Pflegebedürftige und ihre Angehörigen entlasten

Pflegerin hält die Hand einer älteren Frau

Quelle: peopleimages12_123rf

Warum ist das für Verbraucher:innen wichtig?

Wenn Menschen Pflege brauchen, geht es um mehr als Ärger im Alltag – es geht um Versorgung, Sicherheit und finanzielle Existenz. Viele Pflegebedürftige warten monatelang auf professionelle Unterstützung, zahlen stetig steigende Eigenanteile und ringen sich durch ein kompliziertes System von Einzelleistungen.

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Auf rund

6,1 Millionen

steigt voraussichtlich die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 und bis 2050 auf etwa 7,5 Millionen1. Zugleich werden bis zum Jahr 2049 voraussichtlich mindestens 280.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt.2

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Auf monatlich 

3108 Euro

ist die Eigenbeteiligung in stationären Pflegeeinrichtungen im ersten Aufenthaltsjahr im Bundesdurchschnitt gestiegen.3

Was steht im Koalitionsvertrag?

„Die strukturellen langfristigen Herausforderungen werden [wir] mit einer großen Pflegereform angehen. Ziele der Reform sind, die nachhaltige Finanzierung und Finanzierbarkeit der Pflegeversicherung zu sichern sowie eine Stärkung der ambulanten und häuslichen Pflege. Ferner wollen wir damit gewährleisten, dass Leistungen der Pflegeversicherung von den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen einfach und bürokratiearm in Anspruch genommen werden können.“

Federführendes Ministerium: Bundesministerium für Gesundheit

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Was stärkt Verbraucher:innen?

  • Die Bundesregierung sollte ein verlässlich finanziertes Pflegesystem schaffen, das finanzielle Risiken für Verbraucher:innen wirksam begrenzt, allen Menschen den Zugang zur Pflege ermöglicht und pflegende Angehörige spürbar entlastet.
  • Die Bundesregierung sollte ein Pflege- und ein Entlastungsbudget einführen, damit Pflegebedürftige ihre Leistungen flexibel und ohne Bürokratie nutzen können.
  • Die Bundesregierung sollte eine bundesweite, verständliche und niedrigschwellige Informations- und Beratungsoffensive starten, damit Verbraucher:innen ihre Pflegeansprüche kennen und nutzen können.

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Erläuterung zur Bewertung

Stark

Verbraucher:innen profitieren merklich von der politischen Entscheidung (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat einen positiven Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

So lala

Verbraucher:innen profitieren nur wenig von der politischen Entscheidung (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat weder einen ausgesprochen positiven noch negativen Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

Schwach

Verbraucher:innen profitieren nicht von der politischen Entscheidung oder sie verschlechtert ihre Stellung sogar (oder der aktuelle Stand hat entsprechendes Potential). Die politische Entscheidung hat einen negativen Einfluss auf den Alltag der Verbraucher:innen. 

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