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08.02.2019 > Pressemitteilung

Digitalisierung: Gesundheitsversorgung neu denken

Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)
Quelle: 
Gert Baumbach - vzbv

Am kommenden Mittwoch wird das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) abermals im Gesundheitsausschuss des Bundestags beraten. Neu ist, dass das Bundesgesundheitsministerium Mehrheitsgesellschafter der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) werden soll. Zu dem Vorstoß von Bundesminister Jens Spahn ein Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

"Es ist gut, dass das Bundesgesundheitsministerium eine stärkere Rolle bei den künftigen Entscheidungen zur Digitalisierung der Gesundheitsversorgung einnehmen möchte. Die Digitalisierung birgt die einmalige Chance, die Gesundheitsversorgung neu zu denken und zu verbessern. Vor allem kann das Gesundheitssystem stärker im Sinne der Patientinnen und Patienten gestaltet werden. Gelingen kann das jedoch nur, wenn Verbraucher in einem transparenten Prozess aktiv einbezogen und beteiligt werden. Bisher kann davon keine Rede sein. Jens Spahn muss seiner Verantwortung nun gerecht werden. Er muss einen gesellschaftlichen Diskurs moderieren und gestalten, der alle mit einbezieht. Es braucht eine zielführende Debatte, die über die bisher in der Gesellschafterversammlung der gematik vertretenen Ärzte-, Zahnärzte-, Krankenkassen-, Apotheken- und Krankenhausvertreter hinausgeht."