20. Mai bis 2. Juni 2019 zusammen.

Mehr erfahren

Unsere Experten und Ansprechpartner zum Thema

Ansprechpartner

Telefon-Icon

Pressestelle

Service für Journalistinnen & Journalisten
presse@vzbv.de +49 30 25800-525

Ansprechpartner

Marion Jungbluth - Leiterin Team Mobilität und Reisen des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Marion Jungbluth

Leiterin Team Mobilität und Reisen
info@vzbv.de +49 30 25800-0

Ansprechpartner

elke-salzmann-vzbv.jpg

Elke Salzmann

Referentin Ressourcenschutz, Team Mobilität und Reisen
info@vzbv.de +49 30 25800-0