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20.02.2017 > Dokument

Daten und Fakten zur sozialen Pflegeversicherung

Leistungssätze anpassen
Quelle: 
Kzenon - fotolia.com

Etwa jeder zweite Mensch wird im Laufe seines Lebens pflegebedürftig. Dann erbringt die Soziale Pflegeversicherung (SPV) Leistungen für ambulante, teil- und vollstationäre Pflege und Betreuung – allerdings nur bis zu einer bestimmten Höhe. Weil die Kosten für Pflegeleistungen ständig steigen und die Leistungen aus der SPV meist nicht ausreichen, müssen Verbraucher immer mehr aus eigener Tasche draufzahlen.

Durch gestiegene Löhne auch im Bereich der Pflege werden Pflegeleistungen wurden immer teurer. Gleichzeitig wurden die Pflegesätze für Leistungserbringer angepasst. Dennoch stagnierten die Leistungen der SPV für die Versicherten zwischen 1995 und 2008. Erst ab 2008 erfolgten Anpassungen, die allerdings nicht den Realwertverlust der Leistungen für Pflegebedürftige ausgleichen konnten. Entsprechend der Dynamisierungsregel zur Pflegeversicherung überprüft die Bundesregierung seit 2014 alle drei Jahre, ob und in welcher Höhe die Pflegeversicherungsleistungen angepasst werden müssen.

Die Sätze der sozialen Pflegeversicherung müssen endlich an die Kostenentwicklung für Pflegeleistungen angepasst werden. Die durchschnittliche Erhöhung des Pflegegelds von 4 Prozent im Jahr 2015 war nicht ausreichend, um die gestiegenen Kosten der Pflege zu decken. Der vzbv fordert daher eine jährliche Anpassung der Leistungen, eine nachhaltige Finanzausstattung und den Ausgleich der Kaufkraftverluste durch die SPV.

Der vzbv hat in einem Faktenblatt Informationen zur sozialen Pflegeversicherung sowie die wichtigsten Punkte und Forderungen zusammengestellt.

Downloads

Soziale Pflegeversicherung - Leistungssätze anpassen | Faktenblatt des vzbv | Februar 2017