Verbraucherfreundliche Regeln für Chatbots etablieren

Frau blickt auf Chatverlauf auf dem Smartphone

Quelle: passionart-123rf

Warum ist das für Verbraucher:innen wichtig?

Chatbots wie ChatGPT, Claude oder Gemini durchdringen den Verbraucheralltag als persönliche Assistenten, Mental-Health-Coaches oder Berater bei Konsumentscheidungen. Sie, zielen darauf ab, Vertrauen und eine emotionale Bindung aufzubauen. Die parasozialen Beziehungen schaffen Abhängigkeiten und simulieren menschliches Verhalten. Dadurch entstehen Risiken für Autonomie, Datenschutz und Gesundheit.

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29 Prozent

der Internetnutzer:innen in Deutschland nutzen Chatbots für Konsum- oder Kaufentscheidungen (zum Beispiel Produktempfehlungen, Preisvergleiche).1

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Fast

39 Prozent

der Kinder und Jugendlichen nutzen Chatbots mindestens einmal pro Woche. 27,2 Prozent mehrmals pro Woche bis täglich.2 

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Rund

41 Prozent

der Kinder und Jugendliche, die Chatbots nutzen vertrauen den Aussagen von Chatbots (sehr) oft. 10,9 Prozent denken, dass der Chatbot sie besser versteht als ein echter Mensch und 10,4 Prozent erzählen dem Chatbot Dinge, die sie sonst niemandem oder mit nur engen Freund:innen teilen würden.3

Was steht im Koalitionsvertrag?

Dieses Vorhaben ist nicht Teil des Koalitionsvertrags.

nicht begonnen

Was stärkt Verbraucher:innen?

Die Bundesregierung sollte sich für EU-Regeln einsetzen, die Verbraucher:innen vor Risiken für die Autonomie und psychische und körperliche Gesundheit schützen und Manipulation verhindern, die aus parasozialen Beziehungen mit Chatbots erwachsen. Sie sollte insbesondere den Schutz Minderjähriger sicherstellen. Der Zugang zu den Systemen sollte für unabhängige Forscher:innen möglich sein, um Risiken aufzudecken. Eine Kommerzialisierung von Daten aus Chatverläufen sollte untersagt werden.

Bewertung

1 Jahr

Bewertung: Nicht begonnen

Erläuterung zur Bewertung

Stark

Verbraucher:innen profitieren merklich von der politischen Entscheidung (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat einen positiven Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

So lala

Verbraucher:innen profitieren nur wenig von der politischen Entscheidung (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat weder einen ausgesprochen positiven noch negativen Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

Schwach

Verbraucher:innen profitieren nicht von der politischen Entscheidung oder sie verschlechtert ihre Stellung sogar (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat einen negativen Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

Nicht begonnen

Eine Bewertung ist noch nicht möglich.

Quellennachweis