Alltagsbildung stärken – Verbraucherschule sichern

Schüler und Schülerinnen heben die Hand

Quelle: Robert Kneschke - AdobeStock

Warum ist das für Verbraucher:innen wichtig?

Wie erkenne ich Fake News? Ist „buy now, pay later“ eine gute Idee? Wie ernähre ich mich gesund mit wenig Geld? Schon Kinder und Jugendliche sind Verbraucher:innen und stehen in ihrem Konsumalltag vor vielen Fragen. Verbraucherbildung macht sie fit dafür. Verbraucherbildung ist Alltagsbildung und gehört ins Klassenzimmer. Das Angebot Verbraucherschule unterstützt Schulen bei der Umsetzung.

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zeichnete der Verbraucherzentrale Bundesverband für ihr Engagement in der Verbraucherbildung als Verbraucherschulen im Jahr 2026 aus. Diese erreichen mit ihren Maßnahmen 68.400 Schüler:innen.1 

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526 Lehrkräfte

nahmen im Schuljahr 2024/2025 an sieben Online-Fortbildungen des Netzwerks Verbraucherschule zu Themen wie KI, Finanztipps in Social Media oder Greenwashing teil. 

Die Mehrheit der Verbraucher:innen ist der Meinung, dass Verbraucherthemen in der Schule unterrichtet werden sollten – zum Beispiel Ernährung und Gesundheit (88 Prozent) oder der Umgang mit Geld und Versicherungen (85 Prozent).2

Was steht im Koalitionsvertrag?

„Wir setzen die Förderung des Netzwerks und der Auszeichnung Verbraucherschule fort.“

Federführendes Ministerium: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

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Was stärkt Verbraucher:innen?

  • Verbraucherbildung gehört an die Schule – das haben die Bildungsminister:innen mit der im vorigen Jahr aktualisierten Empfehlung „Verbraucherbildung an Schulen“ bekräftigt. Seit 2015 unterstützt der Verbraucherzentrale Bundesverband mit dem Angebot Verbraucherschule Schulen dabei, Verbraucherbildung zu etablieren.
  • Es ist das einzige bundesweite Angebot, das im Bereich der Verbraucherbildung schulisches Engagement auszeichnet, den Kompetenzaufbau fördert und Lehrkräfte über Ländergrenzen hinweg vernetzt.
  • In diesem Jahr werden das Netzwerk und die Auszeichnung Verbraucherschule über befristete Mittel durch den Deutschen Bundestag finanziert. Um ein verlässlicher Partner für Schulen sein zu können, sollte die Bundesregierung das Angebot Verbraucherschule dauerhaft mit Personal- und Sachmitteln im Haushalt des Verbraucherzentrale Bundesverbands verankern.

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Stark

Verbraucher:innen profitieren merklich von der politischen Entscheidung (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat einen positiven Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

So lala

Verbraucher:innen profitieren nur wenig von der politischen Entscheidung (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat weder einen ausgesprochen positiven noch negativen Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

Schwach

Verbraucher:innen profitieren nicht von der politischen Entscheidung oder sie verschlechtert ihre Stellung sogar (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat einen negativen Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

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