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17.09.2018 > Pressemitteilung

„Autohersteller müssen jetzt Verantwortung übernehmen“

Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Foto: Gert Baumbach - vzbv
Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zum Vorschlag von Bundesverkehrsminister Scheuer im Dieselskandal
Quelle: 
vzbv - Gert Baumbach

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat ein Maßnahmenpaket für betroffene Kunden im Dieselskandal angekündigt. Mögliche Umtauschprämien müssen jedoch mehr sein, als ein Programm zur Absatzankurbelung der Autoindustrie.

 

„Die Autohersteller müssen jetzt Verantwortung übernehmen für den Schaden, den sie angerichtet haben. Wir begrüßen die Bemühungen von Bundesverkehrsministers Scheuer, ein sinnvolles Konzept zur Unterstützung der Betroffenen zu entwickeln. Umtauschprämien müssen mehr sein, als ein Programm zur Absatzankurbelung der Autoindustrie. Alle Dieselbesitzer, die wegen Fahrverboten ihr Auto nicht mehr nutzen können, sollten ein Angebot von den Autoherstellern erwarten können. Angemessen wäre hier der Rückkauf ihres Fahrzeuges zum Zeitwert zuzüglich 1.000,- Euro. Dann wäre Scheuers Konzept ein sinnvoller Vorschlag.“