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Ramona Pop steht vor frontal zur Kamera vor einer Fensterfront

Quelle: © Plambeck / vzbv

30.09.2026

Pflegereform: Zähes Ringen, wenig Ertrag

Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes

Ramona Pop steht vor frontal zur Kamera vor einer Fensterfront

Quelle: © Plambeck / vzbv

Die Bundesregierung hat die Pflegereform im Kabinett beschlossen. Dazu ein Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands:

„Mit dem Kabinettsbeschluss zur Pflegereform stopft die Bundesregierung die Finanzierungslücke der Pflegekassen kurzfristig. Die Kosten tragen die Versicherten durch höhere Beiträge und die Pflegebedürftigen durch geringere Leistungen. Das stabilisiert die finanzielle Lage der Pflegeversicherung, bietet den Menschen aber keine langfristige Perspektive. Offen bleibt: Wie sichern wir Pflege für immer mehr Menschen in einer alternden Gesellschaft?

 Die neue Expertenkommission muss konkrete Antworten liefern, wie Menschen Pflegebedürftigkeit und das damit verbundene Armutsrisiko absichern können. Der Appell an die finanzielle Eigenverantwortung greift ins Leere, wenn es dafür keinen fairen und verlässlichen Markt gibt. Pflegezusatzversicherungen sind zu teuer und intransparent und insbesondere für Menschen mit geringen Einkommen derzeit keine realistische Alternative.“

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