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Quelle: vrenkalinbacak - adobestock.de

Außenhandel

Globale Märkte und der mit ihnen verbundene Wettbewerb bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern viele Vorteile. Sie ermöglichen zum Beispiel eine große Produktvielfalt und bezahlbare Preise.

Gleichzeitig stellen globale Märkte Verbraucher und Politik vor Herausforderungen und schwierige Fragen: Wie sicher sind im Ausland gekaufte Waren und wer kontrolliert dies? Kann ich darauf vertrauen, dass meine Daten auch bei ausländischen Anbietern sicher sind? Welche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben globale Lieferketten?

In diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die EU-Handelspolitik. Einerseits sollte sie dazu beitragen, die Vorteile eines fairen Wettbewerbs für Verbraucher nutzbar zu machen. Andererseits dürfen globale Märkte nicht zum Selbstzweck erklärt werden.

Aus Verbraucherschutzsicht sollte die Europäische Union deshalb bei Handelsabkommen darauf hinwirken, dass diese die selbst postulierten Werte der Union wie ein hohes Verbraucherschutzniveau und Arbeitnehmer- und Umweltschutz fördern. Damit könnte die EU sich als Vorreiterin einer wertebasierten Handelspolitik und Verfechterin multilateraler Institutionen etablieren.

Der vzbv fordert

  • Handelsabkommen müssen Verbrauchern konkrete Vorteile bieten: Etwa im internationalen Onlinehandel oder Telekommunikation.
  •  In Handelsverträgen sollte eine freiwillige Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden verankert werden.
  • Digitaler Handel muss europäische Grundrechte wahren, etwa im Datenschutz oder der Algorithmenregulierung.
  • Das europäische Vorsorgeprinzip muss in Handelsverträgen fest verankert werden.
  • Die EU sollte sich für einen CO2-Grenzausgleichsmechanismus einsetzen.

Alles zum Thema: Außenhandel

Artikel (27)
Vertreter der EU und des Vereinigten Königreichs verhandeln ein umfassendes Abkommen über die zukünftigen Beziehungen.

Quelle: yuliya tsyhun - 123rf.de

19.01.2021

Brexit-Abkommen: solide Regelungen für Verbraucher und jede Menge Fragen

Am 1. Januar 2021 ist der Brexit Realität geworden. Für Verbraucherinnen und Verbraucher im Vereinigten Königreich und Europa wird sich einiges ändern. Durch das Abkommen werden in Zukunft aber auch Verbraucherrechte gewahrt. Der vzbv hat sich das Handelsabkommen genau angeschaut und eine Bewertung aus Verbrauchersicht vorgenommen.

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Quelle: vrenkalinbacak - adobestock.de

16.11.2020

WTO-Verhandlungen müssen Datenschutz sichern

In einem gemeinsamen Statement fordern 42 Digital- und Verbraucherschutzorganisationen aus aller Welt die Sicherung der Grundrechte auf Datenschutz und Privatheit in den Verhandlungen zu einem e-Commerce Handelsabkommen der WTO.

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Quelle: creative images_AdobeStock

29.01.2020

Brexit: Negative Folgen für Verbraucher verhindern

Für Verbraucher ändert sich nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU am 1. Februar 2020 erstmal nichts. Allerdings drohen nach Ablauf einer Übergangsfrist bis Ende des Jahres negative Folgen. Der vzbv fordert die EU-Kommission deshalb auf, Verbraucherinteressen in den anstehenden Verhandlungen eine hohe Priorität einzuräumen.

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Quelle: tunedin - fotolia

24.09.2019

Online-Handel verbraucherfreundlich gestalten

Vertreterinnen und Vertreter von 76 WTO-Mitgliedsstaaten treffen sich ab heute zu einer weiteren Verhandlungsrunde über ein internationales eCommerce-Abkommen. Ziel der EU in den Verhandlungen muss es sein, Verbraucherrechte global zu stärken, eigene Standards zu wahren und sich Spielraum im Verbraucherschutz zu erhalten.

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Quelle: Gert Baumbach - vzbv

16.01.2019

Brexit: Verbraucher brauchen Klarheit

Am 15. Januar 2019 hat sich das britische Unterhaus mehrheitlich gegen das Abkommen für den Austritt aus der Europäischen Union ausgesprochen. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands kritisiert, dass für Verbraucher auf beiden Seiten des Ärmelkanals diese Rechtsunsicherheit nicht mehr tragbar ist.

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Dokumente (13)
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Quelle: Pablo Lagarto - Adobe Stock

26.01.2021

Handelsabkommen dürfen die Regulierung von Algorithmen nicht einschränken

Zahlreiche Handelsabkommen und mögliche neue Regelungen im Rahmen der Welthandelsorganisation können eine verbraucherfreundliche Regulierung von Algorithmen erschweren. Ein vom vzbv in Auftrag gegebenes Gutachten zeigt auf, dass eine Reihe von derzeit in der EU diskutierten Maßnahmen gegen handelsrechtliche Formulierungen verstoßen können.

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Quelle: EvrenKalinbacak - Adobe Stock

03.11.2020

Die EU-Handelspolitik verbraucherfreundlich gestalten

Die Europäische Kommission stellt ihre aus dem Jahr 2016 stammende Handelsstrategie auf den Prüfstand. Der vzbv hat sich an einer Konsultation beteiligt, um für eine verbraucherfreundliche Handelspolitik zu werben.

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Vertreter der EU und des Vereinigten Königreichs verhandeln ein umfassendes Abkommen über die zukünftigen Beziehungen.

Quelle: yuliya tsyhun - 123rf.de

26.02.2020

Verbraucherrechte nach dem Brexit wahren

Am 2. März 2020 beginnen die Verhandlungen der EU mit dem Vereinigten Königreich über ein umfassendes Abkommen über die künftigen Beziehungen. Der vzbv hat das nun verabschiedete EU-Mandat für die Verhandlungen detailliert aus Verbrauchersicht bewertet.

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Globaler Onlinehandel braucht verbraucherfreundliche Regeln.

Quelle: thondonal - Adobe Stock

17.01.2020

E-Commerce-Abkommen verbraucherfreundlich gestalten

Unter dem Dach der Welthandelsorganisation (WTO) verhandeln derzeit 82 Staaten über ein Abkommen, das Regeln für den globalen e-Commerce schaffen soll. In einer Stellungnahme stellt der vzbv klar, dass Regeln zu Datentransfers, Quellcode und Cybersicherheit europäische Regelungen nicht einschränken dürfen.

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Faktenblatt zu Handelsabkommen

Quelle: filadendron - istock.com

01.02.2019

Faktenblatt zu Handelsabkommen

Verbraucherinnen und Verbraucher können von globalen Märkten profitieren. Diese bieten ihnen Zugang zu einer großen Auswahl an qualitativ hochwertigen oder preisgünstigen Produkten. Zum Vorteil wird das aber erst, wenn Zölle wegfallen und nationale Gesundheits- und Sicherheitsstandards in der EU nicht unterlaufen werden.

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Videos & Grafiken (1)
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23.01.2015

Audiobeitrag: Freihandel bei Lebensmitteln braucht Grenzen

"Lebensmittel im Freihandel" ist das Thema des Verbraucherpolitischen Forums des vzbv im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierte der vzbv über die Bedingungen des Freihandels aus Verbrauchersicht.

 

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26.01.2021

Consumer-Friendly AI-Regulation

Wie können Anwendungen Künstlicher Intelligenz verbraucherfreundlich reguliert werden und welchen Einfluss haben völkerrechtliche Verpflichtungen aus internationalen Handelsabkommen auf eine europäische Algorithmenregulierung? Zu diesem Thema lädt der Verbraucherzentrale Bundesverband zu einer englischsprachigen Online-Veranstaltung ein.

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Quelle: zerbor - fotolia.com

01.11.2017

Pressekonferenz: Alternative Handelspolitik / TTIP

Die kritischen Mitglieder des TTIP-Beirats, BUND, Transparency International Deutschland e.V., Verbraucherzentrale Bundesverband, Deutsche Kulturrat und Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft fordern beim Bundeswirtschaftsministerium ein Umsteuern in der internationalen Handelspolitik.

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25.05.2016

Die handelspolitische Strategie der EU aus Verbrauchersicht

Im Oktober 2015 hat die EU-Kommission unter dem Namen "Trade For All" ihre neuen Richtlinien zur EU-Handelpolitik vorgestellt. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Verbraucherzentrale Bundesverband im Rahmen einer Veranstaltung in Brüssel mit Experten aus Wissenschaft, Verbraucherschutz und Politik die Ausrichtung der europäischen Handelspolitik aus Verbrauchersicht.

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