Datum: 29.04.2021

Neue gentechnische Verfahren in der Landwirtschaft weiterhin streng regulieren

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zum neuen gentechnischen Verfahren wie CRISPR/Cas

Pressefoto 4 Klaus Müller | Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband | Credit: vzbv - Gert Baumbach

Quelle: vzbv - Gert Baumbach

Am 29. April hat die Europäische Kommission ihren Bericht zu neuen gentechnischen Verfahren wie CRISPR/Cas veröffentlicht. Die Europäische Kommission betont, dass sie ein hohes Maß an Gesundheits-, Tier- und Umweltschutz erhalten will und Verbraucher ausreichend Informationen benötigen, um bewusste Kaufentscheidungen treffen zu können. Sie kündigt außerdem einen weiteren Konsultations- und Diskussionsprozess über die künftige Regulierung der Gentechnik an. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) kommentiert: 

Neue Gentechnikverfahren sollten auch künftig ohne Wenn und Aber strengen Zulassungsverfahren und einer umfassenden Risikoanalyse unterworfen werden. Es muss das Vorsorgeprinzip gelten. Um Verbrauchern eine bewusste Entscheidung für oder gegen Gentechnik in der Landwirtschaft weiterhin zu ermöglichen, darf es keine Aufweichung der Kennzeichnungspflicht für neue gentechnische Verfahren geben. Aktuell lehnt die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland Gentechnik auf dem Acker und im Stall ab. Um Wahlfreiheit sicherzustellen ist es unabdingbar, die gentechnikfreie Landwirtschaft zu schützen. Verlässliche Nachweisverfahren und Rückverfolgbarkeit sind die Voraussetzung für Transparenz, Sicherheit und eine funktionierende Überwachung und Kontrolle. Europäische Kommission und Bundesregierung sind jetzt gefordert, Nachweisverfahren für neue gentechnische Verfahren in der Landwirtschaft entwickeln zu lassen.

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26.05.2015

Frontalangriff des US-Senats auf Gentechnik-Kennzeichnung in Europa

Nach Willen des Senats sollen sich die US-Verhandlungsführer dafür einsetzen, „ungerechtfertigte Handelsbarrieren“ abzubauen, wie etwa die Kennzeichnung von Biotechnologieprodukten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband erwartet von der EU-Kommission, dass sie die Interessen der europäischen Verbraucher aktiv verteidigt.

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19.05.2015

Keine Vernebelung bei Gentechnik-Kennzeichnung

Eine Petition der industrienahen Organisation „Forum Grüne Vernunft“ fordert die Bundesregierung und die EU-Kommission auf, alle Produkte zu kennzeichnen, die auch nur ganz entfernt mit gentechnischen Verfahren in Berührung gekommen sind. Für den vzbv trägt eine solche Pauschalisierung zur Verwirrung der Verbraucher bei.

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05.02.2014

Zulassung von Genmais: Bundesregierung verweigert klares Nein

Heute wurde im Bundeskabinett über die Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) entschieden. In der Kabinettssitzung fiel der Beschluss, dass Deutschland sich bei der Abstimmung auf EU-Ebene enthalten wird. Damit könnte nach mehr als 15 Jahren wieder Genmais in Deutschland angebaut werden.

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10.08.2009

"Ohne Gentechnik": Einheitslogo schafft Klarheit

Ein einheitliches Logo für tierische Produkte "ohne Gentechnik" hat heute Bundesverbraucherschutzministerin Aigner vorgestellt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt die Initiative und fordert die Hersteller auf, zügig Gebrauch von dieser verbesserten Kennzeichnung zu machen.
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10.06.2009

Gentechnik aus Verbrauchersicht

Das Diskussionspapier wiegt Chancen und Risiken der Gentechnik gegeneinander ab und unterscheidet nach ihren verschiedenen Einsatzgebieten. Wie kann die Beherrschbarkeit der technischen Methode sichergestellt werden und welche Kriterien für die Risikobewertung sind wichtig? Grundlegend reformbedürftig erscheint der Patentschutz. Eine klare Trennung zwischen Substanz- und Verfahrensschutz ist die Voraussetzung für eine diskriminierungsfreie Entwicklung der Bio- und Gentechnologien. Ein Papier anlässlich des Runden Tischs im BMELV über "Grüne Biopatentierung" am 10. Juni 2009

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20.05.2009

Einsatz der Gentechnik bei der Produktion von Lebensmitteln - Positionspapier

Verbraucher in Deutschland lehnen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelverarbeitung nach wie vor mehrheitlich ab. Auch EU-weit ist die Akzeptanz gentechnisch hergestellter Lebensmittel gering. Anlässlich des Runden Tisches zur Pflanzengentechnik, den die Bundesministerinnen Aigner und Schavan am 20. Mai 2009 durchführen, veröffentlicht der Verbraucherzentrale Bundesverband seine Position zur grünen Gentechnik. Darin werden Chancen und Risiken der Gentechnik in der Lebensmittelproduktion aus Verbrauchersicht einer kritischen Bewertung unterzogen.
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15.05.2008

Was ändert sich durch die Normenkontrollklage gegen das Gentechnik-Gesetz?

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat im April 2005 beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine so genannte Normenkontrollklage gegen das Gentechnik-Gesetz eingereicht. Das Bundesverfassungsgericht gab dem Verbraucherzentrale Bundesverband Gelegenheit zu ergänzenden Äußerungen. Führt die neue Gentechnikrechtslage zu einer Änderung der rechtlichen Bewertung? Antworten des vzbv
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16.01.2008

Neuartige Lebensmittelverordnung - Kennzeichnung gentechnikfreier Fütterung bei tierischen Produkten

Nach der Verordnung über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel sind tierische Lebensmittel, bei denen gentechnisch veränderte Futtermittel zum Einsatz kamen, nicht kennzeichnungspflichtig. Dies wird von Verbrauchern stark kritisiert. Eine Neuregelung dieser EU-Verordnung ist eher unwahrscheinlich und langwierig. Verbraucher sollen daher mit einer novellierten nationalen Verordnung zu Neuartigen Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten mehr Wahlfreiheit bekommen. Hier ein Fragenkatalog aus dem Bundestag mit Antworten und der Positionierung des vzbv
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15.08.2007

Stellungnahme zur Novellierung des Gentechnikrechts - 2007

Die Mehrheit der deutschen Verbraucher lehnt den Einsatz der Gentechnik in der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln ab. Der vzbv unterstützt daher eine stringente Regelung insbesondere im Gentechnikgesetz und in der Verordnung über die gute fachliche Praxis bei der Erzeugung gentechnisch veränderter Pflanzen. Dies ist mit dem Entwurf der Novelle des Gentechnikrechts nicht ausreichend gewährleistet.
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25.07.2018

Neue Gentechnik nur unter strengen Auflagen

Urteil vom 25.07.2018

Durch Mutagenese gewonnene Organismen sind genetisch veränderte Organismen (GVO) und unterliegen grundsätzlich den in der GVO-Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen.

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