Datum: 18.10.2018

Parität sorgt für fairere Kostenverteilung

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zur paritätischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung

klaus-mueller-3550-vzbv.jpg

Quelle: Gert Baumbach - vzbv

Der Bundestag hat heute beschlossen, dass die Gesetzliche Krankenversicherung ab 1. Januar 2019 wieder paritätisch finanziert wird. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), begrüßt die Entscheidung.

„Es ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres Gesundheitswesens, dass Arbeitgeber wieder genauso viel in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen wie die Beschäftigten. Denn neben einer finanziellen Ersparnis für jeden Einzelnen im Jahr 2019, sorgt die Entscheidung langfristig für eine fairere Kostenverteilung. Die Parität stellt sicher, dass alle zukünftigen Kostensteigerungen auf mehr Schultern verteilt und nicht allein von den Versicherten getragen werden müssen.

Ausreichend ist das Gesetz dennoch nicht. Verbraucher verdienen mehr Transparenz über das Agieren einzelner Kassen, ihr Genehmigungsverhalten und ihre Leistungen. Nur so können sie Krankenkassen umfassend beurteilen und eine fundierte Wahl treffen, die auf mehr Informationen fußt als nur dem Preis. Deshalb muss die Bundesregierung den Qualitätswettbewerb gegenüber dem Preiswettbewerb stärken.“

Faktenblatt

Krankenkassen: Mehr Qualitäts- statt Preiswettbewerb | Faktenblatt des vzbv | November 2017

Krankenkassen: Mehr Qualitäts- statt Preiswettbewerb | Faktenblatt des vzbv | November 2017

Krankenkassen: Mehr Qualitäts- statt Preiswettbewerb | Faktenblatt des vzbv | November 2017

KRANKENKASSEN: MEHR QUALITäTS- STATT PREISWETTBEWERB | FAKTENBLATT DES VZBV | NOVEMBER 2017 | 164.05 KB

Downloads

Infografik: Informationspflicht für Krankenkassen

Infografik: Informationspflicht für Krankenkassen

Infografik: Informationspflicht für Krankenkassen

Vorschau
JPG | 647.49 KB | 3138x1673

Kontakt

Kontakt

Icon für Kontakt für Verbraucher

Service für Verbraucher:innen

Was suchen Sie? Wählen Sie eine passende Option:

Kontakt

Pressestelle

Service für Journalist:innen
presse@vzbv.de +49 30 25800-525